ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke
Erstellt am: 23.04.2021 10:46
Oetti 27.06.2022 16:21
Hausbau 55 schrieb:
Gratulation zu diesem Vorgehen. Wenn deine gesamte Finanzierung durch Guthaben bzw Geldanlagen gedeckt ist, dann kannst Du dich entspannt zurücklehnen.Noch nicht - aber inzwischen gut 30 % und jeden Monat kommt was dazu. Wenn alles gut läuft, dann haben wir nächstes Jahr erstmals mehr Guthabenzinsen als Darlehenszinsen. Allthewayup 27.06.2022 17:23
Neubau2022 schrieb:
Ihr habt dann parallel mit dem Bau angefangen? Wir haben am 21.07.2021 die Finanzierung unterschrieben (10 Jahre 0,96%). Im November ging es leider erst los, da das Bauamt nicht angenommene 6 Monate sondern 9,5 Monate für die Baufreigabe gebraucht hat. Von den 495.000 € sind 350.000 € bereits ausgezahlt und verbraucht. Die restlichen werden wir noch vor dem 21.07.2022 auch abrufen und mit der Tilgung beginnen. Ich gehe derzeit davon aus, dass die Hausübergabe zwischen August und September sein wird. Kündigen tuen wir die Wohnung zum 31.10.2022.Wir mussten leider lange im Voraus finanzieren. Finanzierung unterschrieben 02/22, Baustart 10/22. Dafür ist aber die Baugenehmigung bereits 05/21 erteilt worden, sodass uns eigentlich nur noch eine Wirtschaftskrise von unserem Vorhaben abbringen könnte. Aber das ist ja gerade gefühlt täglich möglich.Da der Rohbau bekanntlich schnell erstellt ist, fließen auch zu Beginn die größeren Summen sodass die Bereitstellungszinsen kaum ein Thema sind. Natürlich würde eine längere Bauzeit als 12 Monate auch bei uns Extrakosten verursachen die unnötig das Budget belasten, aber wenn es so kommt kann man wenig machen.
Neubau2022 27.06.2022 18:38
Allthewayup schrieb:
Wir mussten leider lange im Voraus finanzieren. Finanzierung unterschrieben 02/22, Baustart 10/22. Dafür ist aber die Baugenehmigung bereits 05/21 erteilt worden, sodass uns eigentlich nur noch eine Wirtschaftskrise von unserem Vorhaben abbringen könnte. Aber das ist ja gerade gefühlt täglich möglich.
Da der Rohbau bekanntlich schnell erstellt ist, fließen auch zu Beginn die größeren Summen sodass die Bereitstellungszinsen kaum ein Thema sind. Natürlich würde eine längere Bauzeit als 12 Monate auch bei uns Extrakosten verursachen die unnötig das Budget belasten, aber wenn es so kommt kann man wenig machen.Wieso ist eigentlich seit der Baugenehmigung 10 Monate lang nix passiert? Am Anfang kommen die Erdarbeiten und die Bodenplatte. Wenn ihr Pech habt wird erst in 2023 gemauert.
Allthewayup 27.06.2022 18:53
Neubau2022 schrieb:
Wieso ist eigentlich seit der Baugenehmigung 10 Monate lang nix passiert? Am Anfang kommen die Erdarbeiten und die Bodenplatte. Wenn ihr Pech habt wird erst in 2023 gemauert.Das hatte ich vor einiger Zeit mal in einem meiner allerersten Posts in diesem Forum lang und breit erklärt. Bei den „Wintern“ hier im Süden wurde die letzten Jahre immer durchgearbeitet. Selbst wenn nicht am Stück, aber es stehen hier keine Baustellen mehr über 1-2 Monate still. Solange der Keller vor Jahreswechsel steht bin ich schon zufrieden. Früher hat der GU solche Projekte in 6-9 Monaten umgesetzt und mittlerweile sind 12 Monate anberaumt. Wenn wir vor Weihnachten 23 einziehen lief alles gut. Wenn auch das nicht klappt, dann werden wir das auch nicht ändern können. Den „Fertigstellungsterroristen“ werde ich deshalb auch nicht raushängen lassen :-DWir sind einfach froh wenn’s vorwärts geht, nach dem Motto: Der Weg ist das Ziel :-)
Baufuchs2000 27.06.2022 19:00
In 2023 wird nichts mehr gemauert. Da gibt es kein Material mehr.
Der Zinssatz ist doch marginal. Im inflationären Umfeld werden die Baupreise natürlich weitersteigen. So wie die Zinsen. Als ich letztes Jahr vor genau dem heutigen Szenario gewarnt hatte, mit stark steigenden Zinsen wurde ich genau hier ausgelacht. Selbst der von mir vorgeschlagene Bausparer wurde niedergemacht.
Nun, ich brauche keine Finanzierung, insofern ist es mir völlig egal. Für mich als Sparer kommen natürlich deutlich bessere Zeiten.
Ein Zinssatz von 3,5 Prozent ist immer noch super günstig. Das die Preise so gestiegen sind, ist natürlich ein Problem weil die zu finanzierenden Summen und somit die Raten deutlich höher werden. Das Problem sind die zu niedrigen Einkommen. Die EZB kann eben nicht Billionen Euro drucken und Rettungspakete ohne Ende veranstalten ohne dass es sich auf die Preise auswirkt. Null- und Negativzinsen sind volkswirtschaftlich gesehen völliger Unsinn. Vor 15 Jahren hätten sie jedem Ökonomen in die Klapse gesteckt, der sowas für möglich gehalten hätte.
Und wie gesagt. die EZB wie auch die FED stehen zwangsläufig vor der Frage ob sie die Währung retten oder alles endlos inflationieren.
Es kommt der Zeitpunkt wo man sich entscheiden muss. Retten wir die Währung und lassen dien Wirtschaft krachen oder umgekehrt.
Meines Erachtens wird man die Währungen stabilisieren. Und ich sehe da Zinssätze von locker 10 Prozent + X.
Wer aber steigende Einkommen erwartet sollte finanzieren. Dann inflationieren sich die Schulden relativ zeitnah weg.
Ich erwarte trotzdem noch eine sehr scharfe Liquiditätskrise mit massiv fallenden Preisen. Möglicherweise nur eine sehr kurze Phase die man dann ausnutzen sollte. Weil danach eine scharfe inflationäre Phase folgen wird.
sind aber alles nur Spekulationen.
Der Zinssatz ist doch marginal. Im inflationären Umfeld werden die Baupreise natürlich weitersteigen. So wie die Zinsen. Als ich letztes Jahr vor genau dem heutigen Szenario gewarnt hatte, mit stark steigenden Zinsen wurde ich genau hier ausgelacht. Selbst der von mir vorgeschlagene Bausparer wurde niedergemacht.
Nun, ich brauche keine Finanzierung, insofern ist es mir völlig egal. Für mich als Sparer kommen natürlich deutlich bessere Zeiten.
Ein Zinssatz von 3,5 Prozent ist immer noch super günstig. Das die Preise so gestiegen sind, ist natürlich ein Problem weil die zu finanzierenden Summen und somit die Raten deutlich höher werden. Das Problem sind die zu niedrigen Einkommen. Die EZB kann eben nicht Billionen Euro drucken und Rettungspakete ohne Ende veranstalten ohne dass es sich auf die Preise auswirkt. Null- und Negativzinsen sind volkswirtschaftlich gesehen völliger Unsinn. Vor 15 Jahren hätten sie jedem Ökonomen in die Klapse gesteckt, der sowas für möglich gehalten hätte.
Und wie gesagt. die EZB wie auch die FED stehen zwangsläufig vor der Frage ob sie die Währung retten oder alles endlos inflationieren.
Es kommt der Zeitpunkt wo man sich entscheiden muss. Retten wir die Währung und lassen dien Wirtschaft krachen oder umgekehrt.
Meines Erachtens wird man die Währungen stabilisieren. Und ich sehe da Zinssätze von locker 10 Prozent + X.
Wer aber steigende Einkommen erwartet sollte finanzieren. Dann inflationieren sich die Schulden relativ zeitnah weg.
Ich erwarte trotzdem noch eine sehr scharfe Liquiditätskrise mit massiv fallenden Preisen. Möglicherweise nur eine sehr kurze Phase die man dann ausnutzen sollte. Weil danach eine scharfe inflationäre Phase folgen wird.
sind aber alles nur Spekulationen.
chand1986 27.06.2022 19:35
Baufuchs2000 schrieb:
Die EZB kann eben nicht Billionen Euro drucken und Rettungspakete ohne Ende veranstalten ohne dass es sich auf die Preise auswirkt. In der Wissenschaft (und nein, Ökonom bin ich nicht) haben wir den Begriff des „right results for the wrong reasons“.Frage mal einen Ökonomen, ob die es die Angebotsschocks durch Corona (gesperrte Häfen in China) und den Ukrainekrieg (Energiepreise) nicht gegeben hätte, wenn die EZB vorher nicht so viele Reserven geschaffen hätte (Zahlungsmittel für den Bürger hat sie übrigens nie geschaffen).
Antwort: Natürlich nicht.
Trotzdem soll die Zinssteigerung was bringen an der Inflationsfront. Sagen DIESELBEN Ökonomen. Fragt sich, wer eigentlich in die Klapse sollte…
Für importierte Inflation via Häfen zu in China und via Energie teuer wegen Krieg ist die EZB einfach nicht zuständig und hat auch keinerlei Möglichkeiten, was dagegen zu tun. Aber alle hyperventilieren das Märchen, dass die EZB jetzt via Geldpolitik… ja was eigentlich? Gas günstiger kriegt? Kraftwerke innoviert? “Irgendwie“ halt die Inflation bekämpft!
Und dieses Märchen wird nur dann logisch, wenn man glaubt, sie hätte sie vorher auch herbeigedruckt. Das ist an Idiotie grenzend unplausibel, geistert aber durch die Medien als hätten wir sonst keine Probleme.
Ähnliche Themen