ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke
Erstellt am: 23.04.21 10:46
Aloha_Lars08.09.22 12:05
Myrna_Loy schrieb:
Ah ok, dann machts Sinn. Das war so lupenrein Söder. Wobei man immer noch latent die Hoffnung hat, dass es darum geht, die Freien Wähler abzufischen und nicht, sich noch weiter nach rechts anzubiedern.Korrekt, meine Äußerungen bezogen sich auf den Söder Markus, selbsternannter König von Bayern und absolut geilster Typ auf diesem Planeten ;-)
Alessandro08.09.22 12:05
der Heizi soll dir den Puffer in den Rücklauf einbauen und nicht parallel
Myrna_Loy08.09.22 12:33
Ich sehe auch die Zukunft der Energieberater eher im Bereich der maßgeschneiderten Anlagenoptimierung. Besonders im Altbaubereich muss es viel mehr maßgeschneiderte Lösungen geben, bei denen sowohl auf den Bestand wie die technischen, praktischen und finanziellen Möglichkeiten Rücksicht genommen wird. Statt alles einfach mal nach Tabellen zu berechnen, fetten Puffer drauf zu schlagen und eine Maximallösung zu empfehlen.
Tolentino08.09.22 12:36
Myrna_Loy schrieb:
Ich sehe auch die Zukunft der Energieberater eher im Bereich der maßgeschneiderten Anlagenoptimierung. Besonders im Altbaubereich muss es viel mehr maßgeschneiderte Lösungen geben, bei denen sowohl auf den Bestand wie die technischen, praktischen und finanziellen Möglichkeiten Rücksicht genommen wird. Statt alles einfach mal nach Tabellen zu berechnen, fetten Puffer drauf zu schlagen und eine Maximallösung zu empfehlen.Ist leider derzeit nicht im Scope für Energieberater. Das braucht man ja auch keine richtige Ausbildung für. Theoretisch könnte ich als BWLer eine Prüfung dazu ablegen und dann als Energieberater arbeiten.Ich sehe eher die Hersteller in der Pflicht oder eben die Handwerksinnung.
Myrna_Loy08.09.22 12:45
Das meinte ich damit - der Energieberater muss sich tatsächlich zu einem echten Energieberater entwickeln. Aktuell ist es ja fast unmöglich, einen ECHTEN Berater zu finden, der nicht nur die Vorgaben für Förderungen oder Bauanträge erfüllt. Und der Bereich muss sich auch von der Lobbyarbeit der Dämmstoffindustrie freischwimmen, um eine größere Vielfalt an Lösungen zu entwickeln.
Bozzi0308.09.22 13:23
Tassimat schrieb:
Und warum darf Gas jetzt unbegrenz im Preis steigen, aber Strom nicht? vor allem, wenn Gas für Strom verbrannt wird?
vor allem ist 60ct pro kWh Strom durch den Leistungsfaktor immer noch günstiger zum Heizen, als die 30ct pro Gas.
Ich bleibe dabei: Solange wir Gas für Strom verbrennen, sollte der Strompreis steigen, damit mehr Strom gespart wird, bis dafür kein Gas mehr verbrannt wird.Der Strompreis steigt zurzeit auch ins unermessliche, wir sind aktuell bei 50 Cent pro KWh. Der Strompreis orientiert sich am letzten benötigten Kraftwerk (Merit Order Prinzip). Wenn wir die Gaskraftwerke abstellen gibt es einen Blackout, so ziemlich jedes Land fährt ihre Kraftwerke hoch um die desaströse AKW-Politik der Franzosen auszugleichen (Bin kein AKW Gegner, aber gefühlt alle AKWs an einen Fluss zu koppeln ist ziemlich Dumm). Gibt schöne Bildchen die das ganze Prinzip erklären. Damit kein Gaskraftwerk mehr den Strompreis bestimmt müssten wir ungefähr zu den bestehenden 3 AKWs, weitere 6x hochfahren (geht leider nicht mehr). Mit Kohle- und Ölkraftwerken die in der Reserve sind reicht es auch nicht 😀 Das einzige was wir machen könnten um den Winter ohne viel Gas zu verstromen wäre: Windenergieanlagen bauen, bauen und nochmal bauen.
Kurz gefasst: Wir müssen Gas verstromen.
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