ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke
Erstellt am: 23.04.2021 10:46
Gelbwoschdd 21.06.2022 14:32
Kokovi79 schrieb:
Was ist das denn für ein Argument? Und weil es den Plantagenbesitzern Spaß macht, ist dann Brandrodung im Regenwald auch ok? Oder Rasen in der Innenstadt? Oder freier Waffenverkauf für freie Bürger?Was hast du für ein Problem mit Rasen in der Innenstadt? Jede Grünfläche ist besser als Beton. Zwinkerzwinker Reggert 21.06.2022 14:39
Mal ungewohnter weise was zu baukosten
Unser GU hat im Oktober 40 Nibe luftwasserwärmepumpen bestellt und bezahlt
Bis heute keine geliefert(auch unsere nicht daher aktuell stillstand leider)
Aktuell schaut der Sanitär ob er eine Vaillant vllt bekommt
Mehrpreis zu letzter Jahr laut ihm wohl 3k €
Typ etc wissen wir gerade nicht, will mit ihm die Woche nach einer Lösung schauen weil "warten" für mich keine Option ist
Unser GU hat im Oktober 40 Nibe luftwasserwärmepumpen bestellt und bezahlt
Bis heute keine geliefert(auch unsere nicht daher aktuell stillstand leider)
Aktuell schaut der Sanitär ob er eine Vaillant vllt bekommt
Mehrpreis zu letzter Jahr laut ihm wohl 3k €
Typ etc wissen wir gerade nicht, will mit ihm die Woche nach einer Lösung schauen weil "warten" für mich keine Option ist
TmMike_2 21.06.2022 14:40
mayglow schrieb:
Ich wünschte, da wären wir auch schon. Wir haben gerade das Gefühl, wir müssten jetzt "schnell, schnell" machen, was ich bei einer der größten finanziellen Entscheidungen meines Lebens ganz furchtbar finde. Andererseits haben wir gerade noch nicht mal nen Vertragsentwurf vorliegen, insofern bringt die Hektik auch noch gar nichts. Trägt jetzt auch nichts sinnvolles zum Thema bei, aber manchmal muss man dem Unmut mal Luft machen 😉 SeufzGefühle haben bei so einer Entscheidung 0.0 verloren.Rein rational betrachten und handeln.
Scout** 21.06.2022 15:29
Aus einem Interview mit einem Bauunternehmer und Präsident der Handwerkskammer Heilbronn-Franken, Ulrich Bopp:
Den Bauträgern geht es inzwischen wie im vergangenen Jahr der Fertighausindustrie. Sie können bestehende Verträge nur noch mit sehr hohen Verlusten ausführen. Manche überlegen sich, den Kunden eventuell höhere Abfindungssummen anzubieten, wenn diese sie aus den Verträgen lassen. Dies ist dann immerhin noch billiger als die Gebäude schlüsselfertig zu erstellen. Hier wird es nicht allzu lange dauern, bis die ersten Bauträger Insolvenz anmelden müssen. ...
Manche für Bauplätze „Auserwählte“ treten zurück und dies, obwohl der Notartermin schon anberaumt gewesen ist.
Auch bei Bauherren, die bereits Grundstücke gekauft haben, bei denen die Baugenehmigung vorliegt und deren Finanzierung für den Neubau steht, gibt es unterschiedliche Überlegungen. Denn die Finanzierungen wurden meist auf der Grundlage von Kostenschätzungen im vorausgegangenen Jahr abgeschlossen. Nachdem nun die konkreten Angebote der Handwerker vorliegen, müssen die Bauherren aber leider feststellen, dass die ursprünglich angesetzten Baupreise vorne und hinten nicht ausreichen, um das Bauvorhaben zu realisieren. Ein ganz normales Einfamilienwohnhaus liegt inzwischen weit mehr als 100.000 Euro höher als noch Anfang 2021.
Den Bauträgern geht es inzwischen wie im vergangenen Jahr der Fertighausindustrie. Sie können bestehende Verträge nur noch mit sehr hohen Verlusten ausführen. Manche überlegen sich, den Kunden eventuell höhere Abfindungssummen anzubieten, wenn diese sie aus den Verträgen lassen. Dies ist dann immerhin noch billiger als die Gebäude schlüsselfertig zu erstellen. Hier wird es nicht allzu lange dauern, bis die ersten Bauträger Insolvenz anmelden müssen. ...
Manche für Bauplätze „Auserwählte“ treten zurück und dies, obwohl der Notartermin schon anberaumt gewesen ist.
Auch bei Bauherren, die bereits Grundstücke gekauft haben, bei denen die Baugenehmigung vorliegt und deren Finanzierung für den Neubau steht, gibt es unterschiedliche Überlegungen. Denn die Finanzierungen wurden meist auf der Grundlage von Kostenschätzungen im vorausgegangenen Jahr abgeschlossen. Nachdem nun die konkreten Angebote der Handwerker vorliegen, müssen die Bauherren aber leider feststellen, dass die ursprünglich angesetzten Baupreise vorne und hinten nicht ausreichen, um das Bauvorhaben zu realisieren. Ein ganz normales Einfamilienwohnhaus liegt inzwischen weit mehr als 100.000 Euro höher als noch Anfang 2021.
WilderSueden 21.06.2022 15:39
Scout** schrieb:
Ein ganz normales Einfamilienwohnhaus liegt inzwischen weit mehr als 100.000 Euro höher als noch Anfang 2021.Sind dann je nach Größe 20-25%, wenn man sich die einzelnen Baukostenindizes anschaut überrascht das absolut nicht Allthewayup 21.06.2022 16:26
WilderSueden schrieb:
Sind dann je nach Größe 20-25%, wenn man sich die einzelnen Baukostenindizes anschaut überrascht das absolut nichtIch hätte mir nichtmal erträumen können so schnell zur Oberschicht zu gehören und das „nur“ durch den Hausbau. Äh Stopp, das sind ja Schulden und kein Guthaben. ;-]Aber wie der ältere Herr auf Malle am Sangriakühlfach auf die Frage ob Sangria aus PET oder Tetra-Pack schon sagte: „Is doch egal“