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ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke


Erstellt am: 23.04.21 10:46

xMisterDx06.01.23 18:10
Lohnt sich, auch bei Leuten die gerne selbst anpacken, nur begrenzt. Wenn ich 10 Tonnen Schotter brauche oder 6 Tonnen Rasenkantensteine plus Pflaster, dann kann ich entweder 5 bzw. 3 mal zum Baustoffhändler fahren... da gehen selbst bei einfacher Entfernung 10km Stunden um Stunden bei drauf. Oder ich lasse mir das Zeug liefern, da kommt ein LKW, der kippt mir das Zeug hin bzw. stellt es ab. Das kostet, ist klar, aber meine Zeit gibt's ja auch nicht umsonst und das Auto, mit dem ich zig mal hin und her fahre, kostet auch Geld... und zwar nicht nur Sprit. Der Baustoffhändler hat ja wochentags auch nur zu normalen Zeiten auf, also müsste ich dafür Urlaub nehmen oder Überstunden.

Für unseren Umzug mit 45m³ über 150km haben wir im Mai 2020 knappe 1.800 EUR bezahlt. Da ich nur 3,5t fahren darf, hätten wir also Minimum 3 Fahrten mit nem Sprinter lang gebraucht... also 3 Tage Fahrzeugmiete, morgens mit Helfern in A beladen, Nachmittags mit Helfern in B entladen. Einige Helfer hätten 3 Tage mit pendeln müssen, das kostet auch wieder Geld. Und mindestens ein Schrank geht bei so nem Laien-Helfer-Umzug immer kaputt, plus Macken in Treppenhaus und neuer/alter Wohnung...

Eigenleistung lohnt sich, ja. Aber nicht, wenn man die Zeit mit dem Transport von Material verschwendet, welches die Profis in größeren Mengen viel billiger anliefern können.
Tolentino06.01.23 18:59
Ja, bei Schuttgut kommste einfach zu schnell an die Gewichtsgrenze, Dämmung und Holz ganz schnell an die Raumgrenze. Deswegen finde ich eine offene Pritsche auch so praktisch. Damit kommste bei Holz und Leichten Baustoffen oft viel weiter.
Nachgeholte Stunden würde ich jetzt nicht Überstunden nennen.
Ohne meine Vertrauensarbeitzeitregelung hätte der Bau nicht geklappt oder wäre viel teurer geworden.
Ich kann aber auch gut noch spätabends arbeiten, wenn dann eh alle im Bett sind, kann man viel konzentrerter wegschaffen oder konzipieren.
Zu normalen Office Zeiten nin ich eh fast nur in Meetings/Calls und wenn doch ein bisschen Zeit ist, am Fragen beantworten und infos einholen.
Aber ja, das ist individuell und muss jeder für sich überlegen und dann ebnen ehrlich einschätzen.
WilderSueden06.01.23 19:51
Tolentino schrieb:

allerdings wird das auch oft über kleinere Zuladung gelöst, damit das nicht zu viel Unterschied macht.
Wobei das halt auch maximal Beschiss am Kunden ist und in der Kontrolle richtig Ärger geben kann. Nicht alle Länder sind bei Überladung so zimperlich wie Deutschland.
xMisterDx schrieb:

Eigenleistung lohnt sich, ja. Aber nicht, wenn man die Zeit mit dem Transport von Material verschwendet, welches die Profis in größeren Mengen viel billiger anliefern können.
Die Frage ist halt immer, ob du die größeren Mengen hast. Fürs Gartenhausfundament hab ich gebraucht 20m Randsteine, Gehwegplatten für 15qm, 2t Betonkies, 10 Sack Zement, 10t Schotter, 1t Splitt 2/5, Fugensplitt. 10t Schotter rundet man auf einen Dreiachser auf und lässt liefern. Fugensplitt kannst du entweder als 2 Sack kaufen oder gleich einen Anhänger voll zum selben Preis im Kieswerk holen. Für Randsteine, Gehwegplatten und Zement kostet die Lieferung per Spedition kostet dann fast so viel wie das Material. Bei 2t Betonkies dasselbe Problem, denn Transportkosten zahlst du beim Kieswerk immer für den vollen LKW, egal wie viel du tatsächlich bestellt hast.

Was den Umzug anbelangt, nehme ich schon seit einer Weile Kartons mit, wenn ich auf die Baustelle fahre. Aktuell stapeln die sich im Gartenhaus, bald kann auch was auf den Dachboden. Geplant ist, dass wir am eigentlichen Umzugstag fast nur noch die Möbel fahren, das wird mit einer Fahrt knapp, aber mit 2 recht sicher reichen. Bei 150km sieht das natürlich anders aus, da muss das mit einer Fahrt gehen.
Wo1z3rl06.01.23 20:18
Hier im bayerischen Hinterland ist seit heute ein Neubauprojekt für eine schlüsselfertige KFW40 Doppelhaushälfte mit 158 m2 Wohnfläche und 450 m2 Grundstücksgröße für 420000€ inseriert, Carport mit Abstellraum gäbe es für 25TEur dazu. Das entspricht ja ca 2700€/m2 inklusive Grundstück, Bodenplatte usw.
Wenn man fürs Grundstück 100€/m2 annimmt, dann sind es sogar nur 2374€/m2 für Holzständerbauweise mit gutem Standard...

Ob das die ersten geplatzten Finanzierungen sind? Es stehen auch vermehrt Rohbauten zum Kauf in den Portalen.

Wir haben nach wie vor große Probleme ein passendes Grundstück oder eine passende Bestandsimmobilie zu finden.
Tolentino06.01.23 20:28
Muss nicht sein. Können auch Scheidungsobjekte sein, die es auch früher immer wieder gab, nur dass die jetzt halt länger im Netz stehen und nicht mehr jeder Preis gezahlt wird.
xMisterDx06.01.23 20:32
WilderSueden schrieb:

(...)
Die Frage ist halt immer, ob du die größeren Mengen hast. Fürs Gartenhausfundament hab ich gebraucht 20m Randsteine, Gehwegplatten für 15qm, 2t Betonkies, 10 Sack Zement, 10t Schotter, 1t Splitt 2/5, Fugensplitt. 10t Schotter rundet man auf einen Dreiachser auf und lässt liefern. Fugensplitt kannst du entweder als 2 Sack kaufen oder gleich einen Anhänger voll zum selben Preis im Kieswerk holen. Für Randsteine, Gehwegplatten und Zement kostet die Lieferung per Spedition kostet dann fast so viel wie das Material. Bei 2t Betonkies dasselbe Problem, denn Transportkosten zahlst du beim Kieswerk immer für den vollen LKW, egal wie viel du tatsächlich bestellt hast.

Was den Umzug anbelangt, nehme ich schon seit einer Weile Kartons mit, wenn ich auf die Baustelle fahre. Aktuell stapeln die sich im Gartenhaus, bald kann auch was auf den Dachboden. Geplant ist, dass wir am eigentlichen Umzugstag fast nur noch die Möbel fahren, das wird mit einer Fahrt knapp, aber mit 2 recht sicher reichen. Bei 150km sieht das natürlich anders aus, da muss das mit einer Fahrt gehen.

Hab ich was anderes behauptet? 😉
Die 10t Schotter hast du anliefern lassen, entnehme ich deiner Antwort und bist nicht mit nem Hänger 10x hin und hergefahren.

Ich hab gerade mal geguckt, beim Hornbach kann ich mir z.B. 100 Rasenkantensteine für 39,90 EUR liefern lassen, weil ich im 20km-Umkreis vom Markt wohne.
Das sind mal eben 1,8t. Hinfahren zum Markt, aufladen, mit nem herkömmlichen Auto/Hänger 2x fahren... den Hänger musst du ja erstmal haben... dann die 1-2 Stunden durch den Stadtverkehr kurven...

Und Hornbach stellt mir das für 39,90 frei Bordsteinkante vors Grundstück... das soll sich nicht lohnen? 😉

Ihr unterschätzt den Wert eurer Zeit, meines Erachtens, massiv. Und auch die Kosten des Autos, welches man ständig von A nach B bewegt. Ich hab nen Dienstwagen, das mag sich noch lohnen... aber die Zeit... die Zeit...

PS:
Geht auch noch mit 500 Steinen, also 9t.
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