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ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke


Erstellt am: 23.04.2021 10:46

Scout** 03.05.2022 11:50
Offtopic schrieb:

Dann müssen es halt andere sein gestern im Hornbach 60x60 Feinsteinplatten für 28 Euro der m2. Also es geht defitiv immer noch günstig, aber die Menschen haben es verlernt alternativen zu nutzen und kleinste Abstriche hinzunehmen. Wobei ich bei Terrassenplatten keine Abstrich sehen kann.
Hast im Prinzip schon recht. Aber bei uns etwa stand sinngemäß im Werkvertrag: "Fliesen nach Wahl des Auftraggebers, bis 25 Euro/m2 und max. 30x60 cm". So, jetzt ist der Fliseur also festgelegt vom GU und der arbeitet mit genau einem Aussteller zusammen. Und bei dem gibt es keine Hornbach-Preise....(möchte ja zu gern mal wissen, was unsere Fliesen von damals mittlerweile kosten würden.)

Und solche Vertragssituationen hast du eben zu Hauf. Punkt.

Scout** 03.05.2022 11:53
Fuchsbau35 schrieb:

Das kann halt nicht jeder! Je nach Beruf hat man da gar keine große Wahl! Ich habe zum Beispiel einen Beruf, für den es in Deutschland nur sehr wenige Stellen gibt. Da habe ich gar keine Wahl, wo ich wohnen möchte. In jedem Fall ist es eine der teuren Großstädte
Das hast du dir ja offenbar so ausgesucht. Ich hatte damals auch anfangs einen etwas exquisiten Berufswunsch (Papieringenieur), bei dem mir aber schnell klargemacht wurde wie begrenzt der Arbeitsmarkt ist. Stattdessen habe ich mich dann für allgemeine Elektrotechnik entschieden, hierzu gibt es Stellen praktisch in jedem Landkreis.

Fuchsbau35 03.05.2022 12:09
apokolok schrieb:

Naja, das mag zwar für die betroffene Familie nicht optimal sein, schlimm ist es aber nicht. Und auf der Strecke bleiben tut eine Familie auch nicht, nur weil sie sich kein Wohneigentum am aktuellen Wunschort leisten kann.
Das Leben besteht aus Kompromissen. Lebt man auf teurem Pflaster, hat das so gut wie immer viele Vorzüge, nicht umsonst ist es teuer. Sind die Buden billig, hat auch das seine Gründe.
Da muss dann eben jeder für sich abwägen, was für ihn wichtiger ist. Wenn einer gerne sowieso alles mit dem Auto macht, kann er auch 20-30km ab vom Schuss wohnen. Wenn man aber mit dem Rad unterwegs ist und die Familie eine volle Woche hat, ist es wohl praktischer zentraler zu wohnen. Dafür gibt es dann halt nur die Mietwohnung.
Ich verstehe deine Situation, aber man darf sich da auch nicht in eine Opferrolle bewegen und sich auch vom Freundes- / Bekanntenkreis und der Gesellschaft an sich unter Druck setzen lassen, was denn nun ein adäquates Familienheim wäre. Kindern ist es ziemlich egal ob sie zu zweit oder dritt in nem kleinen Zimmer schlafen oder ob jeder einen eigenen Flügel am Parkgrundstück hat. Wichtiger ist, dass sie Zeit, Schranken und Zuneigung bekommen.

Oben war von der sozialen Schere die Rede und vor diesem Hintergrund finde ich das schon schlimm. Und ja, ich weiß, dass sich nicht jeder ein Eigenheim leisten kann oder will. Aber die derzeitige Gesamtsituation ermöglicht es noch nicht mal denen, die es bislang gekonnt hätten, da wir nun steigende Zinsen (ich weiß, die waren auch schon höher) und sehr hohe Preise haben. ES ging mir aber eher um fehelnde Alternativen hier.
Ich habe auch nur die Situation in meiner Stadt dargestellt, in der die Neubauten zumeist eben nicht den realen Bedürfnissen von Familien mit mehreren Kindern entsprechen. Der Speckgürtel erstreckt sich hier teils über 40 km in die Umgebung. Das ist einfach ein unschöne Tatsache. Natürlich kann (und muss man auch oft) bei der Wohnungssituation Kompromisse eingehen. Das mache ich seit vielen Jahren, aber als Opfer fühle ich mich nicht! Dafür habe ich den Luxus von Zentralität und kurzen Wegen zwischen Arbeit, Schule, Kita etc. gehabt. Nun sind die Kids größer und ich hätte auch gerne mal ein eigenes Zimmer, gerade auch wegen Homeoffice. Und das ist hier eben nicht so einfach. Daher haben wir uns jetzt was ausserhalb gesucht (40 km entfernt). Das wäre vor Jahren als Alleinerziehende mit Vollzeitjob und kleinen Kindern ohne Großeltern in der Nähe eben nicht machbar gewesen (Stichwort Kind hat Fieber, gespuckt, muss schnell abgeholt werden, Arzttermine etc.). Und ich bin mir sicher, dass ich kein Einzelfall bin 🙂

dertill 03.05.2022 12:11
Im Moment wollen auch viele Handwerksbetriebe einfach nochmal mitverdienen. Nach dem Motto: Wenn alles teurer wird, kann ich das auch. Da werden dann Angebote von November, welche jetzt erst im März nochmal aktualisiert worden sind, weil der Auftraggeber sich vorher nicht entscheiden konnte um 20% erhöht. Und dabei geht es wohlgemerkt nicht um Materialkosten und nicht um Lohnkosten, welche weitergegeben werden! Der konkrete Fall jetzt, war ein Heizi, welcher die Gastherme gegen eine neue austauschen sollte. Ohne Solarthermie ohne Schnickschnack. Neben den Kosten für den Kessel, hat er auch die Kosten Für Montage, Befüllen und Druckprüfung etc. - am Ende fast jede Position um ca. 20% erhöht. Einfach weil er es kann. Das war jetzt nicht bei mir selber, aber ich habe die beiden Angebote gesehen. Die einen mögen sagen so ist der Markt, man könnte aber auch sagen räuberische Erpressung, weil der Kunde nun mal wenig bis keine Auswahl hat - die meisten bedienen nur noch Bestandskunden.
Bei den Immobilienpreisen sehen wir inzwischen auch, dass viele Privatanbieter, aber auch Makler einfach abstruse Preise für Bestandsimmobilien verlangen - aber auch hier, dass diese nicht mehr weg gehen oder erst nach längerer Zeit. Da wir aktuell auch einige Häuser angeschaut haben, merkt man auch hier, dass nicht mehr jeder Mist zu jedem Preis weggeht. Insbesondere Bauten mit hohem Renovierungsbedarf.
Wegen der aktuellen Situation am Bau und den steigenden Zinsen sind vor allem auch die Banken vorsichtig geworden. Bei einer Immobilie in der Nachbarschaft ist jetzt zwei mal die Finanzierung geplatzt, weil die Bank gesagt hat, das ist deutlich weniger Wert und der Eigenkapitalanteil da zu gering, um das aufzufangen. Wie geschnitten Brot gehen dagegen weiterhin bezugsfertige Einfamilienhaus ohne Renovierungsstau, da hier von den Käufern zwar hohe Preise gezahlt werden müssen, aber zumindest Energiekosten überschaubar sind und keine Risiken und Unwägbarkeiten bezüglich Renovierungen bestehen. - So zumindest die Aussage eines befreundeten Maklers vergangene Woche. Die Leute suchen jetzt halt immer mehr Sicherheit beim Kauf, weil Renovierungen und Neubuau schlechter planbar sind.

WilderSueden 03.05.2022 12:12
askforafriend schrieb:

Sorry aber ich zieh doch nicht weg von meinem Lebensmittelpunkt wo Freunde und Familie sind nur weil ich ein Haus haben will.
Grundsätzlich hast du ja recht, aber ich würde das nicht auf "ein Haus haben wollen" beschränken. Schön wohnen hätte uns gereicht, das bekommst du hier in Konstanz einfach nicht mehr. 3 Zimmer in einem kleineren Haus und einer ruhigen Gegend würden mehr kosten als der komplette Hausbau mit Garten und Grundstück. Falls man überhaupt etwas bekommt, so Zeugs geht ja kaum auf den Markt.
Ich würde jetzt auch nicht 500km wegziehen nur weil es irgendwo billige Häuser gibt. Aber 40km ist schon noch OK, da kann man die Freunde auch noch gut besuchen.

askforafriend 03.05.2022 12:28
Naja von 40km war ja nicht die Rede, sondern anderes Bundesland etc
fliesenzinsenzimmerrenovierungen