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ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke


Erstellt am: 23.04.2021 10:46

Isokrates 08.11.2021 13:55
Nur mal bezüglich Wegfall Pendlerpauschale eine kleine Klarstellung, da das hier an verschiedensten Stellen im Forum schon als Schreckszenario zur Verringerung der Attraktivität des ländlichen Raums ausgemacht wurde.

1. In vielen Situationen - vor allem bei Benutzung des eigenen PKWs - spart die Pendlerpauschale dem Staat Geld.
Die Pendlerpauschale fingiert effektiv 0,15 €/km an tatsächlichen Kosten, da sie für Hin- und Rückfahrt gilt.
Des Weiteren sind damit sämtliche im Zusammenhang stehende Aufwendungen, beispielsweise Parkgebühren, abgegolten.

Anmerkung:
Wenn man jetzt mal bedenkt was man für tatsächliche Kosten für ein PKW hat, dürfte man in sehr vielen Fällen weit über 0,15 €/km liegen (Insbesondere insofern mein kein vollständig abgeschriebenes (im steuerlichen Sinn bei Neuwagen ja nach sechs Jahren, bei gebrauchten nach 3 Jahren), sehr sparsames Auto hat).

2. Wer protifiert tatsächlich von der Pendlerpauschale?
Wie unter 1. geschrieben Nutzer von sparsamen Fahrzeugen und Menschen, die tatsächlich mit anderen Verkerhsmitteln in die Arbeit kommen, die sie effektiv unter den bereits errechneten 0,15 €/km kosten.

3. Abschaffung einfach möglich?
Das Bundesverfassungsgericht hat bereits einmal entschieden, dass die Pendlerpauschale nicht einfach so geändert werden kann, dass sie erst ab dem 21. Kilometer greift, da die Kosten für den Weg vom Wohnort zum Arbeitsort effektiv Werbungskosten darstellen.
("Werbungskosten sind Aufwendungen zur Erwerbung, Sicherung und Erhaltung der Einnahmen." § 9 Abs. 1 S. 1 Einkommensteuergesetz).
Die Poliitk müsste also irgendwie dazu kommen, dass sie diese Kosten mit als 0 € abgegolten betrachten würde, da man zukünftig ansonsten die tatsächlichen Kosten für die Wege vom Wohnort zum Arbeitsort absetzen könnte und der Staat am Ende vermutlich noch weniger Geld hätte, als wenn er die Pendlerpauschale einfach bestehen lassen würde.


Also alles nicht so einfach wie es in den Medien mit viel Halbwissen (v. a. der Politiker) propangiert wird.

Tassimat 08.11.2021 13:56
Pinkiponk schrieb:

Ich möchte mich in dem Punkt gerne ausgenommen wissen. Ich möchte mich in dem Punkt gerne ausgenommen wissen. Auch wenn ich gerne Auto fahre, ziehe ich es vor, nicht selbst Auto zu fahren. Und so kleine, autonome Ruf-Taxis, die in näherer Zukunft vielleicht sogar ein Stück weiter oben (also über die anderen Autos hinweg) fliegen, fände ich klasse.
Das demonstriert es doch perfekt! Gäbe es autonome Fahrzeuge würdest du mehr(!) fahren.

Musketier 08.11.2021 14:00
Das ändert sich ganz schnell, wenn in der Stadt kein normaler individualverkehr mehr zugelassen wird und Parkplätze in der Stadt abgeschafft werden.

Deliverer 08.11.2021 14:05
Ich kann auch nicht verstehen, warum die Deutschen so masochistisch sind, wenn es ums Autofahren geht. Ich fand das schon immer doof. Man muss sich konzentrieren, sonst ist man selbst und/oder andere tot, man kann nicht lesen, nicht arbeiten, nicht schlafen... Es ist doch nur lästig. Warum man nicht alles dafür tut, das zu reduzieren (Jobwechsel z.B.), ist mir ein Rätsel. Allein schon, dass ich mir anhören muss, dass jemand "gern schaltet". Ich wasche meine Wäsche doch auch nicht mehr von hand, warum will ich dann noch eine zusätzliche Aufgabe beim Fahren? Das muss doch möglichst einfach sein. ICH warte auf Tesla-ähnliche, automatische Spurführung + Abstandswahrung und so viele Leute WOLLEN noch schalten?!?!
Also ja. Sobald ich wem auch immer das Fahren abgeben kann, mache ich das auch. Bitte her mit allem Neuen!

Ah und Thema Vollkostenrechnung: Ich habe kürzlich meinen Zweitwagen verkauft und Schlussrechnung (mit einer Website, die Autokosten trackt und was mit Sprit am Monitor zu tun hat) gemacht. Das war ein sehr günstiger (2400,-) Gebrauchter, nur kleine Reparaturen, 8 Liter Benzin, Mittelklasse - also wirklich nichts berühmtes. Am Ende hat mich das Auto in seinen fünf Jahren bei mir 89 Cent pro Kilometer gekostet! Wat bin ich froh, dass das Teil weg ist!!

haydee 08.11.2021 14:17
Verkehrsströme auswerten und sinnig koordinieren.
Berufsverkehr
Freizeitverkehr
Lieferverkehr
Wieviel spart die Packstation im Vergleich zum Tür-Service?
Wie viele KM kann man mit dem Auto fahren im Vergleich zum Paket? Ehrlich ich weiß nicht was günstiger ist. 20 km einfach in die nächste Stadt oder Amazon.
Etwas überspitzt gesagt "Reicht es aus die Landbevölkerung auf dem Dorf zu lassen oder muß auch die Stadtbevölkerung weniger Fahren. Die S-Bahn zum Brötchen holen produziert ebenfalls CO2. Wie sieht die CO2 Belastung in Kopenhagen aus im Vergleich zu Berlin?"

andimann 08.11.2021 14:45
Moin,
Tolentino schrieb:

Du denkst nicht weit genug: Es wird in der Stadt keinen individuellen (oder besser: manuellen) Verkehr mehr geben. Die Transportmodule werden alle autonom und vernetzt und wo es geht auf eigenen Trassen gesteuert, sodass Ampeln im Prinzip unnötig sind (Fußgänger und Radverkehr laufen auf eigenen Trassen/Wegen). Man braucht keine Parkplätze mehr, da die Module eigtl. immer in Bewegung sind. Alleine dadurch steigt Kapazität gewaltig.

Ist eine nette Vision, kann man seit den 50er Jahren immer wieder in irgendwelchen "wie leben wir in 30 Jahren?" Artikeln lesen. Hat nur leider einige böse Denkfehler drin.
  • Wenn die Fahrzeuge, nachdem sie dich abgesetzt haben, erstmal rumkurven um den nächsten Fahrgast aufnehmen, erzeugen sie Leerfahrten und damit zusätzlichen Verkehr. Es gibt damit also mehr Verkehr als vorher. Den können die Straßen aber nicht aufnehmen, selbst wenn du alle bisherigen Parkflächen in Straßen umwidmest.
  • Aus dem gleichen Grund wird ein solches System mehr Energie verbrauchen als der bisherige Status Quo. Du erzeugst einfach zusätzlichen Verkehr.
  • Über den Ressourcenverbrauch für den Bau von zusätzlichen, neuen Trassen reden wir besser erst gar nicht. Ein solches Konzept würde im Prinzip den Abriss und Neubau von weiten Teilen der Städte bedeuten.

Verkehr einsparen kannst du nur, wenn du es schaffst, dass mehr als immer nur 1 Mensch im Auto sitzt. (Das ist ein total neues und innovatives Konzept, gerade eben erfunden von mir, werde es gleich patentieren lassen... brauche nur noch einen Namen... wie wäre es mit Fahrgemeinschaft?!? ;-) )
Und noch mehr Verkehr kannst du einsparen, wenn du es schaffst, dass die Leute mit ihrem Hintern daheim bleiben. Sprich, Homeoffice als Verpflichtung der Unternehmen mit richtig bösen steuerlichen Nachteilen für zentrale Büros. Dann interessiert es auch nicht mehr, wenn irgendeine überforderte "Führungskraft" seine/ihre Leute im Büro sehen will, damit er/sie/es jeden morgen durch die Reihen der Untergebenen schreiten kann. Das geht natürlich nicht für alle Jobs, aber sicherlich für 20-30 %. Und das ist schon eine ganze Menge!
Danach kann man gerne noch etwas Kosmetik betreiben wie den Verbrauch von Autos mal sinnvoll zu beschränken. Sprich, Kisten mit mehr als 7-8 l realem Verbrauch werden schlicht nicht mehr zugelassen und die Grenze senkst du jedes Jahr 0,2 l ab. Die Größe eines Autos und ob SUV oder nicht ist der Umwelt egal, nur der reale Verbrauch ist wichtig.

Mittelfristig werden sich E-Autos ohnehin durchsetzen, bis sie alle Anwendungen wie Langstrecken und Sonderfälle wie schwere Anhänger übernehmen können wird es aber noch etwas dauern.

Viele Grüße,

Andreas
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