ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke
Erstellt am: 23.04.21 10:46
Oberhäslich19.01.23 22:59
Wie nutzt man so ein Balkonkraftwerk eigentlich? Rein als Inselanlage über den Wechselrichter? Oder wird das mit der Wohnung gekoppelt? Ohne Speicher stelle ich mir die Nutzung schwer vor, vielleicht zum Hand aufladen..
hanse98719.01.23 23:47
Oberhäslich schrieb:
Rein als Inselanlage über den Wechselrichter? Oder wird das mit der Wohnung gekoppelt?Das Teil hängt an deinem an deinem Stromanschluss. Wenn dein Ertrag höher ist als dein Verbrauch, speist man diesen Strom ins Netz ein. Man bekommt halt nix dafür, aber je nach Grundverbrauch ist es meist nicht viel.kati133720.01.23 08:07
Weil's schwieriger ist, reelle Zahlen zu trollen, hier mal meine Berechnung der Rentabilität unserer Photovoltaik aus 2020, nur schnell angepasst auf Strompreise die für 2022 mehr Sinn machen. Gelben Kasten könnt ihr ignorieren, das war irgend eine andere Berechnung für den Stromtarif. 🙂
Der Preis der Photovoltaik ist noch der originale aus 2020. Ich weiß nicht wo Anlagen mittlerweile liegen, aber wir haben unsere mit 1770 netto / kwp damals eigentlich schon zu teuer bezahlt.
Die Eigenverbrauchsquote von 40% etwa ist eher für den normalen Arbeitnehmer gedacht, die ist auch erreichbar wenn man sich minimal Mühe gibt. Mein Mann und ich sind beide im HomeOffice und wir lagen in den ersten 2 Jahren mit der Anlage eher bei 60-70%.
Bei 65% Eigenverbrauch läge der BreakEven bereits in Jahr 8.
Ich denke also nicht, dass man sagen kann, dass sich eine solche Anlage nicht rechnet. Vielmehr hat sie sich nach 8-10 Jahren bezahlt gemacht und der Rest ist Gewinn.
Die Argumentation mit dem fehlenden Strom vom Dach wenn die Wärmepumpe diesen im Winter am drigendsten braucht ist so alt, die war schon 3 mal in Pirmasens in der Bartwickelmaschine. Neben Winter , der natürlich die geringste Sonnenausbeute bietet, gibt es ja noch Herbst und Frühling. Beides sind hierzulande ebenfalls heizperioden und wir hatten hervorragende Synergien zwischen Photovoltaik und Wärmepumpe.

Der Preis der Photovoltaik ist noch der originale aus 2020. Ich weiß nicht wo Anlagen mittlerweile liegen, aber wir haben unsere mit 1770 netto / kwp damals eigentlich schon zu teuer bezahlt.
Die Eigenverbrauchsquote von 40% etwa ist eher für den normalen Arbeitnehmer gedacht, die ist auch erreichbar wenn man sich minimal Mühe gibt. Mein Mann und ich sind beide im HomeOffice und wir lagen in den ersten 2 Jahren mit der Anlage eher bei 60-70%.
Bei 65% Eigenverbrauch läge der BreakEven bereits in Jahr 8.
Ich denke also nicht, dass man sagen kann, dass sich eine solche Anlage nicht rechnet. Vielmehr hat sie sich nach 8-10 Jahren bezahlt gemacht und der Rest ist Gewinn.
Die Argumentation mit dem fehlenden Strom vom Dach wenn die Wärmepumpe diesen im Winter am drigendsten braucht ist so alt, die war schon 3 mal in Pirmasens in der Bartwickelmaschine. Neben Winter , der natürlich die geringste Sonnenausbeute bietet, gibt es ja noch Herbst und Frühling. Beides sind hierzulande ebenfalls heizperioden und wir hatten hervorragende Synergien zwischen Photovoltaik und Wärmepumpe.
Tolentino20.01.23 10:17
Tolentino schrieb:
Da steht:
inkl:
Einfamilienhaus mit Satteldach und 145 m2 Nettogrundfläche
- Architektenleistung
- Feinputz, außen
- Alle Innenwände
- Aluminium Rollläden
- Vierfach-Versicherungsschutz
- Freiraum-Upgrade
99.999 statt 123.999
Habe mal das Infopaket bestellt. Ich opfere mich für die Forengemeinschaft.So habe den Vertreter tatsächlich dazu gekriegt, mir die Bauleistungsbeschreibung zu schicken. Hier so die Essenz.
Außenwände ja, aber nur bis zum Ständerwerk. Die Dämmung der Gefache (nach Plan mit Mineralfaser), Dampfbremse und Innenverkleidung alles EL.
Innenwände auch nur Holzständerwerk, rest muss selbst gemacht werden.
Decken sind Holzbalkenlage und darauf Holswerkstoffplatten (ich vermute OSB). rest muss selbst gemacht werden.
Satteldachstuhl Ohne Dämmung.
Immerhin Betondachsteine und USB dabei
Dachrinne und Fallrohre (Titanzink) dabei
Kunsstofffenster nach Plan mit Ug 0.6 inkl (keine Sicherheits oder Schallschutzmerkmale).
Aluminium-Rollläden mit Kurbel
Kunststoffhaustür
1 Planungsgespräch und ansonsten was halt für Baugenehmigung an Dokumenten und Nachweisen nötig ist.
Alles andere sin aufpreispflichtige Leistungen, die man zwar mitordern kann, aber eben nicht im Grundleistungspaket mit drin sind.
Ich muss aber sagen, dass hier die Bauleistungsbeschreibung ziemlich gut beschreibt, was sonst so alles anfällt (und dann eben für den Bauherren EL wird). Durch die Anforderungen die sie stellen hat man auch schon fast eine Anleitung wie man das machen muss.
Für die Sockelabdichtung liefern die sehr viele Beispiele, wie man es machen könnte, mit Skizzen und Beschreibung.
Ich finde das echt nicht schlecht.
Also wenn ich mal schätzen würde wie der gesamte Hausbau am Ende aussehen könnte:
| Ausbauhaus Massa Haus | 99.999 € |
| Baugrundgutachten | 1.000 € |
| Vermesser | 6.000 € |
| Erdarbeiten, einfaches Grundstück | 10.000 € |
| Bodenplatte | 15.000 € |
| Perimeterdämmung | 10.000 € |
| EL Wände + Decken | 30.000 € |
| EL Böden Oberbelag | 10.000 € |
| HSL (sub) | 60.000 € |
| Elektro (sub) | 15.000 € |
| Hausanschlüsse | 10.000 € |
| EL Außenanlage (Minimalpaket) | 15.000 € |
| Unvorhergesehenes | 15.000 € |
| 296.999 € |
Also für 140m² Standardgrundriss + sehr viel EL. Was meint ihr? habe ich bei den Kostenschätzungen irgendwo völlig daneben gegriffen?
WilderSueden20.01.23 10:57
Tolentino schrieb:
Also für 140m² Standardgrundriss + sehr viel EL. Was meint ihr? habe ich bei den Kostenschätzungen irgendwo völlig daneben gegriffen?Kommt mir in der Summe sehr wenig vor. Sind ja gerade mal 2000€/qm ohne Außenanlagen. Ist natürlich alles auch am untersten Ende angesetzt.Tolentino20.01.23 12:33
Ja klar, aber wer nen 99 TEUR Angebotsausbauhaus kauft, wird wohl nicht auf einmal Marmor verlegen lassen.
Es geht ums absolute Minimum.
Es geht ums absolute Minimum.
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