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ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke


Erstellt am: 23.04.21 10:46

face2616.12.22 11:05
Glaskugel mal reiben 🙂

Die Inflation wie wir Sie betrachten ist ist ja der Vergleich der Preise eines Warenkorbes mit dem Vorjahr. Bedeutet würden wir heute in einem Jahr immer noch 10% Inflation haben wären das ja nochmal 10% mehr als heute usw.
Das wäre ziemlich krass.
Eine sinkende Inflation wäre von 10% auf 5%. Damit hätten wir sinkende Inflation. Heisst aber die Preise werde auch noch um 5% teurer. Also sinkende Inflation heisst nicht fallende Preise.
Dann muss man betrachten, dass der Haupttreiber der Inflation ausgehend von den Energiepreisen war. Die Effekte ziehen sich dann mit Zeitversatz in die anderen Bereiche durch. Dann muss man wissen, dass generell vieles hier Zeitversatz hat. Einige der Preissteigerungen, die wir hatten an den Märkten sind in den Inflationszahlen noch gar nicht enthalten und kommen nun noch mit Zeitverzögerung.
Grundsätzlich und das kann man mal in eine Suchmaschine eingeben, ist ein Gros der Meinung die Inflation ist gekommen um zu bleiben. Nicht die 10%, aber die 2% sehen wir sicher auch lange nicht mehr.
Dann muss man auch wissen, dass sowohl in Deutschland als auch global von Fiskalseite alles mögliche getan wird um die Rezession abzumildern bevor sie so richtig begonnen hat. Die Größenordnung der Gelder die hier bereitgestellt werden sind immens, habe ich gerade nicht zur Hand, aber meine mich zu erinnern, dass die Pakete größer sind als die zur Finanzkrise bereitgestellt wurden. Was wiederum heisst, dass die Rezession vermutlich nicht so heftig kommen wird.
Ich gehe davon aus, dass wir noch ein paar Zinserhöhungen sehen werden. Die Inflation wird sich auf hohen Niveau stabilisieren. Zinssenkungen sehe ich mittelfristig nicht.
Die Frage ist wie sich das auf die Baufinanzierungszinsen auswirkt. Hier sprechen wir ja nicht von kurzfristigen Zinssätzen.
Die Schwankungen hier bleiben sicherlich auch hoch (analog zu den wechselnden Erwartungen). In Summe gehe ich aber davon aus, dass Sie zunächst noch weiter steigen.
xMisterDx16.12.22 11:11
Pinkiponk schrieb:

(...)
@all: Gibt es Ideen, Phantasien, Konstrukte, Vorstellungen, Sachargumente in Hinsicht darauf, ob die Zinsen vielleicht doch wieder fallen werden? Was meint Ihr dazu, unter welchen Bedingungen wäre das möglich? Was ich öfter höre/lese ist, dass die Zinsen nicht so hoch steigen können, weil dann die südlichen EU-Länder insolvent würden, aber auch dieser Zusammenhang ist mir nicht ganz klar. Gehört ja auch zum Thema Baukosten.

Wieso nur die südlichen EU-Länder?
Bei 5, 6% Zinsen werden auch die Zinsen für die Bundesschuld schnell auf 80-100 Mrd. EUR steigen, das sind knapp 1/4 bis 1/3 des Bundeshaushalts.
Der Zuschuss zur Rente macht eine weiteres Drittel, da bleibt nicht mehr viel übrig...
Dogma16.12.22 11:43
Die Südlichen halt noch mal mehr, aber das hat die EZB ja schon geregelt und Staatsanleihen Käufe kurz nach der ersten Zinserhöhung wieder für diese EU-Länder gestartet 🙁
xMisterDx16.12.22 12:30
Wie man es dreht und wendet, die Zinsen können nicht auf Dauer hoch bleiben.
Zumal die Zinserhöhungen an der Ursache der Inflation nichts ändern:
Die Zeit der billigen Pipeline-Energie aus Russland ist vorbei. Die klassische Inflation entsteht, weil das Angebot die Nachfrage nicht mehr decken kann.

Wir erleben das genaue Gegenteil gerade. Das Angebot ist riesig, aber viele Menschen können sich, außer dem Nötigsten, gar nichts mehr davon leisten.

PS:
Gilt aber nur für Europa. In den USA bewirken die Zinsen genau das, was sie sollen. Eine überhitzte Konjunktur soll ausgebremst werden.
Aber die USA haben nicht im Ansatz das Energieproblem, was wir haben.
Joedreck16.12.22 12:45
Wir haben aktuell stark gegenläufige Effekte. Einerseits eine Verknappung, andererseits einen Nachfrageeinbruch. Durch die Verknappung und Verteuerung von Baumaterialien steigt der Preis, obwohl weniger Nachfrage herrscht. Die Regulierung des Marktes funktioniert aktuell also erstmal nicht.
andimann16.12.22 13:10
Moin,
dertill schrieb:

sondern das Merit Order Prinzip, sprich die Lage ist politisch (mit Lobbyeinfluss) gemacht.

genau das ist hier das Problem. Deine Rechnung mit den Brennstoffkosten für Gas haut schon halbwegs hin, es wird aber nur ein Anteil des Stroms per Gas erzeugt. Habe den genauen Anteil gerade nicht parat, der wird auch je nach Ertragslage der EE sehr stark schwanken, da können wir aber von Durchschnittwerten von 20-30% ausgehen. Und damit ergeben sich rein technisch gesehen deutlich geringere Preissteigerungen. Nur das Merit Order Prinzip sorgt dafür, dass die Strompreise nach dem jeweils teuersten Erzeuger ausgerichtet werden.
Das wurde afaik damals eingeführt um Strom aus EE (der damals noch deutlich höhere Gestehungskosten als Kohlestrom hatte) "Vorfahrt" zu gewähren. Macht aber in der derzeitigen Situation nicht mehr wirklich Sinn und sorgt für diese irren Verwerfungen. Ob man das Merit Order Prinzip nun so einfach abschaffen könnte, sollen andere beurteilen, dafür stecke ich da nicht tief genug drin.

Wir werden aber zukünftig noch häufiger vor solchen Situationen stehen. Auch wenn ich ein Fan des freien Marktes bin, die Umstellung auf EE, bräuchte vermutlich viel mehr sinnvolle Lenkung und Entscheidungen "von oben".

Viele Grüße,

Andreas
zinsenpreissteigerungenrezessionzinserhöhungengas