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Erstellt am: 04.03.22 14:21

Tolentino13.01.23 14:29
Ja, deinen zweiten Teil meinte ich mit Hydraulik spielt da mit rein. Weil Wärme nicht abgegeben wird, dadurch Rücklauf nicht genügend absinkt.
Was ich noch nicht kapiert habe: Mein Durchfluss ist immer gleich.
Apolyxo13.01.23 14:37
Tolentino schrieb:

Ja, deinen zweiten Teil meinte ich mit Hydraulik spielt da mit rein. Weil Wärme nicht abgegeben wird, dadurch Rücklauf nicht genügend absinkt.
Was ich noch nicht kapiert habe: Mein Durchfluss ist immer gleich.

Was ist jetzt die genaue Frage? Oder das "Problem"?

Wenn Rücklauf nicht weit absinkt und der Durchfluss konstant bleibt, dann sinkt die Heizleistung, da Vorlauf-Rücklauf klein bleibt.
Tolentino13.01.23 14:45
Ich wollte nur einen Beitrag zur Fragestellung, ob die Jahresarbeitszahl unabhängig von der Dämmung und/ oder Hydraulik ist leisten.

Das Phänomen, das mein Durchfluss immer gleich bleibt, war jetzt nur eine Feststellung, die mich persönlich gewundert hat.
Ich hatte gedacht, die Wärmepumpe versucht da irgendwie nachzuregeln, wenn die Spreizung zu klein wird.
Meine Beobachtung war ja auch, dass meine Spreizung selbst bei den zwei Wochen nahe NAT (bei mir - 12°C) maximal 2°K Betrug, obwohl Auslegung auf 5°K.
Was heißt das jetzt? Hydraulik vermutlich doof?
Apolyxo13.01.23 14:50
Tolentino schrieb:

Ich wollte nur einen Beitrag zur Fragestellung, ob die Jahresarbeitszahl unabhängig von der Dämmung und/ oder Hydraulik ist leisten.

Von der Hydraulik wohl nicht.

Wenn man denn nun eine Grundannahme trifft: Das Haus wird immer ungefähr gleich warm - egal wie das hydraulisch nun erreicht wird. Dann kann trotzdem viel falsch laufen. In der Regel wird dann bei schlechter Hydraulik einfach die Vorlauf zu hoch gefahren.

Du sprichst den Effekt an, dass ich gar nicht genug Wärme abgegeben bekomme - Rücklauf bleibt also hoch. Was dann aber passiert ist, dass die Vorlauf hochschnellt. Denn wenn ich den Durchfluss maximal hoch lasse und den Rücklauf dann steigen lasse, dann kann die Pumpe irgendwann nur noch das Minimum leisten. Also 0,4 kW elektrisch = 2-3 kW Kälteleistung. Wenn Rücklauf also steigt und der Durchfluss nicht sinkt, dann hat man den Effekt, dass die Vorlauf steigt, da der Rücklauf ja wärmer zurück kommt.

Der Unterschied zwischen guter und schlechter Hydraulik ist dann am Ende eine höhere Ist-Vorlauf, vermutlich auch mehr Takten. Die Soll-Vorlauf bleibt natürlich gleich.

Die Jahresarbeitszahl wäre dann aber allein wegen der Hydraulik wohl dennoch schlechter.
Hausbau55EE13.01.23 14:52
Tolentino schrieb:

Das Phänomen, das mein Durchfluss immer gleich bleibt, war jetzt nur eine Feststellung, die mich persönlich gewundert hat.
Ich hatte gedacht, die Wärmepumpe versucht da irgendwie nachzuregeln, wenn die Spreizung zu klein wird.
Meine Beobachtung war ja auch, dass meine Spreizung selbst bei den zwei Wochen nahe NAT (bei mir - 12°C) maximal 2°K Betrug, obwohl Auslegung auf 5°K.
Was heißt das jetzt? Hydraulik vermutlich doof?

Ich kann deine Annahme nachvollziehen. Anfangs dachte ich auch, dass der Durchfluss variabel ist und die Spreizung gleich bleibt. In meinem anderen Haus aus 2010 hatte ich eine Steuerung UVR1611 von Technische Alternative. Da wurde die Umwälzpumpe vom wassergeführten Kamin per Signal der Wassertemperatur drehzahlgeregelt. Analog auch bei der Fußbodenheizung.
Tolentino13.01.23 14:52
Hmm, da bin ich mir nicht sicher ob der Vorlauf gestiegen ist. Ich glaube eher nicht. Zuletzt hatte die Wärmepumpe ja nichtmal die Soll-Vorlauf geschafft.
Naja, mal gucken was der Kundendienst in zwei Wochen sagt...
jahresarbeitszahlvorlaufhydraulikrücklaufdurchflussspreizungwärmepumpe