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ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke


Erstellt am: 23.04.2021 10:46

Reinhard84.2 20.07.2022 13:53
Neubau2022 schrieb:


Und stell Dir mal vor alle Krankenhäuser wären verstaatlicht und man würde damit genauso wie mit anderen Projekten wie z.B. BER, Stuttgart 21 oder Philharmonie Hamburg umgehen. Die Kosten würden sich in kürzester Zeit erheblich erhöhen und wer müsste diese zahlen? Ja, der Steuerzahler. Du wärest garantiert der erste der sich aufregt, weil die Krankenversicherungsbeiträge enorm steigen würden...

Ja ja, wes Brot ich ess,...

Zeichenzeichen

Gelbwoschdd 20.07.2022 14:15
Neubau2022 schrieb:

Wie ich sehe hast Du keine Ahnung von dem Thema, aber immerhin jede Menge davon 😎
a) Krankenhäuser bestimmen nicht die Preise sondern die Verhandlungsparteien (GKV + DKG). InEK erstellt den Fallpauschalenkatalog.
b) Anzahl der Pflegefachkräfte je Patienten ist gesetzlich geregelt. Wer drunter ist zahlt erhebliche Strafen.
c) Gehälter der Pflege sind durch PpSG auf TVöD-Niveau geklettert und kaum ein Krankenhaus kann sich leisten weniger zu zahlen.
d) 7-stellige Abfindungen beim Vorstand? Habe ich in den 11 Jahren noch nie gesehen, geschweige dass ich es mal im Gesundheitsnews gelesen habe. Wir sind hier nicht in einem Investmentfond...
e) während der Coronapandemie hatte bei uns in Brandenburg EvB (Ernst von Bergmann Klinikum) die größten Hygieneprobleme gehabt (zweistellige Anzahl an Todesfällen). Und das ist ein städtisches Krankenhaus. Wir sind aufgrund unserer Hygienevorkehrungen ohne großen Probleme durchgekommen.

Und stell Dir mal vor alle Krankenhäuser wären verstaatlicht und man würde damit genauso wie mit anderen Projekten wie z.B. BER, Stuttgart 21 oder Philharmonie Hamburg umgehen. Die Kosten würden sich in kürzester Zeit erheblich erhöhen und wer müsste diese zahlen? Ja, der Steuerzahler. Du wärest garantiert der erste der sich aufregt, weil die Krankenversicherungsbeiträge enorm steigen würden...
So sehr ich verstehen kann, dass du deinen Arbeitgeber in Schutz nehmen möchtest. Die Privatisierung von Krankenhäusern war ein großer Fehler. Alleine dass du sagst die Krankenkasse Beiträge müssten sonst deutlich höher sein, zeigt doch schon, dass in den gewinnorientierten Krankenhäusern Abstriche gemacht werden (müssen), um wirtschaftlich zu sein, die aber auf Kosten der Patienten gehen. Und das ist eigentlich ein No-Go...

i_b_n_a_n 20.07.2022 14:22
DeepRed schrieb:

Vorsicht! Laut einigen Usern hier takten sich die überdimensionierten Pumpen bei Zeiten tot. Ich bin gespannt.
tja, lieber ne grosse als gar keine ?
Mein Schwager, seines Zeichens TGA Planer, hat von einem seiner bekannten Grosshändler gehört dem ein Wärmepumpe Paket angeboten wurde. Ich glaube mich zu erinnern: 52 Stück, bunt gemischt von klein bis gross, Sole-Wasser-Wärmepumpe bis Luft-luftwärmepumpe, Auslauf - aktuelles Modell (aber alles Neuware)
Paketpreis 350K, der Händler hat wohl sofort zugeschlagen 😉
P.S: bei den Stückzahel und Summen bin ich nich tganz sicher, aber die Hauptaussage bleibt: Sanis nehmen was sie bekommen können damit Sie überhaupt Aufträge abarbeiten können)

Neubau2022 20.07.2022 14:31
Gelbwoschdd schrieb:

So sehr ich verstehen kann, dass du deinen Arbeitgeber in Schutz nehmen möchtest. Die Privatisierung von Krankenhäusern war ein großer Fehler. Alleine dass du sagst die Krankenkasse Beiträge müssten sonst deutlich höher sein, zeigt doch schon, dass in den gewinnorientierten Krankenhäusern Abstriche gemacht werden (müssen), um wirtschaftlich zu sein, die aber auf Kosten der Patienten gehen. Und das ist eigentlich ein No-Go...

Das machen aber nicht die Krankenhäuser. Mit Einführung der DRG ist es so von der Regierung konzipiert worden.

Hier mal zwei Beispiele. Ein altes und ein aktuelles, der wahrscheinlich aber umgesetzt wird.

Alt. DRG-System. Ob wir als Fachkrankenhaus einen Beatmungspatienten oder Querschnittpatienten behandeln oder ob es ein Wald-und Wiesenkrankenhaus macht, der nicht darauf spezialisiert ist, die Entlohnung ist der Gleiche. Qualität spielt im DRG-System keine Rolle.

Neu. Pflegebudget und PPR 2.0. Derzeit ist die Regierung dabei PPR 2.0 einzuführen. Diese soll die Pflegeobergrenzen darstellen. Aber auch die Budgetgrenzen. Heißt, wenn ich jetzt mehr Fachkräfte einstellen möchte, damit nicht mehr 5 Patienten von einer Fachkraft behandelt werden, sondern nur 4 oder 3 kriege ich es nicht mehr bezahlt und bleibe auf den Kosten sitzen. Auch die Bezahlung der Pflegekräfte hat ihre Grenzen. Diese stellt das TVöD dar. Es ist zwar nicht im Gesetz vermerkt, aber Du kriegst mehr als TVöD kaum mit den Kassen verhandelt. Und je länger du die Verhandlung hinausziehst, desto mehr Probleme hast Du mit der Liquidität, da Du die Kosten erstmal auslesen muss...
,
Private Krankenhäuser geizen nicht bei den Patienten, die setzen die Sachen nur effizient ein.

i_b_n_a_n 20.07.2022 14:39
Neubau2022 schrieb:

Wie ich sehe hast Du keine Ahnung von dem Thema, aber immerhin jede Menge davon 😎
a) Krankenhäuser bestimmen nicht die Preise sondern die Verhandlungsparteien (GKV + DKG). InEK erstellt den Fallpauschalenkatalog.
b) Anzahl der Pflegefachkräfte je Patienten ist gesetzlich geregelt. Wer drunter ist zahlt erhebliche Strafen.
c) Gehälter der Pflege sind durch PpSG auf TVöD-Niveau geklettert und kaum ein Krankenhaus kann sich leisten weniger zu zahlen.
d) 7-stellige Abfindungen beim Vorstand? Habe ich in den 11 Jahren noch nie gesehen, geschweige dass ich es mal im Gesundheitsnews gelesen habe. Wir sind hier nicht in einem Investmentfond...
e) während der Coronapandemie hatte bei uns in Brandenburg EvB (Ernst von Bergmann Klinikum) die größten Hygieneprobleme gehabt (zweistellige Anzahl an Todesfällen). Und das ist ein städtisches Krankenhaus. Wir sind aufgrund unserer Hygienevorkehrungen ohne großen Probleme durchgekommen.

Und stell Dir mal vor alle Krankenhäuser wären verstaatlicht und man würde damit genauso wie mit anderen Projekten wie z.B. BER, Stuttgart 21 oder Philharmonie Hamburg umgehen. Die Kosten würden sich in kürzester Zeit erheblich erhöhen und wer müsste diese zahlen? Ja, der Steuerzahler. Du wärest garantiert der erste der sich aufregt, weil die Krankenversicherungsbeiträge enorm steigen würden...
naja, das ist aber nur die halbe Wahrheit.

Es gibt auch durchaus private Kliniken die einen extrem hohen Hygienelevel haben (war gerade noch in einer privaten Klinik für eine Woche "eingesperrt"). Und im Gegensatz zu den NL haben wir hier noch lange keine verpflichtenden flächendecken MRSA Tests (oder hat sich da vor Kurzem etwas dran geändert?)

Wie ist denn das auch zu bewerten, das, gerade in den grossen internationalen Konzernen (AGs), die netterweise in DE erzielten Gewinne ins Ausland verschoben werden (natürlich machen das nicht alle)

Und wer nochmals wollte denn die Fallpauschalen unbedingt haben statt Leistungs- und Bedarfsorientiert abzurechnen?

Ich bin eher für die Verlegung in die öffentliche Hand, aber egal, sobald ein Unternehmen gross genug ist, sei es KH, öffentliche Verwaltung oder private Firma, anfühlen und reagieren tun diese dann alle sehr ähnlich, nämlich wie ein sehr grosser Dampfer der nur schwer zu lenken ist.

Zugegeben, ich bin nicht ganz drin im Thema, machen hier andere, und was ich glaube verstanden zu haben ist, unser Gesundheitssystem ist gut, aber Luft nach oben ist immer. In diese Situation haben uns mehrere recht unfähige Gesundheitsminister sowie Begehrlichkeiten von Ärzten und KH AGs gebracht (Meine Meinung)

P.S. Wir entwickeln und vertreiben unter anderem Software für Krankenhäuser und sind in dieser speziellen Nische Marktführer 😉

Gelbwoschdd 20.07.2022 14:57
Neubau2022 schrieb:

Das machen aber nicht die Krankenhäuser. Mit Einführung der DRG ist es so von der Regierung konzipiert worden.

Hier mal zwei Beispiele. Ein altes und ein aktuelles, der wahrscheinlich aber umgesetzt wird.

Alt. DRG-System. Ob wir als Fachkrankenhaus einen Beatmungspatienten oder Querschnittpatienten behandeln oder ob es ein Wald-und Wiesenkrankenhaus macht, der nicht darauf spezialisiert ist, die Entlohnung ist der Gleiche. Qualität spielt im DRG-System keine Rolle.

Neu. Pflegebudget und PPR 2.0. Derzeit ist die Regierung dabei PPR 2.0 einzuführen. Diese soll die Pflegeobergrenzen darstellen. Aber auch die Budgetgrenzen. Heißt, wenn ich jetzt mehr Fachkräfte einstellen möchte, damit nicht mehr 5 Patienten von einer Fachkraft behandelt werden, sondern nur 4 oder 3 kriege ich es nicht mehr bezahlt und bleibe auf den Kosten sitzen. Auch die Bezahlung der Pflegekräfte hat ihre Grenzen. Diese stellt das TVöD dar. Es ist zwar nicht im Gesetz vermerkt, aber Du kriegst mehr als TVöD kaum mit den Kassen verhandelt. Und je länger du die Verhandlung hinausziehst, desto mehr Probleme hast Du mit der Liquidität, da Du die Kosten erstmal auslesen muss...
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Private Krankenhäuser geizen nicht bei den Patienten, die setzen die Sachen nur effizient ein.
Kern meiner Aussage sollte sein, dass eine ordentlich Gesundheitsversorgung kostenlos sein muss. Ich mache den privatisierten Kliniken keinen Vorwurf, dass sie Gewinn erzielen wollen, ist ja nur normal. Das Problem ist, dass die Sätze das halt oftmals nicht hergeben, weil Krankheitsverläufe nicht vorhersehbar sind. Daher ist das gesamte System mit den vorgegebenen Sätzen in Frage zu stellen. Dies führt jedoch die Privatisierung ad absurdum.
privatisierungwärmepumpetvöd