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ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke


Erstellt am: 23.04.2021 10:46

Neubau2022 18.05.2022 15:30
WilderSueden schrieb:

Deswegen noch mein Edit. Die Leute fallen aus dem Markt raus und bleiben halt Mieter. Und selbst wenn sie irgendwann was kaufen, dann nicht mehr zu dem Preis. Die Machbarkeit einer Finanzierung ist eben gegenläufig zu den Zinssätzen. Und wenn man sich mal das mittlere Haushaltsnetto anschaut, dann kommt man mit 3% Zins in einen Bereich in dem die aktuellen Preise für viele unbezahlbar werden weil nur noch Zinsen bedient aber nicht getilgt wird.
Oder man ist einfach nicht bereit eine gewisse Rate zu zahlen, auch wenn man es sich noch leisten kann. Beim aktuellen Zins müsste ich für den gleichen Kredit bestimmt um 600€ pro Monat mehr hinlegen um auf die gleiche Laufzeit zu kommen. Da würde ich wahrscheinlich Mieter bleiben und das Geld anderweitig nutzen. Denn eine Geldanlage sind Zinszahlungen nicht.

Dann wäre noch eine Frage zu beantworten. Derzeit sind sagen wir mal mind. 20 Bieter auf eine Immobilie. Jetzt sind 3/4 raus, weil hohe Zinsen. Bleiben immer noch 5 die sich überbieten können. Ist im Endeffekt die Frage ob jetzt 5 Bieten die das "Kleingeld" haben oder 20 wobei 5 mit mehr Vermögen dabei sind. Ich kann es nicht beantworten. Wir stellen derzeit theoretische Modelle auf. Beide können eintreffen.

HansDampf88 18.05.2022 15:40
WilderSueden schrieb:

Deswegen noch mein Edit. Die Leute fallen aus dem Markt raus und bleiben halt Mieter. Und selbst wenn sie irgendwann was kaufen, dann nicht mehr zu dem Preis. Die Machbarkeit einer Finanzierung ist eben gegenläufig zu den Zinssätzen. Und wenn man sich mal das mittlere Haushaltsnetto anschaut, dann kommt man mit 3% Zins in einen Bereich in dem die aktuellen Preise für viele unbezahlbar werden weil nur noch Zinsen bedient aber nicht getilgt wird.
Oder man ist einfach nicht bereit eine gewisse Rate zu zahlen, auch wenn man es sich noch leisten kann. Beim aktuellen Zins müsste ich für den gleichen Kredit bestimmt um 600€ pro Monat mehr hinlegen um auf die gleiche Laufzeit zu kommen. Da würde ich wahrscheinlich Mieter bleiben und das Geld anderweitig nutzen. Denn eine Geldanlage sind Zinszahlungen nicht.

Was mir aktuell auch immer viel zu kurz kommt sind die allgemeinen Lebenshaltungskosten, die sich in den letzten Monaten ja dramatisch verteuert haben. Benzin/Diesel, um zur Arbeit zu kommen. (Anschaffung-)Kosten für ein vernünftiges, verlässliches Auto. Lebensmittel. Strom. Von Öl oder Gas möchte ich gar nicht anfangen ... Alles Dinge, auf die man in der Regel nicht verzichten kann. So, wie sich diese grundlegenden Dinge verteuert haben, bleibt automatisch (viel) weniger Geld für die Immobilienfinanzierung übrig. Und wenn die Immobilien dann nicht mehr bezahlbar sind, ist es doch nur logisch, dass die Nachfrage (zumindest auf dem momentanen, wahnsinnigen Preisniveau) nicht mehr so da ist.

SumsumBiene 18.05.2022 16:02
Ich denke, dass die Bruchbuden auch liegengelassen werden,weil man eben nix vernünftig kalkulieren kann. Wenn dann noch größere Sachen anstehen und nicht nur Kleinigkeiten, dann lässt man doch eher die Finger davon. Gerade im Altbau kommenja gerne viele Sachen, die man vorher vielleicht noch nicht auf dem Schirm hatte

bowbow91 18.05.2022 16:11
TmMike_2 schrieb:

ich seh halt keine mietrendite mehr.
Und diese sollte eigentlich bestimmen, was ein Haus wert ist.

Ein kleines Beispiel mit Zahlen wie sie aktuell bei uns ca. sind:

Wohnung 90qm
Miete 12€ / qm
Kaufpreis inkl. Nebenkosten ca. 350.000€
Eigenkapital = 100.000€
Zins = 3%
Tilgung = 2%
Jährliche Annuität = 12.500€
Jährliche Mieteinnahmen = 12.960€

Überschuss nach Zinsen ca. 5.000€ im ersten Jahr. Das wären immerhin 5% Eigenkapitalrendite im ersten Jahr. Im gleichen Beispiel mit 1% Zins und 4% Tilgung wäre man zwar bei 10% Eigenkapital Rendite, hätte allerdings eine deutlich höhere Steuerbelastung womit die Zahlen sich real nicht so sehr verschlechter haben. Für "echte" Kapitalanleger also immer noch ein gutes Investment. Wer natürlich hofft ohne Eigenkapital Einsatz mit Immobilien das große Geld zu verdienen, für den sind jetzt andere Zeiten angebrochen.

Benutzer 1001 18.05.2022 16:36
Neubau2022 schrieb:

Eins kapiere ich nicht. Wieso sollen "Bruchbuden" jetzt günstiger werden?

Nicht kalkulierbare Material Preise teure Kredite. Bestand zu renovieren ist wenn man nicht vom Fach ist ein Loch ohne Boden.

kati1337 18.05.2022 16:45
bowbow91 schrieb:

Ein kleines Beispiel mit Zahlen wie sie aktuell bei uns ca. sind:

Wohnung 90qm
Miete 12€ / qm
Kaufpreis inkl. Nebenkosten ca. 350.000€
Eigenkapital = 100.000€
Zins = 3%
Tilgung = 2%
Jährliche Annuität = 12.500€
Jährliche Mieteinnahmen = 12.960€

Überschuss nach Zinsen ca. 5.000€ im ersten Jahr. Das wären immerhin 5% Eigenkapitalrendite im ersten Jahr. Im gleichen Beispiel mit 1% Zins und 4% Tilgung wäre man zwar bei 10% Eigenkapital Rendite, hätte allerdings eine deutlich höhere Steuerbelastung womit die Zahlen sich real nicht so sehr verschlechter haben. Für "echte" Kapitalanleger also immer noch ein gutes Investment. Wer natürlich hofft ohne Eigenkapital Einsatz mit Immobilien das große Geld zu verdienen, für den sind jetzt andere Zeiten angebrochen.
Du rechnest da quasi den Tilgungsanteil aus der Annuität raus?
Ich würde jetzt nicht unterschreiben, dass alles außer Zinsen bei Immobilien zur Rendite zählt? Oder wird das in der Finanzwelt wirklich so gerechnet?
Dem stehen doch Instandhaltungskosten und ggf auch der Wertverlust der Immobilie entgegen wenn diese älter wird?
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