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ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke


Erstellt am: 23.04.21 10:46

RotorMotor29.10.21 19:57
Wassermann schrieb:

Jetzt lache aber ich :-D
Hier wird 30 Seiten am Stück über den Einfluß der Klimaveränderumgen fabuliert. Aber steigende Zinsen, die gut und gerne 20k an Gesamtkosten darstellen können, werden belächelt ;-)
Schön, dass du Spaß hast! :-)

Ich denke aber, dass wir uns eigentlich einig waren, dass das Klima aktuell kaum Einflüsse auf die Baukosten hat.
Die Diskussion kam auf, weil immer wieder Falschaussagen zum Klimawandel, Technologien, usw. gepostet werden, die dann schon richtig gestellt werden sollten.
Wassermann schrieb:

Gut, lasst uns 0,2 sagen und vielleicht 8 Wochen. Aber die Tendenz aktuell ist klar
Also, noch mehr: who cares?
Hier tauchen immer wieder Aussagen von um 10% steigenden Baukosten auf, was sind da schon 0.2%-Punkte Zinsen? ;-)
Wassermann29.10.21 20:08
Kleine Zinserhöhungen gehen schnell in die 1000 oder gar 10000er. Vor allem wenn man bedenkt, welche Summen heutzutage finanziert werden.

Mich würde das schon jucken ¯\_(ツ)_/¯

Aber du hast recht. Weder das Thema Klima, noch die Zinsen haben einen Einfluss auf das, was die letzten 2 Jahre passiert ist.

Da trifft einfach sehr hohe Nachfrage auf kaum Angebot. Dazu noch Fachkräftemangel, Materialmangel, Mitnahmeeffekte, usw. aufeinander.

Ich finde es bytheway ziemlich gut, dass es sich nun wieder mehr für junge Leute lohnt eine Ausbildung im baunahen Hamdwerk zu machen. Jeder fleißige Maurergeselle kichert sich grad eins, wenn er mit 3-4 Arbeitskollegen oder branchennahen Bekannten am Samstag an seinem eigenenHäuschen werkelt, während ihm vor 15 Jahren noch eingebläut wurde, dass man nur als Akademiker Geld verdienen kann
BackSteinGotik29.10.21 20:14
RotorMotor schrieb:

Also, noch mehr: who cares?
Hier tauchen immer wieder Aussagen von um 10% steigenden Baukosten auf, was sind da schon 0.2%-Punkte Zinsen? ;-)

Ein weiterer kleiner Baustein, der wieder mehr Leute vom Kauf/Bau ausschließt und die Nachfrage reduziert? Muss ja nicht bei 0,2% bleiben - es geht ja gerade erst los - oder glaubt jemand, dass in Bälde alles wieder "normal" ist?
Nordlys29.10.21 20:28
Als ich ein junger Mann war gab es zwar 9% Zins, jedoch Bauland en masse. Heute 1% Zins aber kaum noch Land. Was macht das mit dem Preis? Übrigens wird Bauland ausweisen immer schwieriger, weil gesetzliche Vorgaben gegen Zersiedelung, Flächenfrass etc. kaum noch Ausweichen ins Umland der Orte erlauben. Preise steigen.
DerBau selbst, hier treffen niedrig Zins, begrenzte Firmenkapazitäten auf den Wunsch nach Gross und Schön und die Gesetze der Energieeinsparverordnung. Preis geht ab. 1967 baute D. noch auf, es boomte der Bau auch, aber recht hoherZins und das Prinzip quick and dirty hielten den Preis im Zaum. Und nun kommen wir in echte Knappheit bei Mensch und Material, der Preis explodiert. Denn nicht nur Private, auch die öffentlichen Auftraggeber bauen und bauen, Wohnungen, Einfamilienhaus, Gewerbe, es ist nicht zu schaffen. Das alles hat wirklich noch nichts mit Decarbonisierung und so zu tun, aber zukünftig Preise senkend wird das auch nicht wirken.
Lindernd wären kleinere Bauten, einfacher, standardisierter, weniger, dazu mehr Bauland, alles nicht in Sicht.
Deliverer29.10.21 20:54
Mehr Bauland halte ich jetzt für nicht direkt sinnvoll. In zwei, drei Jahren fängt die Boomer-Generation an, Wohnraum unfreiwillig frei zu machen. Und wenn der Bauch der Pyramide mal weg ist, werden reihenweise die Dörfer absterben. Was macht denn die Erben-Generation mit dem Haus, wenn man zehn Jahre vorher gerade gebaut hat?
guckuck229.10.21 21:14
Baulandmangel ist nur ein Symptom, wie schrieb. Daran braucht es keine Änderung.
Die Ursachen liegen woanders.
Wassermann schrieb:

Innerhalb der letzten vier bis sechs Wochen sind die Zinsen im Schnitt um 0,3 Prozentpunkte angestiegen.

Das ist schon ordentlich

Nö, ist es nicht.
Wenn das "ordentlich" ist, dann nur, weil man auf Kante näht. Gepaart mit den (überzogen) hohen Projektkosten und schlechten Beleihungswerten. Man darf auch mal realisieren, dass man Projekte zu Abwehrpreisen nicht durchziehen muss. Aber bei manchen scheint die Hutschnur durch zu brennen, wenn er/sie hört, dass es (gerade) keine gute Idee ist eine Immo zu bauen. Geduld ist nun mal keine Tugend mehr. Alles und sofort.
Da hatten wir kürzlich einen Thread mit total bekloppter Kalkulation, aber der Bauherr will es weiter durchziehn. Sogar die Bank winkt schon ab, aber er rafft es einfach nicht.

"Früher" war man bei 4, 5, 8% Kreditzins. Das war sehr lange Zeit normal.
Es war normal, dass die Projektkosten identisch waren zu den Zinszahlungen, bis das Projekt abbezahlt wurde. Vielleicht ist jetzt klarer, warum einige lachen?
Heute leiht man sich 500.000€ und zahlt die Kiste in 30 Jahren für 120.000€ Zinsen ab. Lachhaft!
zinsenbaulandbaukostenprojektkosten