ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke
Erstellt am: 23.04.21 10:46
Tolentino11.05.22 10:08
ja genau, ich habe etwas weniger Wohnfläche, aber zahle zur zeit 174 EUR.
Aber ich habe einen Fehler gemacht! Derzeit zahle ich Grundsteuer ohne fertiges Haus drauf. Insofern ja, der Vergleich hinkt.
Aber für meine ETW hatte ich es mal korrekt gerechnet. Da zahle ich gerad 207 EUR im Jahr und muss nach dem Rechner 710 EUR zahlen. Also Verdreieinhalbfachung. Bringt mich nicht um, für meine Mutter wäre es der Ruin.
Na denn bleibt zu hoffen, dass das Abgeordnetenhaus tatsächlich mehr an das nächste Wahlergebnis denkt und nicht sämtliche Eigenheimbesitzer gegen sich aufbringen will. 2024 ist ja dann die nächste Wahl nicht mehr so lange hin.
Aber ich habe einen Fehler gemacht! Derzeit zahle ich Grundsteuer ohne fertiges Haus drauf. Insofern ja, der Vergleich hinkt.
Aber für meine ETW hatte ich es mal korrekt gerechnet. Da zahle ich gerad 207 EUR im Jahr und muss nach dem Rechner 710 EUR zahlen. Also Verdreieinhalbfachung. Bringt mich nicht um, für meine Mutter wäre es der Ruin.
Na denn bleibt zu hoffen, dass das Abgeordnetenhaus tatsächlich mehr an das nächste Wahlergebnis denkt und nicht sämtliche Eigenheimbesitzer gegen sich aufbringen will. 2024 ist ja dann die nächste Wahl nicht mehr so lange hin.
WilderSueden11.05.22 10:09
guckuck2 schrieb:
Ja den Hebesatz sucht sich die Gemeinde selbst aus. Da man sich angeblich durch die Reform in Summe nicht bereichern will, wird man sehen was mit dem Hebesatz zu 2025 passieren wird.Die große Frage ist ja ob die Absichtserklärung der großen Politik auch bei den Gemeinden so ankommt. Oder ob jeder nach dem Prinzip arbeitet, es solle doch ein anderer darauf verzichten.Yosan11.05.22 10:19
WilderSueden schrieb:
Die große Frage ist ja ob die Absichtserklärung der großen Politik auch bei den Gemeinden so ankommt. Oder ob jeder nach dem Prinzip arbeitet, es solle doch ein anderer darauf verzichten.Die recht kleinen Gemeinden dürften dabei vermutlich unproblematischer sein als die Mittelgroßen Städte. In den kleinen Gemeinden, wo die große Mehrheit im Eigenheim wohnt und gleichzeitig die Hälfte den Bürgermeister persönlich kennt, wird sich kaum ein Bürgermeister antun wollen, dass die Leute bei ihm Schlange stehen und sein privates Telefon nicht mehr still steht, weil Oma Heidi und Onkel Klaus plötzlich das doppelte an Grundsteuer zahlen müssen und der Enkel von Großtante Elsa in XYZStadt gar nicht mehr zahlt, obwohl sie doch in einer viel gefragteren Gegend wohnt. Zumal der Bürgermeister selbst ja dann auch viel mehr für seinen Grund und Boden zahlen müsste.sysrun8011.05.22 10:21
WilderSueden schrieb:
Die große Frage ist ja ob die Absichtserklärung der großen Politik auch bei den Gemeinden so ankommt. Oder ob jeder nach dem Prinzip arbeitet, es solle doch ein anderer darauf verzichten.Naja, was heisst bereichern. Durch Corona und die aktuelle Situation kommen bei uns bereits weniger Gewerbe- und Lohnsteuer rein. Dazu muss man aktuell 3 Bauprojekte durchziehen (Schulen, Mensa) weil der Bund ja Ganztagsbetreuung will. Die Gruenen hier haben natuerlich eine Oeko-Loesung durchgesetzt. Nun Verteuert sich alles. Die Strassen sehen aus wie Sau. Die Unterbringung von Fluechtlingen kommt noch dazu.
Das wird denke ich nicht darauf hinauslaufen das es so bleibt...
WilderSueden11.05.22 10:22
Das doppelte vielleicht nicht. Aber eine 20% Erhöhung lässt sich da leicht durchschieben, mit Verweis auf die knappen Kassen
Yosan11.05.22 10:30
WilderSueden schrieb:
Das doppelte vielleicht nicht. Aber eine 20% Erhöhung lässt sich da leicht durchschieben, mit Verweis auf die knappen KassenDie tut in entsprechenden kleinen Gemeinden aber auch den wenigsten weh, zumindest sofern die Steuern hier aktuell nicht extrem niedriger sind als in anderen ähnlich ländlichen Gegenden... Meine Eltern zahlen grad um die 300€ Grunderwerbsteuer (ca 750qm Grundstück, Haus mit ca 200qm Wohnfläche) ... Dann sind es eben 360...die 5€ mehr im Monat sollten wohl gehen.Ähnliche Themen