ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke
Erstellt am: 23.04.2021 10:46
LordNibbler 10.05.2022 14:47
WilderSueden schrieb:
Du hast auch ganz andere Anschlussquoten. Im Bestandsgebiet ist die Hälfte dann nicht bereit nochmal 2000€ (und das sind meines Wissens noch die subventionierten Preise) für ihren Glasfaser-Hausanschluss zu zahlen.In meinem Wohngebiet haben wir letztes Jahr mit Mühe die Mindestquote von 40% geschafft. Und der Anschluss kostet dank Förderung gar nichts. Man muss nur einen Glasfaservetrag mit den Stadtwerken mit mind. 250MBit für 40€/Monat abschließen.
Aber wegen der Altersstruktur waren halt nicht alle dazu bereit. Außerdem liegt hier DSL mit 80-100MBit ohne Anbieterzwang und Kabel-Internet gibt es auch noch.
Tolentino 10.05.2022 15:16
Ich behaupte bei uns wäre die Quote durchaus mindestens 50%. Es gibt nämlich nur Vodafone (was theoretisch bis 1000 Mbit geht), mit lauter Verbindungsbbrüchen zu stoßzeiten (abends) oder eben Telekom mit 6 MBit + Mobilkram.
Wenn da einer mit Glasfaser käme wäre es schon gut. Aber klar, Alterstruktur ist hier ziemlich hoch, deutlich mehr als 50% wird's dann auch nicht.
Wenn da einer mit Glasfaser käme wäre es schon gut. Aber klar, Alterstruktur ist hier ziemlich hoch, deutlich mehr als 50% wird's dann auch nicht.
Kokovi79 10.05.2022 15:28
TmMike_2 schrieb:
Das ist leider kompletter Schwachsinn, den man nur glauben kann, sofern man kein Wissen im Agrarbereich hat und den aktuellen Medien glaubt.
Ich empfehle hier mal 'Moderner Landwirt' bei Youtube. Da gibt es wirklich mal Einblicke in die deutsche Agrarproduktion und aktuelle Probleme.
Nichts desto trotz verursacht 1kg Fleisch mehr co2 als 1kg Soja.
Davon unabhängig hat dies mit Baustoffen sehr wenig zu tun, man könnte demnächst auch über die Textilproduktion in Bangladesch philosophieren.
PS: ich kam ursprünglich mal 'vom Hof'.
Und vielleicht werden in Zukunft regional erzeugte Nahrungsmittel in der breiten Masse mal wieder einen höheren Stellenwert haben.
Da sie allerdings teurer sind als beim Discounter - eher nicht.Scout** schrieb:
du meintest bestimmt Landwirtschaftlich genutzte Fläche und nicht Ackerflächen!
3,2 Mrd. Hektar weltweit sind extensiv genutzte Weiden und Wiese, 1,2 Mrd. Hektar intensiv genutzter Acker.
Acker bringt deutlich mehr ein als ne Weide- also wenn es ginge würde man diese viel eher als Acker nutzen. Wäre man dumm wenn nicht!
Geht aber fast nie weil ja man die Weide ja gerade deswegen als solche nutzt weil sie nicht als Acker nutzbar ist: zu trocken, zu steinig, zu gebirgig usw.
Deswegen nutzt man diese Flächen entweder für die extensive Viehzucht oder man hat halt Ödland, Wildnis, Natur...tertium (Ackerfrüchte) non datur!Dad Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat ausgiebige Statistiken zur Viehhaltung in Deutschland. Weniger als ein Drittel der Rinder sieht jemals eine Weide, bei den Schweinen wird nur nach unterschiedlichen Stallarten unterschieden. Nur Schafe werden weit überwiegend in Weidehaltung gehalten. Der Viehbestand lässt sich also nur managen, indem große Ackerflächen für Viehfutter genutzt und zusätzlich bestimmte Futtermittel wie Soja importiert werden. Kann man alles in amtlichen Statistiken nachlesen. Alles andere ist Agrarlobby. Sorry fürs Offtopic, aber eine fleischreduzierte Ernährung ist definitiv gesünder und nachhaltiger. WilderSueden 10.05.2022 15:33
LordNibbler schrieb:
In meinem Wohngebiet haben wir letztes Jahr mit Mühe die Mindestquote von 40% geschafft. Und der Anschluss kostet dank Förderung gar nichts.
Man muss nur einen Glasfaservetrag mit den Stadtwerken mit mind. 250MBit für 40€/Monat abschließen.
Aber wegen der Altersstruktur waren halt nicht alle dazu bereit. Außerdem liegt hier DSL mit 80-100MBit ohne Anbieterzwang und Kabel-Internet gibt es auch noch.Was ein Luxus. Bei uns gibts nur Internet von der BLS (einer Zweckgesellschaft) zusammen mit der Netcom BW. Da kostet nach meinem Verständnis der Anschluss über 2000€, eventuell verlegte Leerrohre werden nicht angerechnet. Habe ich also umsonst bezahlt. Dafür gibts dann einen 50MBit Anschluss für 45€ sobald das erste Jahr abgelaufen ist... Aloha_Lars 10.05.2022 17:16
sysrun80 schrieb:
Warum sollte ich jetzt ohne Not das Filetgrundstueck verticken wenn ich aktuell woanders keine Immobilie oder Grundstück finde (finden im Sinne von: Es ist nichts da). Klar, vermutlich Henne/Ei Problem wenn jeder so denkt. Nur: Bei der aktuellen Inflation jetzt zu verkaufen und die Kohle aufs Konto legen? Ne, lass mal.Diese Denkweise zeigt meiner Meinung nach eines der beiden Grundprobleme:
1. Die Leute denken, die Alternative ist es aufs Tagesgeldkonto "anzulegen", weil es ja sonst keine Zinsen gibt. Doch gibt es, muss man sich halt mal damit beschäftigen und weg vom Tagesgeld-über-alles Kredo kommen. Es reicht ein einfacher Blick auf den Verlauf des Fonds MSCI World Core ETF von iShares. "Oh mein Gott, er hat das böse Wort mit Fonds / Aktien ausgesprochen, steinigt ihn" Ja ja ich weiß.
2. Grundstücke zu halten ist günstig. Hab das an meiner Baulücke gesehen. Der Vorbesitzer hat pro Jahr ein paar Euro Grundsteuer gezahlt, das wars. Ich bin schon lange dafür Grundstücke, sofern sie keiner Baupflicht unterliegen, aber unbebaut sind, mit einer drastischen Steuererhöhung zu belegen. Wir sprechen hier von Fläche die zur Bebauung erschlossen wurde. Wenn es jemand als Privatwiese unterhält schadet er der gesamten Gesellschaft.
sysrun80 10.05.2022 17:33
Aloha_Lars schrieb:
1. Die Leute denken, die Alternative ist es aufs Tagesgeldkonto "anzulegen", weil es ja sonst keine Zinsen gibt. Doch gibt es, muss man sich halt mal damit beschäftigen und weg vom Tagesgeld-über-alles Kredo kommen. Es reicht ein einfacher Blick auf den Verlauf des Fonds MSCI World Core ETF von iShares. "Oh mein Gott, er hat das böse Wort mit Fonds / Aktien ausgesprochen, steinigt ihn" Ja ja ich weiß.Ich bin bereits in Einzelaktien, diversen ETF, Crypto, Crowdfunding und LEGO investiert. Warum soll ich wen steinigen. Trotzdem: Warum soll ich in der aktuellen Situation ein Top Grundstück verkaufen wenn ich nicht muss?
Aloha_Lars schrieb:
2. Grundstücke zu halten ist günstig. Hab das an meiner Baulücke gesehen. Der Vorbesitzer hat pro Jahr ein paar Euro Grundsteuer gezahlt, das wars. Ich bin schon lange dafür Grundstücke, sofern sie keiner Baupflicht unterliegen, aber unbebaut sind, mit einer drastischen Steuererhöhung zu belegen. Wir sprechen hier von Fläche die zur Bebauung erschlossen wurde. Wenn es jemand als Privatwiese unterhält schadet er der gesamten Gesellschaft.Sehe ich auch so. Wir hatten hier Jahrzehnte lang auch so ein Grundstück.
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