ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke
Erstellt am: 23.04.21 10:46
LastCookie09.12.22 15:39
se_na_23 schrieb:
Eher für den GU oder das Betonwerk... Hab da mal angerufen bei direkter Bestellung Ohne GU verlangen die auch 65netto...wir haben pro Spot in der Filigrandecke 18,90 netto bezahlt. Mein Bauunternehmer hat mir die Kosten 1:1 weitergereicht ohne die Hand nochmal aufzuhalten.
Was eine Sache wert ist und was sie am Ende kostet ist manchmal verrückt.
SumsumBiene09.12.22 15:45
OK..jetzt hab ich die anderen Beiträge auch gelesen und Stelle fest, dass Du sehr in einem selektiven Gedankengut feststeckst.
Glück, Resilienz, gute tragfähige Beziehungen sind mögliche Pfeiler für
Da kommt man leider kaum gegen an. Zumindestens nicht bei den 5 bis 10%.
Wenn Eltern nicht mitziehen , kann man sich sonst wie krumm machen als Pädagoge um dann doch nur marginal etwas zu verändern.
Das steckt teilweise in den Generationen so fest wie Zement.
Nachhilfe über Bildungskarte ist auch blauäugig. Das reicht hinten und vorne nicht. Und über die Nachmittagsbetreuung ist das meist nicht gut abgedeckt, weil das eben Leute machen, die das nicht erlernt haben und das dementsprechend nicht lehren können. Abgesehen von der Motivation der Schüler, die vielleicht nicht auch noch die Freizeit opfern wollen. Ohne Motivation kein bleibender Lernerfolg.
Ich finde wir brauchen viel mehr alternative Fächer in den Schulen, mehr kreative Angebote, mehr Fächer aus dem Leben gegriffen und nicht so abstrakt. Ich kann Mathematik auch im Werken vermitteln oder beim Kochen. Aber das sind immer die ersten Sachen, die gestrichen werden.
Ich habe Mal eine kurze Zeit in einer Schule für stationär psychisch erkrankte Kinder und Jugendliche gearbeitet. Die meisten waren schon Schulabstinent. Fast alle hatten nach ihrem Aufenthalt wieder Lust auf Schule, weil Inhalte ganz anders weitergegeben wurden.
Und für die kognitiv schwachen Kinder würde ich mir wünschen, dass es einen verkürzten Lehrplan gibt, so dass wirklich jeder Hauptschüler zumindest sicher die Grundrechenarten beherrscht, wenn er von der Schule geht.
Glück, Resilienz, gute tragfähige Beziehungen sind mögliche Pfeiler für
Tolentino schrieb:
Wir werden aufgrund unserer Demografieentwicklung und dem Fachkräftemangel gar nicht umhin kommen auch die letzten 5% mitzunehmen. Wir können es uns als Gesellschaft schlichtweg nicht leisten, dass wir Kinder der prekären Schicht verloren geben, damit die dann die nächste Generation Prekärer "ausbilden". Gleichzeitig ist die Einführung einer Elternbefähigung oder Kindererziehungserlaubnis wohl nicht durchzusetzen, also müssen es die Kindergärten, Schulen/Horte etc. übernehmen funktionale Individuen heranzuziehen.
Da kommt man leider kaum gegen an. Zumindestens nicht bei den 5 bis 10%.
Wenn Eltern nicht mitziehen , kann man sich sonst wie krumm machen als Pädagoge um dann doch nur marginal etwas zu verändern.
Das steckt teilweise in den Generationen so fest wie Zement.
Nachhilfe über Bildungskarte ist auch blauäugig. Das reicht hinten und vorne nicht. Und über die Nachmittagsbetreuung ist das meist nicht gut abgedeckt, weil das eben Leute machen, die das nicht erlernt haben und das dementsprechend nicht lehren können. Abgesehen von der Motivation der Schüler, die vielleicht nicht auch noch die Freizeit opfern wollen. Ohne Motivation kein bleibender Lernerfolg.
Ich finde wir brauchen viel mehr alternative Fächer in den Schulen, mehr kreative Angebote, mehr Fächer aus dem Leben gegriffen und nicht so abstrakt. Ich kann Mathematik auch im Werken vermitteln oder beim Kochen. Aber das sind immer die ersten Sachen, die gestrichen werden.
Ich habe Mal eine kurze Zeit in einer Schule für stationär psychisch erkrankte Kinder und Jugendliche gearbeitet. Die meisten waren schon Schulabstinent. Fast alle hatten nach ihrem Aufenthalt wieder Lust auf Schule, weil Inhalte ganz anders weitergegeben wurden.
Und für die kognitiv schwachen Kinder würde ich mir wünschen, dass es einen verkürzten Lehrplan gibt, so dass wirklich jeder Hauptschüler zumindest sicher die Grundrechenarten beherrscht, wenn er von der Schule geht.
DeepRed09.12.22 15:51
Tolentino schrieb:
Na die Schulbildung hat wesentlich damit zu tun, ob man die Baukostensteigerungen der nächsten Zeit kompensieren kann. Also voll im Thema.Wohl eher, um die gestiegenen Kosten entsprechend zu kumulieren und die Prozente der Nachfinanzierung ausreichend zu berechnen.Ich finde es auch immer wieder interessant, wie hartnäckig manche User hier auch nach den ersten Hinweisen, doch bitte BTT zu kommen, das Thema weiter auswalzen. In meiner Sturm- und Drangphase hätte ich gesagt: "nehmt euch ein Zimmer" 😎
Thema Baukosten:
Mein bester Kumpel ist Dachdecker. War gestern auf paar Bierchen bei ihm. Kosten für Dachziegel 20% rauf im kommenden Jahr. Beton vom Mischwerk soll auch raufgehen (das stand aber hier glaube ich schon mal als Beitrag, bevor die schulischen Leistungen in den Vordergrund rückten)
Der Raummeter Holz lose im Busch zum selbst holen 40€ (5 Meter Schwuppen, Sägeschein Voraussetzung, großer Hänger und Auto mit Allrad sehr von Vorteil)
Achtung!--> Preis kann regional sehr schwanken.
Und mit Blick auf meine Branche kann ich sagen --> Baustahl war kurz am sinken, wird bis Ende des Jahres noch bissl runter gehen. Ab kommenden Jahr gehts dann steil hoch. Die Stahlbuden fahren auf Sicht wegen den Energiepreisen und den sehr schwankenden Zusatzstoffen (wenn nötig). Das wird den Preis leider noch bis Mitte 2023 hochtreiben. Nur ein einbrechender Wohnungsbaumarkt kann diese Preisschraube stoppen.
Schönen 3. Advent wünsch ich euch!
-LotteS-09.12.22 16:01
DeepRed schrieb:
Wohl eher, um die gestiegenen Kosten entsprechend zu kumulieren und die Prozente der Nachfinanzierung ausreichend zu berechnen.
Ich finde es auch immer wieder interessant, wie hartnäckig manche User hier auch nach den ersten Hinweisen, doch bitte BTT zu kommen, das Thema weiter auswalzen. In meiner Sturm- und Drangphase hätte ich gesagt: "nehmt euch ein Zimmer" 😎
Thema Baukosten:
Mein bester Kumpel ist Dachdecker. War gestern auf paar Bierchen bei ihm. Kosten für Dachziegel 20% rauf im kommenden Jahr. Beton vom Mischwerk soll auch raufgehen (das stand aber hier glaube ich schon mal als Beitrag, bevor die schulischen Leistungen in den Vordergrund rückten)
Der Raummeter Holz lose im Busch zum selbst holen 40€ (5 Meter Schwuppen, Sägeschein Voraussetzung, großer Hänger und Auto mit Allrad sehr von Vorteil)
Achtung!--> Preis kann regional sehr schwanken.
Und mit Blick auf meine Branche kann ich sagen --> Baustahl war kurz am sinken, wird bis Ende des Jahres noch bissl runter gehen. Ab kommenden Jahr gehts dann steil hoch. Die Stahlbuden fahren auf Sicht wegen den Energiepreisen und den sehr schwankenden Zusatzstoffen (wenn nötig). Das wird den Preis leider noch bis Mitte 2023 hochtreiben. Nur ein einbrechender Wohnungsbaumarkt kann diese Preisschraube stoppen.
Schönen 3. Advent wünsch ich euch!20% fuer den Endkunden dann? Creaton zB soll wohl zum 01.01. 12.5% abwerk hochgehen - allerdings keine Preisbindung bei Bestellung, sondern der Tagespreis bei Lieferung zaehlt. Kannst Du da etwas zu sagen? Creaton ist auch im Photovoltaik Markt eingestiegen... Taugen deren Bauteile was? Wir ueberlegen, wenn die Preise verlockend sind, das Material (Ziegel & Photovoltaik) im Paket zu guten Konditionen zu bestellen, um ueberhaupt rechtzeitig Material zu haben. Machen das Dachdeckerbetriebe mit, Daecher mit nicht-eigenem Material zu decken? Oder sind die Buecher noch so knallvoll, dass da vor Ende 2023 keiner auch nur drueber nachdenken wuerde?
Was auf jeden Fall nahezu alle Werke machen, ist gleitende Dieselkosten anzukuendigen. Das macht auch den Grossteil der Preiserhoehungen bei zB Beton aus... Diesel/Transport/Logistikaufschlaege sind dort seit Jahresbeginn zum Teil alleine verantwortlich fuer ca 10-15€ Preiserhoehung pro cbm...
Smarti9909.12.22 16:06
DeepRed schrieb:
Nur ein einbrechender Wohnungsbaumarkt kann diese Preisschraube stoppen.
Der Einbruch ist aufgrund der Bauzinsen bereits in Sicht sobald akuelle Aufträge abgearbeitet sind.DeepRed09.12.22 16:14
20% brutto beim Endkunden. Zu Qualität etc. kann ich nix sagen, bin kein Fachmann.
Der Einbruch in Sicht glaub ich nicht, zumindest nicht für Mitte 23.
Der Einbruch in Sicht glaub ich nicht, zumindest nicht für Mitte 23.
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