ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke
Erstellt am: 23.04.21 10:46
Tolentino20.07.23 10:37
Da wird aber echt mal interessant was dann unterbrochen heißt.
Theoretisch könnte man ja dann erstmal die Gründung vornehmen. Drei Monate liegen lassen. Bodenplatte - sechs Monate liegen lassen- Nach jeder Außenmauer auch erstmal zwei Monate Pause - tragende Wände ein Monat Pause. Zwide - vier Monate Pause. Dann erstmal unten zu machen mit Fenster und Türen. Dann sechs Monate Pause. in den nächsten vier Monaten dann Bodenplatte Abdichtung und peu a peu schonmal Leerrohre, Leitungen und Schlitze für Elektro und Sanitär ziehen.
Wenn man das Treppenloch mit ner schönen Platte abdeckt geht auch schon mehr. Das sind schon zwei Jahre. Dann das gleiche Spiel im OG, nochmal zwei Jahre. Dann Innenausbau nochmal zwei Jahre pro Geschoss. Mit den Lieferengpässen bei diversen Haustechnik Produkten kann man das völlig plausibel nochmal um zwei Jahre verlängern. Ich denke, man kann ohne Unterbrechung von mehr als einem Jahr einen Hausbau schön über 10 Jahre strecken ohne dass die Substanz empfindlichen Schaden nimmt.
Theoretisch könnte man ja dann erstmal die Gründung vornehmen. Drei Monate liegen lassen. Bodenplatte - sechs Monate liegen lassen- Nach jeder Außenmauer auch erstmal zwei Monate Pause - tragende Wände ein Monat Pause. Zwide - vier Monate Pause. Dann erstmal unten zu machen mit Fenster und Türen. Dann sechs Monate Pause. in den nächsten vier Monaten dann Bodenplatte Abdichtung und peu a peu schonmal Leerrohre, Leitungen und Schlitze für Elektro und Sanitär ziehen.
Wenn man das Treppenloch mit ner schönen Platte abdeckt geht auch schon mehr. Das sind schon zwei Jahre. Dann das gleiche Spiel im OG, nochmal zwei Jahre. Dann Innenausbau nochmal zwei Jahre pro Geschoss. Mit den Lieferengpässen bei diversen Haustechnik Produkten kann man das völlig plausibel nochmal um zwei Jahre verlängern. Ich denke, man kann ohne Unterbrechung von mehr als einem Jahr einen Hausbau schön über 10 Jahre strecken ohne dass die Substanz empfindlichen Schaden nimmt.
KarstenausNRW20.07.23 11:13
Tolentino schrieb:
Theoretisch könnte man ja dann erstmal die Gründung vornehmen. Drei Monate liegen lassen. Bodenplatte - sechs Monate liegen lassen- Nach jeder Außenmauer auch erstmal zwei Monate Pause - tragende Wände ein Monat Pause. Zwide - vier Monate Pause. Dann erstmal unten zu machen mit Fenster und Türen. Dann sechs Monate Pause. in den nächsten vier Monaten dann Bodenplatte Abdichtung und peu a peu schonmal Leerrohre, Leitungen und Schlitze für Elektro und Sanitär ziehen.
Wenn man das Treppenloch mit ner schönen Platte abdeckt geht auch schon mehr. Das sind schon zwei Jahre. Dann das gleiche Spiel im OG, nochmal zwei Jahre. Dann Innenausbau nochmal zwei Jahre pro Geschoss. Mit den Lieferengpässen bei diversen Haustechnik Produkten kann man das völlig plausibel nochmal um zwei Jahre verlängern. Ich denke, man kann ohne Unterbrechung von mehr als einem Jahr einen Hausbau schön über 10 Jahre strecken ohne dass die Substanz empfindlichen Schaden nimmt.Das kannst Du nicht theoretisch so machen, sondern auch praktisch.Es gibt allerdings ein einziges, nicht zu unterschätzendes Problem. GELD.
Entweder Du finanzierst, dann hängt Dir die Bank im Nacken - sowohl weil es nicht voran geht als auch, weil Bereitstellungszinsen aufs Gemüt drücken. Und wenn Du finanziert hast, dann brauchst Du auch nicht die Zeit zu strecken. Die Bank wird nämlich nicht nur anfinanzieren. Die wird das Bauvorhaben komplett abgedeckt haben wollen.
Oder Du muss/kannst nicht finanzieren, dann musst Du immer wieder Geld ansparen (dafür brauchst Du ein ordentliches Einkommen), um weiterbauen zu können. Macht auch keinen Sinn, insbesondere wenn Du für jedes mal für eine Kleinigkeit neue Handwerker brauchst.
Das von Dir geschilderte Vorgehen ist klassisch für die Selberbauer, die immer nur auf neues Material ansparen und dann mal wieder ne Woche Urlaub / Überstunden verbraten, um weiter zu bauen. Dann ist der Hausbau legal und preiswert auf mehrere Jahre ausgelegt.
HeimatBauer20.07.23 12:39
Das Problem nennt sich Opportunitätskosten. Natürlich kann man das Geld für das Grundstück ausgeben und dann jahrelang dran bauen. Aber in der Zeit kann man nicht drin wohnen, muss sich also währenddessen die Miete weiter zahlen. Wenn man nicht das von mir schon mal vorgeschlagene (und hier lauthals verlachte) Modell des "Einziehen und von innen ausbauen" macht, dann wird es ganz schnell teurer als "fertigstellen - umziehen - drin wohnen und keine Miete mehr zahlen"
sergutsh20.07.23 13:27
Tolentino schrieb:
...
Theoretisch könnte man ja dann erstmal die Gründung vornehmen. Drei Monate liegen lassen...theoretisch können man (nachweislich) ein Tag im Jahr an der Baustelle tätig werden. Bist zwar nicht in drei Jahren fertig, die Baugenehmigung darf aber über die 3 Jahre hinaus verlängert werden.
KarstenausNRW20.07.23 13:45
sergutsh schrieb:
theoretisch können man (nachweislich) ein Tag im Jahr an der Baustelle tätig werden. Bist zwar nicht in drei Jahren fertig, die Baugenehmigung darf aber über die 3 Jahre hinaus verlängert werden.Nein. Das geht nicht. Du musst bei Deinem abschnittsweisen Bau (also gerne erst EG, dann 1/2 Jahr später OG usw.) die ernsthafte Absicht nachweisen, den Bau auch fertigzustellen. Das wird Dir bei einem Tag Arbeit pro Jahr nicht gelingen. Schöne Idee, aber leider nicht umsetzbar.Das wurde rechtlich - auch wenn es nur wenige Entscheidungen dazu gibt - schon bestätigt. Insbesondere die Selberbauer, die über Jahre - dann aber mit immer wachsendem Bautenstand - bauen, haben mit den Vorgaben kein Problem.
HeimatBauer20.07.23 13:58
Monetär sinnvoll ist es jedoch nur dann, wenn man die eigene Arbeit mit null Euro einpreist UND währenddessen irgendwo kostenlos wohnen kann UND diese Übergangswohnung ansonsten nicht vermietbar wäre UND man aus der Übergangswohnung nicht mehr nutzen zieht als aus dem gebauten Haus.
Bitte nicht falsch verstehen, ich finde solche DIY-Ansätze extrem spannend und lobenswert und alles. Nur muss man sich dessen bewusst werden, dass jeder Tag zwischen dem Erwerb des Grundstücks und dem Einzug auch Geld kostet. Das ist dann nicht so direkt offensichtlich aber deshalb heißen Opportunitätskosten auch Verzichtskosten, Alternativkosten oder Schattenpreis.
Bitte nicht falsch verstehen, ich finde solche DIY-Ansätze extrem spannend und lobenswert und alles. Nur muss man sich dessen bewusst werden, dass jeder Tag zwischen dem Erwerb des Grundstücks und dem Einzug auch Geld kostet. Das ist dann nicht so direkt offensichtlich aber deshalb heißen Opportunitätskosten auch Verzichtskosten, Alternativkosten oder Schattenpreis.
Ähnliche Themen