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ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke


Erstellt am: 23.04.21 10:46

WilderSueden13.10.22 19:53
Oetti schrieb:

Nochmal zu meinem Argument mit der Grunderwerbsteuer: wenn diese entfällt wird es für bisherige Mieter leichter den Sprung keins Eigenheim zu wagen...
Ich glaube eher, dass der Spielraum sofort dazu genutzt wird, jemand anders zu erhöhen. Nach 2 Monaten sind die Preise dann ein paar Prozent höher und keiner hat was gewonnen. In Regionen in denen die Nachfrage das Angebot übersteigt, wird man das Problem nur durch mehr Angebot lösen können.
Sunshine38713.10.22 20:21
Und genau dieses mehr an Angebot schafft man eben nur dann, wenn auch die aus deiner Sicht „bösen Investoren“ einen Anreiz haben zu investieren (KfW-Förderung, keine Grunderwerbsteuer). Dann schaffen diese mehr Wohnraum (übrigens häufig mit 25% sozialer Pflichtförderung in Städten), sodass mehr Angebot zur Verfügung steht und diejenigen welche dann dort eine teure Neubau Wohnung mieten ihre alte meist günstigere Altbauwohnung verlassen und dort dann mehr Angebot im günstigeren Preissegment zur Verfügung steht. Wenn man diese Anreize für Investoren nicht schafft, werden kaum mehr neue Wohnungen gebaut und das knappere Angebot wird entsprechend teurer. Folge: Alle müssen viel mehr zahlen. Da ist aber für viele einfach ein zu komplexes Denken erforderlich und das tut man ungern (nicht auf dich bezogen!). Denn man sieht ja all das am verfassungswidrigen Mietpreisdeckel in Berlin (weniger Angebot=>höhere Preise), der krachend gescheitert ist. Wenn keiner mehr investiert in Deutschland ist eben auch keinem geholfen. Der Staat sollte sich da nicht zu stark einmischen, denn dann ziehen sich die Investoren aus dem aktuell schon zu mieterfreundlichen Deutschen Markt zurück. Denn die Renditen sind schon gerade nicht sehr hoch. Da kann man schon dankbar sein, wenn hier investiert wird. Aber durch die stark steigenden Baukosten hat sich das eh bald erledigt, da wird keiner mehr bauen. Dann können diejenigen selbst beobachten, wie sich die Preise im Bestand entwickeln werden für die Altbauten, wenn weniger Neubau vorhanden ist.
mayglow13.10.22 20:35
Mein Gedanke zur Grunderwerbsteuer und generell Kaufnebenkosten ist eigentlich eher nen anderer. Nähmlich dass es im Privatsektor den "ich kauf/bau nur einmal im Leben" Gedanken gefühlt noch beflügelt. Und ich bin mir nicht sicher, ob das immer so toll ist.

Einerseits wird dann eher in hochwertige und ggf. auch nachhaltigeres Bauen investiert weil ich will da ja meinen Lebtag drin verbringen. Andererseits sorgt es auch gefühlt dazu, dass wir tendenziell auf großem Fuß wohnen, weil wir eher dazu neigen die Eierlegende Wollmilchsau für alle Lebensphasen zu suchen.

In andern Ländern ist es sehr viel üblicher, dass eine junge Familie in eine "Starterimmobilie" zieht und sich nach einigen Jahren nochmal je nach Bedarf etwas neues sucht. Hier im Forum gibt es auch einige, die dazu raten, aber insgesamt höre ich das doch sehr sehr selten. Und ja ich glaube schon, dass Kaufnebenkosten da mit reinspielen. Wenn man bei jedem Neukauf erstmal 5stellig Grunderwerbsteuer zahlt und dafür null Gegenwert hat, dann überlegt man sich das dich recht gut. Und dann liest man von mitzwanzigern, die sich über Barrierefreiheit fürs Alter Gedanken machen.

Ich glaube, das ist eher, was mich daran stört.

Hilft natürlich nur bedingt beim Thema "wir wollen schneller bauen". Wobei andererseits, wenn wir ggf bedarfsgerechter wohnen würden, wir auch weniger Wohnraum bräuchten. Und imho ist das im Eigentumsbereich schon erschwert.
WilderSueden13.10.22 20:45
Ja natürlich. Wenn jeder Wechsel 10-12% Kaufnebenkosten kostet die unwiderruflich weg sind, dann kann man einfach nicht dazu raten jetzt eine Wohnung und in 5 Jahren ein Haus zu kaufen. Bei aktuellen Preisen ist das Eigenkapitalvernichtung par excellence. Wobei mich persönlich die Maklergebühren viel mehr stören als die Steuern, denn da kann man sich nicht einmal einreden dass das der Allgemeinheit zugute kommt.
Sunshine387 schrieb:

Und genau dieses mehr an Angebot schafft man eben nur dann, wenn auch die aus deiner Sicht „bösen Investoren“ einen Anreiz haben zu investieren (KfW-Förderung, keine Grunderwerbsteuer)
Ich sehe Investoren nicht als böse an. Aber bei der Grunderwerbsteuer sehe ich vor allem einen Drehtüreffekt. Bei gleicher Rate kann sich jeder dann eine teurere Immobilie leisten, also wird das getan. Und mal ganz ehrlich, für einen Projektentwickler ist die Grunderwerbsteuer ein kleinerer Posten. Das Hauptproblem die letzten Jahre war doch vor allem das Bauland.
Sunshine38713.10.22 22:38
Da stimme ich dir zu, dass in Gänze betrachtet die Grunderwerbsteuer bei einem sehr großen Bauträger Projekt nur ein kleiner Teil ist, aber solche Dinge wie fehlende KFW Förderung sorgen ja auch bei Genossenschaften dafür, dass diese nicht mehr bauen oder viel teurer vermieten müssen (2-3 Euro mehr pro m2).
Joedreck14.10.22 07:23
Aus dem Bauch heraus würde ich da sagen, dass die Grunderwerbsteuer bleiben kann, aber gesenkt werden müsste. Vor allem für Menschen, die die Immo im Anschluss bewohnen werden. Oder man staffelt die Steuer. Erste Immo ohne Steuer, dann gestaffelt aufsteigend. Beim Wohnungsbau würde ich auch aus dem Bauch heraus sagen, dass das nur eine staatliche Genossenschaft kann, welche lediglich kostendeckend wirtschaftet. Insbesondere in Ballungsgebieten wird der Wohnraum natürlich nicht günstiger werden. Kann er auch nicht, da die Verknappung zu Bauland zu hohen Preisen führt. Ebenso richtet sich die Miete nach Angebot und Nachfrage.
Die Frage ist auch, ob man das denn möchte. In der Tat gibt es hier so viele Aspekte zu betrachten, dass man schwerlich alle nebenfolgen abschätzen kann.
Ich finde es übrigens lustig wenn jemand impleziert behauptet, dass er als einer der wenigen den vollen Überblick hat über eine hochkomplexe Marktsituation mit verschiedensten Playern.
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