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ᐅ Vaillant Erfahrungen arotherm plus VWL 35, 55, 75


Erstellt am: 04.03.22 14:21

Lupo00713.01.24 10:00
Wollte Euch noch Rückmeldung zum Werkskundendiensteinsatz gestern geben. Es gab zwei Punkte: Geräusche (Brummen, Dröhnen, Resonanzen) bei Anlage 1 und Fehlermeldungen F.820 und F.5051 an der anderen Anlage.

Die Fehlermeldungen wurden durch Platinentausch in Innen- und Außeneinheit schnell behoben (dort waren aber bereits vorher recht neue Versionen verbaut, hier erwarte ich sonst keine Änderungen).

Zu den Geräuschen wurden dann bei Anlage 1 sehr schnell ein an der Rückwand anliegendes Rohr gefunden und weggedrückt. Weiterhin wurde bei beiden Anlagen prophylaktisch Armaflex an einigen Stellen zwischengelegt, um z.B. ein Festfrieren zu verhindern. Wo genau, kann ich Euch leider auch nicht sagen - konnte nur sehen, dass es alles zur Rückwand hin positioniert wurde. Außerdem wurde der kleine Warnzettelkarton vor dem Kompressor rausgenommen, denn auch der kann flattern. Der Techniker erschien mir im übrigen sehr kompetent und wusste genau, wo er ansetzen muss.

Das Ergebnis ist insgesamt ok. Die "Superresonanz" mit Nachbarschaftsstreitpotential zwischen 55-65% Leistung ist sofort weg gewesen und auch sonst läuft die Anlage sauber. Aber man hört sie grundsätzlich immer noch im Haus, auch wenn die Schwelle ggü. dem Auslieferngszustand vielleicht 10% nach oben geschoben wurde.

"Leider" muss man auch sagen, dass Vaillant schon einen ziemlich guten Job bei der Geräuschdämmung des Kompressors gemacht hat. Lasst mal die Anlage ohne vordere Seitenwand laufen und schaut Euch die Wände mal von innen an. Dann merkt Ihr, was bereits weggeschluckt wird. "Leider" deswegen, weil ich nur noch begrenzt Potential für weitere Maßnahmen sehe. Jetzt, wo ich weiss, wie man das alles sauber aufbekommt und dass man bei laufender Anlage mit gebotener Vorsicht recht gut arbeiten kann, würde ich nicht ausschließen, dass ich akustisch nochmals Hand anlegen werde...

Habe Anlage 1 dann nachts bei -4 Grad ohne Flüstermodus durchlaufen lassen und siehe da, das bringt nochmals einiges zur Glättung der Leistungsabgabe sowie gleichmäßiger Fußbodentemperaturen. Ich könnte nun die Heizkurve nochmals weiter runter nehmen, weil ich den Hub am morgen nicht mehr benötige. Aber der Sound ist uns leider immer noch zu laut, ja wir sind in dieser Hinsicht sensibel, Mal sehen, wie es weitergeht. Die Vorteile des Durchlaufens sind offenkundig aber (noch) nicht voll sozialverträglich. Ich sehe mich schon den Kasten aufschrauben und mit weiterem Dämmmaterial anrücken...
mickey230613.01.24 11:38
Mein bisher grösster Verbrauch. Habe die Nachtabsenkung (1K) jetzt rausgenommen sowie das wöchentliche Legionellenprogramm.

Bei meinem Mieter kamen diese Woche komplett neue Fensterscheiben rein. Bei selben Einstellungen hatte er nach 2-3 Tagen eine rd. 1 Grad höhere Raumtemperatur. Habe die WT jetzt um 0,5K reduziert, weil in unserer Wohnung bisher fast alles runterreguliert werden musste. Hoffe das passt.

Auf der Stromuhr habe ich aktuell 2.400 kWh von kalkulierten 5.000/p.a. Anlage läuft seit 09.23. Das sollte hinkommen.

Bj. 1983 - 230 m² - alles Fußbodenheizung - 2 x 75/6 als Kaskade.
Detailansicht: Diagramm zum Stromverbrauch, 10.01.2024, Gesamt 69,6 kWh, Innen-/Außentemperaturen.
Ichbins0113.01.24 12:12
Lupo007 schrieb:

Wollte Euch noch Rückmeldung zum Werkskundendiensteinsatz gestern geben. Es gab zwei Punkte: Geräusche (Brummen, Dröhnen, Resonanzen) bei Anlage 1 und Fehlermeldungen F.820 und F.5051 an der anderen Anlage.

Die Fehlermeldungen wurden durch Platinentausch in Innen- und Außeneinheit schnell behoben (dort waren aber bereits vorher recht neue Versionen verbaut, hier erwarte ich sonst keine Änderungen).

Zu den Geräuschen wurden dann bei Anlage 1 sehr schnell ein an der Rückwand anliegendes Rohr gefunden und weggedrückt. Weiterhin wurde bei beiden Anlagen prophylaktisch Armaflex an einigen Stellen zwischengelegt, um z.B. ein Festfrieren zu verhindern. Wo genau, kann ich Euch leider auch nicht sagen - konnte nur sehen, dass es alles zur Rückwand hin positioniert wurde. Außerdem wurde der kleine Warnzettelkarton vor dem Kompressor rausgenommen, denn auch der kann flattern. Der Techniker erschien mir im übrigen sehr kompetent und wusste genau, wo er ansetzen muss.

Das Ergebnis ist insgesamt ok. Die "Superresonanz" mit Nachbarschaftsstreitpotential zwischen 55-65% Leistung ist sofort weg gewesen und auch sonst läuft die Anlage sauber. Aber man hört sie grundsätzlich immer noch im Haus, auch wenn die Schwelle ggü. dem Auslieferngszustand vielleicht 10% nach oben geschoben wurde.

"Leider" muss man auch sagen, dass Vaillant schon einen ziemlich guten Job bei der Geräuschdämmung des Kompressors gemacht hat. Lasst mal die Anlage ohne vordere Seitenwand laufen und schaut Euch die Wände mal von innen an. Dann merkt Ihr, was bereits weggeschluckt wird. "Leider" deswegen, weil ich nur noch begrenzt Potential für weitere Maßnahmen sehe. Jetzt, wo ich weiss, wie man das alles sauber aufbekommt und dass man bei laufender Anlage mit gebotener Vorsicht recht gut arbeiten kann, würde ich nicht ausschließen, dass ich akustisch nochmals Hand anlegen werde...

Habe Anlage 1 dann nachts bei -4 Grad ohne Flüstermodus durchlaufen lassen und siehe da, das bringt nochmals einiges zur Glättung der Leistungsabgabe sowie gleichmäßiger Fußbodentemperaturen. Ich könnte nun die Heizkurve nochmals weiter runter nehmen, weil ich den Hub am morgen nicht mehr benötige. Aber der Sound ist uns leider immer noch zu laut, ja wir sind in dieser Hinsicht sensibel, Mal sehen, wie es weitergeht. Die Vorteile des Durchlaufens sind offenkundig aber (noch) nicht voll sozialverträglich. Ich sehe mich schon den Kasten aufschrauben und mit weiterem Dämmmaterial anrücken...

Bei mir sollte ja auch wer vorbei schauen wegen des Brunnens, ist aber leider nichts geworden, Dämmkit war nicht auf Lager. Du machst mir Hoffnung wegen des Dröhnens. Am besten wir machen einen eigenen Thread dafür auf? Ich habe hier einen etwas ungünstigen Standort des Pumpe, zuerst dachte es kommt davon, aber so wie sich das hier anhört wohl eher nicht
Lupo00713.01.24 13:08
Tolentino schrieb:

So Techniker war heute da und hatte endlich auch das Dämmkit dabei.
Der Kältemittelsammler ist leider sehr unzugänglich eingebaut. Stellt sich einmal mehr die Frage, warum die dann nicht gleich bei der Produktion das Teil schön einpacken...

Übersicht, damit ihr wisst wo das Teil erstmal grob ist. für die anderen Bilder musste ich näher ran und dann weiß man nicht mehr wo in der Wärmepumpe das aufgenommen wurde. Es ist also ganz hinten zur Rückwand ein schwarzer Zylinder in den Kupferrphre führen.


etwas näher...



von oben:



mitten im Montage Vorgang - erste Matte rumgelegt.




Dann noch oben zu kleben...





Er musste dazu alle Schutzbleche ringsherum und sogar das vorm Wärmetauscher neben an lösen, damit er genügend Spielraum hatte die Dämmatte darumzulegen.

Testen werde ich es erst können wenn es wieder mehrere Tage -5° oder weniger hat.
, wie sind Deine Erfahrungen mittlerweile?

Nachdem ich mir die Außeneinheit mit dem Vaillant Techniker angesehen habe, haben die sich ja insgesamt schon ziemlich viele Gedanken gemacht, was man wo zur Akustikdämmung reinstecken kann.

Grundsätzlich habe ich in grauer Vorzeit relativ viel Zeit mit diesem Thema im PC-Bereich verbracht. Aus dieser Phase habe ich gelernt, dass man im Frequenzspektrum aller Geräusche klar zwischen den unterschiedlichen Frequenzbereichen unterscheiden muss und sich daher die Ansätze der Geräuschreduktion je nach Bereich sehr unterscheiden. Mal arbeitet man mit schallschluckenden Elementen, mal mit flächiger Erhöhung der Masse und auch mit Entkopplung.

In meinem Fall stören mich ausschließlich die tiefen Frequenzen des Geräuschspektrums ("Brummen"), denn nur die dringen durch Glas/Fenster ins Haus. Bei offenem Fenster kommen auch die höheren Frequenzen dazu aber die stören weit weniger (so was kann sich auch wieder ändern, wenn man die tiefen Frequenzen in den Griff bekommen hat und der "Rest" plötzlich dominant wird).

Erste Maßnahme ist immer Ursachenreduktion und da muss man direkt am Kompressor suchen. Da dieser bereits ummantelt und entkoppelt gelagert ist, sehe ich leider erst mal weniger Handlungsraum. Also geht es weiter Richtung "Peripherie" und man merkt schon, dass wenn man das Rohrsystem in eine Richtung drückt oder einfach nur festhält, sich das Brummen reduziert. Auf dieser Ebene kann man jetzt versuchen, die Ausbreitung der Resonanzen zu verringern und dazu muss man sich mal einen Nachmittag Zeit am offenen Kasten nehmen und im kritischen Lastzustand experimentieren. Auch klar ist leider, dass eine bestimme Maßnahme nicht unbedingt bei allen Lastzustände des Kompressors ihre Wirkung zeigt. Aber mir wäre schon geholfen, wenn der Bereich von ca. 60-80% Last weniger Brummen würde (darunter ist's jetzt ok) und ganz oben brummt's sowieso schon recht wenig, da kommen eher höhenfrequente Geräusche ins Spiel.

Arbeiten kann man noch mit Bitumenschwerfolie, die bringt flächig Masse ein, es gibt sie in feuerfestem Industriestandard und sie reduzieren das Schwingen, z.B. von Blechen oder größeren Körpern im typischen Brumm-Frequenzbereich. Man kann grundsätzlich auch hier direkt am Kompressor ansetzen aber dann operiert man schon ziemlich direkt am Herzen und im Sinne der Garantie ist das sicher nicht jedermanns Sache (keine Empfehlung von mir!).

Also vielleicht wäre ein separater Faden keine schlechte Idee...
Tolentino13.01.24 15:45
Naja, die wird schon nochmal laut, aber bei weitem nicht so wie ohne Dämmkit. Ich denke die wird sich in Vibration versetzen und manchmal die Eigenresonanz des Gehäuses treffen. Dann ist es besonders schlimm.
Habe jetzt erstmal nichts weiter gemacht außer dass ich nachts den Flüstermodus drin habe und den wiederrum auf 55% begrenze. Nicht 40%, weil dann die nötigen Vorlauf Temps nicht erreicht werden, auch nicht 50% (weil da wohl die Eigenresonanz sehr gerne getroffen wird).
langfristig habe ich vor die außeinanderzu nehmen und an alle Blechteile des Gehäuses so Antidröhnmatten wie für Aluminium-Fensterbänke dran zu kleben und alles was an Rohren zu sehen ist mit Armaflex oder ähnliches zukkleben. Die Kunsstoffabdeckung dann auch noch dämmen. Und dann hoffen dass es hilft. Allerdings mache ich das erst, wenn ich eh keine Gewährleistung/Garantie mehr habe.
Lupo00713.01.24 16:12
Danke.

Habe gerade Deckel und die Seitenwände nochmals abgenommen und ein wenig geforscht. Also rund um den Kompressor sehe ich da kaum Potential, es sei denn, es läge irgendetwas an, was bei mir aber nicht der Fall ist. Die ganze Einheit steht bereits auf entkoppelten Füßen, der Kompressor ist dann nochmals entkoppelt. Die Seitenteile sind sehr sauber mit einer Schicht Bitumfolie und darüber Akustikschaumstoff ausgestattet - top durchdacht und montiert!

Aber es gibt doch noch Potential: Der Deckel ist leider nicht mit derselben Perfektion ausgeführt. Hier fehlt v.a. Bitumenfolie und es besteht zusätzlich die Möglichkeit, dass er mit den Querstreben, auf denen er über dem Flügelrad aufliegt, in Schwingungen kommt. Als Sofortmaßnhame habe ich auf die mittlere Querstrebe einen Streifen 3 mm Armaflex aufgeklebt, so dass der Deckel hier nicht mehr so leicht angeregt werden kann. Ich werde mir jetzt Bitumenfolie bestellen und unter dem Deckel anbringen. Muss man in Abschnitten machen, weil darunter Streben liegen und nicht durchgängig Platz ist.

Und siehe da: Jetzt höre ich das Ding erst bei über 70% im Haus und mir ist auch aufgefallen, dass das Brummen v.a. nach oben abgestrahlt wird - also am Dach ansetzen lohnt sich!
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