ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke
Erstellt am: 23.04.21 10:46
Oetti24.10.22 10:19
SaniererNRW123 schrieb:
Die jammern nicht nur weniger. Die lachen jetzt auch über alle, die sie für bekloppt erklärt haben, so viel Geld für ein wenig Heizkosten sparen auszugeben.Ich wollte es nicht so krass ausdrücken =) Bei uns in der Familie ist folgendes Bild: Unsere Wohnung ist der am besten gedämmte Wohnraum. Unsere Heizkosten betragen momentan etwa 20 - 25 % der anderen Familienmitglieder. Thema wird ausgespart, bzw. jammern die anderen über die gestiegenen Abschläge.
Völlig anderes Bild haben wir bei den Stromkosten. Im Frühjahr haben hier 3 von 4 Haushalten jeweils ein Balkonkraftwerk installiert und wir tauschen uns total aufgeregt über unsere Jahresabrechnungen aus und freuen uns gerade über die Rückerstattungen, die wir erhalten =)
i_b_n_a_n24.10.22 10:29
SaniererNRW123 schrieb:
Die jammern nicht nur weniger. Die lachen jetzt auch über alle, die sie für bekloppt erklärt haben, so viel Geld für ein wenig Heizkosten sparen auszugeben.Exakt so isses. Mein Schwager (seines Zeichens TGA Planer!) hat uns vor über 2 Jahren mit den Planungen unseres Passivhauses für "bekloppt" erklärt. Würden sich NIE rechnen die Mehrausgaben. Mehrfach gesagt und "vorgerechnet" wie wenig sich die letzten x cm Dämmung rechnen. Aber dann hat er selber dieses Jahr doch (meine Schwester war einem hohem Dämmstandard gegenüber offener und hatte wohl Einfluss?) ein KfW40+ Mehrfamilienhaus gebaut 😀SaniererNRW12324.10.22 10:41
evelinoz schrieb:
als Mieter ist man für die Instandhaltung der Wohnung nicht zuständig.Zuständig nicht (auch wenn Du Kleinreparaturen bezahlen musst und im Normalfall zumindest den Innenanstrich/Tapeten erneuerst). Aber Du bezahlst tatsächlich auch die Instandhaltung der Wohnung und des Gemeinschaftseigentums. Das ist selbstverständlicher Teil der Miete. Deshalb ist die Miete eines vergleichbaren Objektes auch im Normalfall höher als die Zinskosten beim Eigentum (das ist die "Kaltmiete" des Eigentümers). Die Miete besteht aus: Umgelegte Kapitalkosten, Instandhaltung Wohnung und Gemeinschaftseigentum, Gewinn des Vermieters
Gilt nicht für Ausnahmesituationen wie z.B. in München.
DaGoodness24.10.22 10:42
evelinoz schrieb:
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als Mieter ist man für die Instandhaltung der Wohnung nicht zuständig. Als Wohneingentümer, solange man Eigentum besitzt, finanziell und körperlich in der Lage ist, gibt man Unmengen an Geld über die Jahre aus, weil man seine Hütte "verbessern oder verschönern" möchte. Der Garten ist ein Beispiel, wo man sich finanziell verausgaben kann, alle Jahre wieder. Irgendwann muss die Hütte außen gestrichen werden, die Küche wird ersetzt, weil man sich am Anfang nur eine billige leisten konnte oder wollte. Nach 15 Jahren ist der Gleichrichter der Photovoltaik am Ende, ein neuer muss her, das Bad sieht auch nicht mehr so toll nach einigen Jahren aus, der Trend ist ein anderer, und man wollte immer schon eine schönere Außenbeleuchtung.. Also man steckt schon viel Geld über die Jahre in eine Immobilie, wenn man nicht im vorvorletzten Jahrzehnt bis ans Ende leben möchte.Die Kosten für die "Instandhaltung" der Wohnung zahlst du dafür schön mit der Miete. Es fällt nur nicht so auf wie beim Eigentum.
Die Küche zahlst du im Normalfall sowohl in der Mietwohnung als auch im Eigenheim selbst. Oder glaubst du der Vermieter spendiert dir irgendwann eine neue? Und wenn ich meine Photovoltaik irgendwann erneuern muss, habe ich das Geld dafür schon mehrmals durch den Betrieb der Anlage im Gegensatz zum Mieter wieder eingespart. Im Eigenheim habe ich doch die Möglichkeit an gewissen Stellschrauben zu drehen um zu sparen, die ich als Mieter nicht habe.
Wären wir in unserer 90qm Wohnung geblieben, hätten wir aktuell wahrscheinlich 400€-500€ mehr Kosten im Monat als jetzt in unserem 140qm Haus.
Für unseren persönlichen Fall bin ich schon der Meinung, dass der Hausbau uns dauerhaft günstiger kommen wird, als wenn wir ein Leben lang zur Miete wohnen würden.
guckuck224.10.22 10:45
WilderSueden schrieb:
Wobei natürlich in der Praxis die meisten Hausbesitzer auch kein _liquides_ Vermögen im Rentenalter haben von dem sie zehren können, denn das Haus zu verkaufen kommt nicht in FrageDummer Teufelskreis, denn Einfamilienhaus für zwei Personen, das z.B. mal für vier Personen gebaut wurde, bindet natürlich vorhandene Liquidität. Unterhalt, Renovierung, Sanierung und Essen, Reisen, Autofahren usw. will man im Alter vielleicht auch noch.
So wird die eigene Immo auch schnell zum Ballast. Und es zeigt auch, dass man natürlich neben der eigenen Immo noch mindestens einen Baustein braucht, der die Liquidität sichert.
In der Ruine24.10.22 10:46
evelinoz schrieb:
als Mieter ist man für die Instandhaltung der Wohnung nicht zuständig.Du bist ja niedlich. Glaubst Du wirklich das zahlt der Vermieter aus seiner eigenen Kasse? Das zahlst Du mit Deiner Miete.Er bildet nämlich auch Rücklagen. Du zahlt ihm die Hütte ab und für die Instandhaltung. Müsste er zuzahlen, würde er nicht
vermieten.
evelinoz schrieb:
weil man seine Hütte "verbessern oder verschönern" möchte.Zahlt auch der Mieter. Über umgelegt Modernisierung und Eigenleistung wie z.B. Malern.evelinoz schrieb:
Der Garten ist ein Beispiel, wo man sich finanziell verausgaben kann, alle Jahre wieder.Garten ist Hobby und Lebenseinstellung. Warum gibt es wohl sonst so viele Kleingärten?evelinoz schrieb:
die Küche wird ersetzt, weil man sich am Anfang nur eine billige leisten konnte oder wollte.Also zahlt der Vermieter regelmäßig eine neue Küche? Kenne ich aus meiner Mieterzeit nicht.evelinoz schrieb:
Nach 15 Jahren ist der Gleichrichter der Photovoltaik am Ende, ein neuer muss her,Sollte das nicht der Gewinn aus der Photovoltaik regulieren?Schön wie manche denken, dass man als Mieter was geschenkt bekommt. Nur wenn man Bürgergeld bekommt.
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