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ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke


Erstellt am: 23.04.2021 10:46

Neubau2022 03.05.2022 12:34
dertill schrieb:

Im Moment wollen auch viele Handwerksbetriebe einfach nochmal mitverdienen. Nach dem Motto: Wenn alles teurer wird, kann ich das auch. Da werden dann Angebote von November, welche jetzt erst im März nochmal aktualisiert worden sind, weil der Auftraggeber sich vorher nicht entscheiden konnte um 20% erhöht. Und dabei geht es wohlgemerkt nicht um Materialkosten und nicht um Lohnkosten, welche weitergegeben werden! Der konkrete Fall jetzt, war ein Heizi, welcher die Gastherme gegen eine neue austauschen sollte. Ohne Solarthermie ohne Schnickschnack. Neben den Kosten für den Kessel, hat er auch die Kosten Für Montage, Befüllen und Druckprüfung etc. - am Ende fast jede Position um ca. 20% erhöht. Einfach weil er es kann. Das war jetzt nicht bei mir selber, aber ich habe die beiden Angebote gesehen. Die einen mögen sagen so ist der Markt, man könnte aber auch sagen räuberische Erpressung, weil der Kunde nun mal wenig bis keine Auswahl hat - die meisten bedienen nur noch Bestandskunden.
Bei den Immobilienpreisen sehen wir inzwischen auch, dass viele Privatanbieter, aber auch Makler einfach abstruse Preise für Bestandsimmobilien verlangen - aber auch hier, dass diese nicht mehr weg gehen oder erst nach längerer Zeit. Da wir aktuell auch einige Häuser angeschaut haben, merkt man auch hier, dass nicht mehr jeder Mist zu jedem Preis weggeht. Insbesondere Bauten mit hohem Renovierungsbedarf.
Wegen der aktuellen Situation am Bau und den steigenden Zinsen sind vor allem auch die Banken vorsichtig geworden. Bei einer Immobilie in der Nachbarschaft ist jetzt zwei mal die Finanzierung geplatzt, weil die Bank gesagt hat, das ist deutlich weniger Wert und der Eigenkapitalanteil da zu gering, um das aufzufangen. Wie geschnitten Brot gehen dagegen weiterhin bezugsfertige Einfamilienhaus ohne Renovierungsstau, da hier von den Käufern zwar hohe Preise gezahlt werden müssen, aber zumindest Energiekosten überschaubar sind und keine Risiken und Unwägbarkeiten bezüglich Renovierungen bestehen. - So zumindest die Aussage eines befreundeten Maklers vergangene Woche. Die Leute suchen jetzt halt immer mehr Sicherheit beim Kauf, weil Renovierungen und Neubuau schlechter planbar sind.

Der Markt hat sich mächtig gedreht. Früher war es ein Käufermarkt, jetzt ist es ein Verkäufermarkt. Früher musste der Handwerker zusehen das er mit zig anderen konkurriert und hat nach dem 10ten Angebot erst die Zusage bekommen. Jetzt bekommt er fast jeden Preis gezahlt. Ich finde es nicht räuberisch. Denn früher galt einfach "Geiz ist cool" bei Handwerkersuche.

kati1337 03.05.2022 13:51
Ich ziehe jetzt gerade in ein neues Bundesland, eben WEIL wir die nähe zur Familie suchen und den Lebensmittelpunkt wieder dahin richten wollen, wo er hingehört. Wir haben Glück, dass die Familie in der Wallachei wohnt.

Ich kann Leute aber schon verstehen, die nicht 100km weit weg ziehen wollen nur für Wohneigentum.

Neubau2022 03.05.2022 13:55
kati1337 schrieb:

Ich ziehe jetzt gerade in ein neues Bundesland, eben WEIL wir die nähe zur Familie suchen und den Lebensmittelpunkt wieder dahin richten wollen, wo er hingehört. Wir haben Glück, dass die Familie in der Wallachei wohnt.

Ich kann Leute aber schon verstehen, die nicht 100km weit weg ziehen wollen nur für Wohneigentum.

War der Umzugsgrund nicht ein anderer? Ihr würdet doch nicht umziehen, wenn es den Nachbarn nicht gebe oder?

Benutzer200 03.05.2022 14:00
askforafriend schrieb:

Sorry aber ich zieh doch nicht weg von meinem Lebensmittelpunkt wo Freunde und Familie sind nur weil ich ein Haus haben will.
Äh, warum nicht? Warum so engstirnig? Woanders findet man auch ganz schnell wieder einen neuen Lebensmittelpunkt.

Das ist typisch deutsch unflexibel - dafür sind wir in der Welt bekannt.

kati1337 03.05.2022 14:01
Neubau2022 schrieb:

War der Umzugsgrund nicht ein anderer? Ihr würdet doch nicht umziehen, wenn es den Nachbarn nicht gebe oder?
Oh doch. Den Nachbarn loszuwerden ist bloß ein netter Nebeneffekt.

kati1337 03.05.2022 14:06
Benutzer200 schrieb:

Äh, warum nicht? Warum so engstirnig? Woanders findet man auch ganz schnell wieder einen neuen Lebensmittelpunkt.

Das ist typisch deutsch unflexibel - dafür sind wir in der Welt bekannt.
Naja, das ist etwas einfach dargestellt.
Aus der Sicht von jemandem der jetzt 12 Jahre fern der Heimat gewohnt hat (Studium, danach Job in der Gegend der Uni, usw usf) - mich zieht es schon wieder nach Hause. Genug, um sehr viele organisatorische Hürden auf mich zu nehmen um das umzusetzen.

Natürlich ist nicht jedem die Familie gleich wichtig, und manche sind vielleicht sogar zerstritten. Aber ich möchte doch denken, dass ein Großteil der Leute zumindest eine halbwegs gute Beziehung mit der Familie hat. Für uns haupt-trigger für die Relocation ist wirklich die Möglichkeit, mal wieder spontan bei familiären Sachen dabei zu sein. Geburtstage, Feiertage, einfach mal Sonntags zum Kaffee oder ein Ausflug mit der Oma.
Familien mit Kindern werden das vermutlich verstehen, was es bedeutet, wenn man die Oma nur 1 mal im Jahr sieht.
Unser Blick auf diese Distanz hat sich, gerade mit Kind, extrem gewandelt.