ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke
Erstellt am: 23.04.21 10:46
xMisterDx28.03.23 19:04
Wenn das inkl. Bodenplatte und Fundament ist, dann muss der Rohbauer in ziemlichen Schwierigkeiten stecken und dringend Umsatz brauchen. Denn verdienen wir er daran nicht viel.
Auch wenn da noch 150.000 EUR für den schlüsselfertigen Aufbau draufkommen, liegt er inkl. Garage unter 2.000 EUR/m². Das kriegen nicht mal mehr Discounter wie Town & Country oder Heinz von Heiden hin.
Umso schwerer fällt es mir, das zu glauben.
Auch wenn da noch 150.000 EUR für den schlüsselfertigen Aufbau draufkommen, liegt er inkl. Garage unter 2.000 EUR/m². Das kriegen nicht mal mehr Discounter wie Town & Country oder Heinz von Heiden hin.
Umso schwerer fällt es mir, das zu glauben.
guckuck228.03.23 19:08
se_na_23 schrieb:
Inkl Bodenplatte?
Weiss jemand wie diese kleinen "akkuschrauber" ähnlichen geräte zum eisenflechten heißen?Du meinst einen Drillapparat zum Rödeln?
Bookstar8728.03.23 19:34
Die krasse Preisrange hier schockiert mich auch immer wieder, sowohl in die eine als auch in die andere Richtung.
Benutzer 100128.03.23 20:09
xMisterDx schrieb:
Umso schwerer fällt es mir, das zu glauben 😉Ein Rückgang der Bauanträge um Wieviel % ? Würde den den rohbauern das Genick brechen?Da gibt es auch nicht viel Ausweichmöglichkeiten für Pflaster und Gartenarbeit wenn keiner baut und sein Geld wegen der steigenden Preisen eher in Wärmepumpen steckt.
xMisterDx28.03.23 20:30
Offtopic schrieb:
Ein Rückgang der Bauanträge um Wieviel % ? Würde den den rohbauern das Genick brechen?
Da gibt es auch nicht viel Ausweichmöglichkeiten für Pflaster und Gartenarbeit wenn keiner baut und sein Geld wegen der steigenden Preisen eher in Wärmepumpen steckt.Sage ich ja...
Ist auch kein Geheimnis, wenn man das Geschäft von innen her versteht.
Zunächst einmal gilt:
Aufträge holen. Meine Mitarbeiter muss ich ohnehin bezahlen, ob die nun in der Nase popeln oder ihren Lohn zumindest ohne Gewinn erwirtschaften. Ein Mitarbeiter, der keinen Umsatz macht, macht automatisch Verlust... und zwar heftigen Verlust. 10% Marge... d.h. 90% des Preises ist allein der Umsatz...
Das ist wichtig um zu verstehen, warum viele Unternehmer in Krisen auch unter Selbstkosten anbieten. Hauptsache Umsatz.
Wenn die Krise aber fortschreitet, dann beginnen Unternehmen für Aufträge schrittweise unter Selbstkosten zu gehen, um dem Wettbewerb Aufträge abzujagen. Immer noch gilt: Der Cashflow muss da sein. Umsatz hält einen über Wassern... aber der Gewinn bleibt irgendwann aus...
Da wird es gefährlich, denn unter Selbstkosten kann kein Betrieb langfristig überleben.
Ich hoffe... aber das eine äußerst kleine Hoffnung... dass die Bauunternehmen in fetten Zeiten ausreichend Reserve angelegt haben. Die Marge dafür war durchaus vorhanden.
Meine Befürchtung... und Hoffnung... ist aber, dass demnächst tausende arbeitslos gewordene Handwerker auf den Markt gespült werden, die von soliden Firmen dann wieder eingestellt werden können...
... weil deren ursprüngliche Betriebe in den Konkurs gehen...
Das wird passieren, da darf man sich nichts vormachen...
Franzbrot28.03.23 20:59
Bei uns sind mittlerweile zwei Bauunternehmen, die wir vor einem Jahr noch in der Auswahl hatten, Pleite gegangen.
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