ᐅ Vaillant Erfahrungen arotherm plus VWL 35, 55, 75
Erstellt am: 04.03.22 14:21
Hesse9328.11.24 10:33
Auffällig sind in der Tabelle die relativ guten COP Werte der 65 er bei sehr kalten Temperaturen und maximaler Heizleistung. COP 2,6 bei -15 und 2,8 bei minus 10 Grad bei der 75 nur COP 2,3 bei minus 15 und 2,5 bei minus 10 Grad. Gibt es die 65 nicht mehr?
RotorMotor28.11.24 11:14
Hausbau55EE schrieb:
Ich habe mit dir Daten der 65/6 angeschaut, diese gehen eher in Richtung 75/6. Bei minimalster Heizleistung benötigt ich zwischen 380 bis 430 W. Je nach AT. Aber man kann Schlussfolgerungen aus den anderen größeren Maschinen ziehen.Die 65er scheint eine gedrosselte 75er zu sein.Also nicht wirklich mit der 55 vergleichbar.
Hesse93 schrieb:
Auffällig sind in der Tabelle die relativ guten COP Werte der 65 er bei sehr kalten Temperaturen und maximaler Heizleistung. COP 2,6 bei -15 und 2,8 bei minus 10 Grad bei der 75 nur COP 2,3 bei minus 15 und 2,5 bei minus 10 Grad. Gibt es die 65 nicht mehr?Für einen fairen Vergleich muss man von der 75er dann die Werte bei 70-80% Modulation heranziehen.Also bei gleicher Leistungsabgabe werden beide Geräte auch die gleiche Effizienz haben!
Hausbau55EE28.11.24 14:22
Hesse93 schrieb:
Gibt es die 65 nicht mehr?Die Arotherm Plus wurde in der Bauform in 2020 vorgestellt. Anfangs nur die 55/6, die 75/6 und 125/6. Einige Monate später wurden die softwaremäßig reduzierten 35/6 und 105/6 präsentiert.
Eine 65er...gab es vermutlich in D nicht.
Hesse9328.11.24 18:24
Danke für die Erläuterungen.
Eine Frage hätte ich, die besser in den Sommer passen würde:
Bei Inbedtriebnahme meinte der Vaillant-mitarbeiter, dass meine Anlage nicht kühlen könnte und hat es auch so eingestellt.
Nun frage ich mich, ob das stimmt.
Ich betreibe die Anlage mit einer Heizkurve von 0,4 , mit leichter Nachtabsenkung um die höheren Tagestemperaturen zu nutzen, und einer Zieltemperatur von meist 20 bis 21 Grad. Damit wird es in allen Zimmern etwa 22 Grad warm. Vorlauf-Rücklauf Sreizung 2,5 bis 3 Grad, alle Thermostate ganz auf. Keine Raumaufschaltung. Kein Photovoltaik.
Beheizt wird eine Wohnung von etwa 90 Quadratmeter, quadratische Grundfläche, 2,35 hoch nur mit normalen Heizkörpern Typ 22, 60 cm hoch zusammen 9,2 Meter lang.
Wenn ich es schaffe bei leichten Minusgraden mit 35 Grad Vorlauftemperatur die Wohnung auf 22 Grad zu heizen, müsste es doch auch möglich sein, wenn draußen Temperaturen von 35 Grad herrschen, mit Vorlauftemperaturen von z.B. 25 Grad ein wenig Abkühlung zu schaffen. Zu kühl will ich die Vorlauftemperatur gar nicht haben aus Sorge, dass irgendwo in dem gedämmten Altbau Feuchtigkeitsschäden durch Kondensation entstehen.
Dumme Frage: die Fließrichtung des Wassers bleibt beim Kühlen ja wohl gleich? Das würde dann wohl Schwierigkeiten machen, wenn das kühle Wasser in den Heizkörpern beim Einlaß oben gleich nach unten sackt und sich den kürzesten Weg zum Auslass sucht. Gleichzeitig würde sich ja kühles Wasser, dass von der Raumluft erwärmt werden dann nach oben steigen und gar nicht unten aus dem Heizkörper abfließen können. Die Heizkörper müssten beim Kühlen also anders herum durchströmt werden als beim Heizen. Also das Wasser müsste beim Kühlen mit Heizkörpern in dem ganzen Kreislauf in die entgegengesetzter Richtung fließen, als es das beim Heizen tut? Wenn kühles Wasser unten in den Heizkörper reinfließt, sich an der Raumtemperatur erwärmt, diese dadurch abkühlt, aufsteigt und oben rausfließt würde es ja passen
Eine Frage hätte ich, die besser in den Sommer passen würde:
Bei Inbedtriebnahme meinte der Vaillant-mitarbeiter, dass meine Anlage nicht kühlen könnte und hat es auch so eingestellt.
Nun frage ich mich, ob das stimmt.
Ich betreibe die Anlage mit einer Heizkurve von 0,4 , mit leichter Nachtabsenkung um die höheren Tagestemperaturen zu nutzen, und einer Zieltemperatur von meist 20 bis 21 Grad. Damit wird es in allen Zimmern etwa 22 Grad warm. Vorlauf-Rücklauf Sreizung 2,5 bis 3 Grad, alle Thermostate ganz auf. Keine Raumaufschaltung. Kein Photovoltaik.
Beheizt wird eine Wohnung von etwa 90 Quadratmeter, quadratische Grundfläche, 2,35 hoch nur mit normalen Heizkörpern Typ 22, 60 cm hoch zusammen 9,2 Meter lang.
Wenn ich es schaffe bei leichten Minusgraden mit 35 Grad Vorlauftemperatur die Wohnung auf 22 Grad zu heizen, müsste es doch auch möglich sein, wenn draußen Temperaturen von 35 Grad herrschen, mit Vorlauftemperaturen von z.B. 25 Grad ein wenig Abkühlung zu schaffen. Zu kühl will ich die Vorlauftemperatur gar nicht haben aus Sorge, dass irgendwo in dem gedämmten Altbau Feuchtigkeitsschäden durch Kondensation entstehen.
Dumme Frage: die Fließrichtung des Wassers bleibt beim Kühlen ja wohl gleich? Das würde dann wohl Schwierigkeiten machen, wenn das kühle Wasser in den Heizkörpern beim Einlaß oben gleich nach unten sackt und sich den kürzesten Weg zum Auslass sucht. Gleichzeitig würde sich ja kühles Wasser, dass von der Raumluft erwärmt werden dann nach oben steigen und gar nicht unten aus dem Heizkörper abfließen können. Die Heizkörper müssten beim Kühlen also anders herum durchströmt werden als beim Heizen. Also das Wasser müsste beim Kühlen mit Heizkörpern in dem ganzen Kreislauf in die entgegengesetzter Richtung fließen, als es das beim Heizen tut? Wenn kühles Wasser unten in den Heizkörper reinfließt, sich an der Raumtemperatur erwärmt, diese dadurch abkühlt, aufsteigt und oben rausfließt würde es ja passen
Martin6228.11.24 18:52
Bei Heizkörper geht die Kühlung wirklich nicht. Es entsteht an den Heizkörpern Kondenswasser und diese würden dadurch sehr schnell vergammeln. Die Kühlung geht daher nur bei Fußbodenheizung und das auch nur in gewissen Grenzen.
Hausbau55EE28.11.24 19:56
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