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ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke


Erstellt am: 23.04.21 10:46

motorradsilke17.06.22 09:27
Neubau2022 schrieb:

Und Grundstück erben. Frag Dich mal wie es wäre wenn Du jetzt für das Grundstück 200 T€ + hinblättern müsstest... .

Dann hätte er 300.000 Euro finanziert. Für Viele (zumindest Doppelverdiener) auch noch machbar bei 3%.
Pinkiponk17.06.22 09:35
Fuchsbau35 schrieb:

So bitter das auch ist. Ich finde es fair. In den meisten Bundesländern liegt die Grunderwerbsteuer ja bei 5 oder 6 %.
Ich stimme Dir zu. Allerdings könnte sie in den anderen Bundesländern ja gesenkt werden. Auch das wäre fair. ;-)
maulwurf79 schrieb:

C 😀as Grundstück habe ich geerbt.
Ich finde das anständig von Dir und bemerkenswert, dass Du Punkt C. erwähnst. Viele andere lassen das Erbe einfach weg und der Rest der Bauherren grübelt dann darüber nach, was er im Vergleich wohl falsch gemacht haben könnte, dass es nicht so einfach klappt.
SoL17.06.22 09:35
motorradsilke schrieb:

Dann hätte er 300.000 Euro finanziert. Für Viele (zumindest Doppelverdiener) auch noch machbar bei 3%.
Richtig, machbar aber halt nicht Volltilger auf 10 Jahre. So passt halt das auf dicke Hose machen, dass man sich das alles selbst erarbeitet hat, nicht.

Und keine Arbeitsallergie und ÖD ist auch eine hervorragende Kombi in einem Post :p
cryptoki17.06.22 09:40
Mich würden ja primär die aktuellen Baupreise und die Situation bei den Bauunternehmen interessieren. Ich denke und glaube, dass die Effekte der enormen Zinssteigerung langsam ankommen sollten und die Auftragsbücher sich schwerer für 2023 mit EFHs füllen lassen. Dazu würden mich Erfahrungsberichte sehr interessieren.

Zum Thema früher war alles besser, das ging früher doch auch mit sonst wie viel Zinsen, bla bla bla.

Die Zinsen sind seit 2012 extrem gesunken, da konnte man in 2012 problemlos für unter 3% finanzieren. Die Baupreise oder die Kaufpreise für ETW waren jedoch deutlich geringer. Falls es eine Blase gibt und falls sie mal platzen sollte, dann wird das wohl eher nicht heute oder morgen passieren. *GLASKUGEL* Der Preisdruck bei den Bestandsimmobilien ist jedoch bereits jetzt spürbar. Hier im Ballungsraum wurden Bestandsimmobilien in den letzten Monaten deutlich über den Bewertungspreisen angeboten und jetzt kommen die Preise immer näher an den Bewertungspreisen ran.

Mal untermauert mit realen Zahlen.
a Finanzierung Mitte 2012 zu 2,68% auf 10 Jahre. Immobilie heute Faktor 2,6 an Wert.
b Finanzierung Anfang 2019 zu 1,96% auf 20 Jahre (danach gingen die Zinsen noch einmal so richtig runter). Immobilie heute Faktor 2 an Wert.

Merkt da jemand was? Die Immobilienpreise sind in den letzten 3 Jahren exorbitant gestiegen. Die Baupreise sind sonst wo und das liegt nicht nur an den Materialpreisen! Das wird also noch ein paar Jährchen dauern bis die 2018 - 2022 auf Kante und 10 Jahre Sollzinsbindung finanzierten Projekte in die Situation einer Refinanzierung kommen werden. Bis dahin hoffe und glaube ich, dass der Hausbaumarkt gehörig unter Druck gerät und sich die Preise wieder etwas mehr normalisieren.
Fuchsbau3517.06.22 09:40
Pinkiponk schrieb:

Ich stimme Dir zu. Allerdings könnte sie in den anderen Bundesländern ja gesenkt werden. Auch das wäre fair. ;-)

Da stimme ich dir vollumfänglich zu! 🙂
driver5517.06.22 09:41
Fuchsbau35 schrieb:

Nope. Die Sondertilgung ist da schon eingerechnet. Aber es geht hier ja eigentlich um Baukosten 😉
a) gehört das im weiteren Sinne dazu, b) kamst du damit um die Ecke und c) hätte ich das Konstrukt gerne transparent erläutert d) schreibst am Anfang, statt Geld in Sondertilgung jetzt in Bausparer und jetzt Sondertilgung + Bausparer…
Evtl. hilft es ja künftigen Bauherren…

Früher war der allgemeine Tenor, ohne Bausparer kann man nicht bauen, in der jüngeren Zeit ist das ja gekippt!
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