ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke
Erstellt am: 23.04.2021 10:46
filosof 21.06.2022 21:38
Um mal wieder zum eigentlichen Thema dieses Threads zurückzukommen, hier ausnahmsweise mal gute Nachrichten:
Die Süddeutsche titelt aktuell:
"Alles wird teurer, nur der Holzpreis stürzt ab"
"Zu Beginn der Pandemie explodierten die Holzkosten und wurden zum Frühindikator der Teuerungswelle. Jetzt kollabieren sie regelrecht."
"Derzeit kostet der Kubikmeter Holz an der Warenterminbörse umgerechnet gut 230 Euro, das entspricht allein gegenüber März einem Rückgang um rund 61 Prozent. Im Vergleich zum Mai 2021, als Balken, Bretter und Bohlen zeitweise mit bis zu 680 Euro pro Kubikmeter zu Buche schlugen, beträgt das Minus sogar fast 66 Prozent."
"Die Entwicklung ist deshalb so interessant, weil die Holzpreise nach Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 zu den ersten gehörten, die beinahe ungebremst in die Höhe schossen. Zeitweise waren selbst simple Kanthölzer in den Baustoff- und Heimwerkermärkten kaum noch erschwinglich. Der Holzmarkt erwies sich damit als richtungsweisend für all das, was bei den Verbraucherpreisen noch folgen sollte. Der rapide Anstieg der allgemeinen Inflationsrate nämlich begann erst ein Jahr später im Sommer 2021. Die Frage ist nun, ob der Verfall der Preise für Spanplatten, Sparren und Fensterrahmen erneut als eine Art Frühindikator taugt - diesmal allerdings mit einem anderen Vorzeichen. Es wäre nach den andauernden Schreckensmeldungen der Inflationsstatistiker in den vergangenen Monaten zumindest ein erster kleiner Lichtblick."
usw.
Die Süddeutsche titelt aktuell:
"Alles wird teurer, nur der Holzpreis stürzt ab"
"Zu Beginn der Pandemie explodierten die Holzkosten und wurden zum Frühindikator der Teuerungswelle. Jetzt kollabieren sie regelrecht."
"Derzeit kostet der Kubikmeter Holz an der Warenterminbörse umgerechnet gut 230 Euro, das entspricht allein gegenüber März einem Rückgang um rund 61 Prozent. Im Vergleich zum Mai 2021, als Balken, Bretter und Bohlen zeitweise mit bis zu 680 Euro pro Kubikmeter zu Buche schlugen, beträgt das Minus sogar fast 66 Prozent."
"Die Entwicklung ist deshalb so interessant, weil die Holzpreise nach Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 zu den ersten gehörten, die beinahe ungebremst in die Höhe schossen. Zeitweise waren selbst simple Kanthölzer in den Baustoff- und Heimwerkermärkten kaum noch erschwinglich. Der Holzmarkt erwies sich damit als richtungsweisend für all das, was bei den Verbraucherpreisen noch folgen sollte. Der rapide Anstieg der allgemeinen Inflationsrate nämlich begann erst ein Jahr später im Sommer 2021. Die Frage ist nun, ob der Verfall der Preise für Spanplatten, Sparren und Fensterrahmen erneut als eine Art Frühindikator taugt - diesmal allerdings mit einem anderen Vorzeichen. Es wäre nach den andauernden Schreckensmeldungen der Inflationsstatistiker in den vergangenen Monaten zumindest ein erster kleiner Lichtblick."
usw.
driver55 21.06.2022 22:24
Ysop*** schrieb:
Bei Bekannten lagen die Angebote zum Teil 70% über der Architektenschätzung. Das ist schon ein Hammer, wenn du deinen Kredit schon geplant hast.Das ist aber kein Maßstab für die Preissteigerung. Wir wissen doch alle, dass Architekten nicht schätzen können. Buschreiter 21.06.2022 23:28
„Angebot“ für Photovoltaik bekommen. 9.800€ für 4.500 kWp bei einfachem Satteldach. Vom Vertriebsmenschen schön gerechnet, amortisiert sich das nach 19,9 Jahren. Mit realistischen Zahlen gerechnet, muss ich das „Angebot“ leider ablehnen. Möchten die den Auftrag nicht? Ach so…ist übrigens ohne Speicher 🙄
Gelbwoschdd 22.06.2022 01:01
filosof schrieb:
Um mal wieder zum eigentlichen Thema dieses Threads zurückzukommen, hier ausnahmsweise mal gute Nachrichten:
Die Süddeutsche titelt aktuell:
"Alles wird teurer, nur der Holzpreis stürzt ab"
"Zu Beginn der Pandemie explodierten die Holzkosten und wurden zum Frühindikator der Teuerungswelle. Jetzt kollabieren sie regelrecht."
"Derzeit kostet der Kubikmeter Holz an der Warenterminbörse umgerechnet gut 230 Euro, das entspricht allein gegenüber März einem Rückgang um rund 61 Prozent. Im Vergleich zum Mai 2021, als Balken, Bretter und Bohlen zeitweise mit bis zu 680 Euro pro Kubikmeter zu Buche schlugen, beträgt das Minus sogar fast 66 Prozent."
"Die Entwicklung ist deshalb so interessant, weil die Holzpreise nach Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 zu den ersten gehörten, die beinahe ungebremst in die Höhe schossen. Zeitweise waren selbst simple Kanthölzer in den Baustoff- und Heimwerkermärkten kaum noch erschwinglich. Der Holzmarkt erwies sich damit als richtungsweisend für all das, was bei den Verbraucherpreisen noch folgen sollte. Der rapide Anstieg der allgemeinen Inflationsrate nämlich begann erst ein Jahr später im Sommer 2021. Die Frage ist nun, ob der Verfall der Preise für Spanplatten, Sparren und Fensterrahmen erneut als eine Art Frühindikator taugt - diesmal allerdings mit einem anderen Vorzeichen. Es wäre nach den andauernden Schreckensmeldungen der Inflationsstatistiker in den vergangenen Monaten zumindest ein erster kleiner Lichtblick."
usw. Ich fürchte es ist leider nur der Indikator, dass viel weniger gebaut und saniert werden wird und daher weniger Holz benötigt werden wird. Das bedeutet, dass die großen Abnehmer fehlen und deshalb ein massives Überangebot entsteht. Gut für alle die gerade eins brauchen oder Bock auf ein Projekt haben, aber für mich kein Indikator für eine allgemeine Trendwende. Leider... guckuck2 22.06.2022 07:20
Buschreiter schrieb:
„Angebot“ für Photovoltaik bekommen. 9.800€ für 4.500 kWp bei einfachem Satteldach. Vom Vertriebsmenschen schön gerechnet, amortisiert sich das nach 19,9 Jahren. Mit realistischen Zahlen gerechnet, muss ich das „Angebot“ leider ablehnen. Möchten die den Auftrag nicht? Ach so…ist übrigens ohne Speicher 🙄Gestern mit einem halben Ohr im Radio gehört, dass letztes Jahr (!) wohl ein Rekordjahr war, was den Photovoltaik Zubau in Deutschland angeht. Leistung um 10% erhöht.
Und das vor der Explosion der Energiepreise …
kati1337 22.06.2022 07:43
Buschreiter schrieb:
„Angebot“ für Photovoltaik bekommen. 9.800€ für 4.500 kWp bei einfachem Satteldach. Vom Vertriebsmenschen schön gerechnet, amortisiert sich das nach 19,9 Jahren. Mit realistischen Zahlen gerechnet, muss ich das „Angebot“ leider ablehnen. Möchten die den Auftrag nicht? Ach so…ist übrigens ohne Speicher 🙄Das haben wir 2020 in etwa auch so bezahlt (also Brutto). Ich weiß, dass das für damalige Verhältnisse teuer war - wir hatten das über den GU bestellt, Anfängerfehler - aber für heute wäre ich davon ausgegangen, dass das gar nicht mehr so teuer ist?
Sind 2,1k pro kwp. Ist das Angebot Brutto oder Netto?
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