ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke
Erstellt am: 23.04.21 10:46
se_na_2307.10.22 08:51
Bei uns soll folgendes verbaut werden - kann man das so machen?
Buderus Logatherm WLW196i-6 AR TP120
Buderus Logalux SH290 RS-B
Buderus Logatherm WLW196i-6 AR TP120
Buderus Logalux SH290 RS-B
Oetti07.10.22 08:56
Joedreck schrieb:
Autonomes fahren zusammen mit der Bestellung von Fahrzeugen klingt grundsätzlich super für mich. Solange es aber quasi nicht garantiert ist, dass der Transport quasi immer möglich und auch kurzfristig verfügbar ist, wird ein großer Teil der Menschen auf dem Land weiterhin ein eigenes Auto als Backup haben.
Man muss nur an die Arbeitswege denken. Kommt man nicht pünktlich aus dem Büro, muss man relativ schnell eine Möglichkeit haben nach Hause zu kommen. Bummelt der Hund morgens zu lang ebenso. So gibt es leider unendlich weitere Beispiele, die eine hohe Flexibilität nötig machen.
Und da wir bereits jetzt (meiner Meinung nach) einen viel zu großen Teil unserer Lebenszeit für die Arbeit und den wegg dorthin opfern, denke ich nicht, dass ich bereit bin weitere 1-2 Stunden meines Lebens für den Weg zur/von der Arbeit zu opfern.Ich kann deine Argumentation grundsätzlich nachvollziehen. Dennoch ist das Carsharing im Hinblick auf Ressourcen und Auslastung sinnvoller/besser. Das lässt sich aber viele weitere Dinge/Maschinen ausweiten. Beispiel: fast jeder Haushalt hat einen eigenen Akkuschrauber, Rasenmäher, und weitere Maschinen, die 99 % der Zeit ungenutzt rumliegen. Ich persönlich fände es gut, wenn es für solche Sachen bei uns im Ort eine Leihstation gäbe, bei der man 24/7 das Werkzeug holen und wieder zurückbringen könnte.
Wenn es bei uns im Ort eine Autovermietung/Carsharing gäbe, würden wir sofort unser Familienauto verkaufen und lieber darauf zurückgreifen.
Alexius07.10.22 09:30
Oetti schrieb:
Ich kann deine Argumentation grundsätzlich nachvollziehen. Dennoch ist das Carsharing im Hinblick auf Ressourcen und Auslastung sinnvoller/besser. Das lässt sich aber viele weitere Dinge/Maschinen ausweiten. Beispiel: fast jeder Haushalt hat einen eigenen Akkuschrauber, Rasenmäher, und weitere Maschinen, die 99 % der Zeit ungenutzt rumliegen. Ich persönlich fände es gut, wenn es für solche Sachen bei uns im Ort eine Leihstation gäbe, bei der man 24/7 das Werkzeug holen und wieder zurückbringen könnte.
Wenn es bei uns im Ort eine Autovermietung/Carsharing gäbe, würden wir sofort unser Familienauto verkaufen und lieber darauf zurückgreifen.Und was wenn du zur Arbeit musst und alle Fahrzeuge sind weg? In der Stadt ist sowas super und ich wäre der erste, der aufs Auto verzichten würde, aber auf dem Land ist das einfach nahezu unmöglich.
Oetti07.10.22 09:40
Alexius schrieb:
Und was wenn du zur Arbeit musst und alle Fahrzeuge sind weg? In der Stadt ist sowas super und ich wäre der erste, der aufs Auto verzichten würde, aber auf dem Land ist das einfach nahezu unmöglich.Mal ganz ehrlich: Car-Sharing läuft ja nicht ab wie der Süßigkeitenautomat im Freibad. Hier gibt es ein Buchungsportal, über das man sich im Vorfeld ein Fahrzeug buchen/reservieren kann. Man läuft da ja nicht auf gut Glück hin und schaut dann vor Ort am Parkplatz, ob denn nun tatsächlich ein Auto da ist. Ich gehe davon aus, dass ich ein Auto mehrere Tage im Voraus buchen kann.
Um deine Frage zu beantworten: Wenn zu meiner präferierten Zeit kein Fahrzeug verfügbar ist, dann gibt es für mich drei Möglichkeiten:
1. Für einen früheren Zeitpunkt ein Auto buchen
2. Für einen späteren Zeitpunkt ein Auto buchen
3. An diesem Tag im Home Office arbeiten
haydee07.10.22 09:41
Auf dem Land könnte es schwieriger werden. Aber mal abwarten. Das ist Zukunft.
Vorher studieren unser Kinder heimischen Kinderzimmer aus an irgendeiner Uni die sie vielleicht 1x im Jahr sehen.
Bei dem ganzen Sharing/Leihen ist es so keiner ist dafür verantwortlich und das Zeugs wird runtergeratzt. Fragt mal jemand der bei einer Autovermietung, Nutzfahrezugverleich und so weiter arbeitet.
Und auf dem Dorf leiht man sich Dinge untereinander. Sollte doch auch im Speckgürtel-Neubaugebiet möglich sein ohne Organisation von oben.
Vorher studieren unser Kinder heimischen Kinderzimmer aus an irgendeiner Uni die sie vielleicht 1x im Jahr sehen.
Bei dem ganzen Sharing/Leihen ist es so keiner ist dafür verantwortlich und das Zeugs wird runtergeratzt. Fragt mal jemand der bei einer Autovermietung, Nutzfahrezugverleich und so weiter arbeitet.
Und auf dem Dorf leiht man sich Dinge untereinander. Sollte doch auch im Speckgürtel-Neubaugebiet möglich sein ohne Organisation von oben.
Costruttrice07.10.22 09:53
Oetti schrieb:
Beispiel: fast jeder Haushalt hat einen eigenen Akkuschrauber, Rasenmäher, und weitere Maschinen, die 99 % der Zeit ungenutzt rumliegen. Ich persönlich fände es gut, wenn es für solche Sachen bei uns im Ort eine Leihstation gäbe, bei der man 24/7 das Werkzeug holen und wieder zurückbringen könnte.Ich denke im dörflichen Umfeld lässt sich das über Nachbarschaft lösen. Unser erstes Haus hatten wir in einem Neubaugebiet gebaut, wir waren alle im selben Boot: zugezogen, niemanden gekannt, Familie weit weg. Da hat sich eine richtig gute Gemeinschaft ausgebildet. Nachdem man sich besser kannte, hat sich das in einzelne Grüppchen aufgeteilt, aber dennoch gab es immer jemanden, der Werkzeug hatte, was man selbst nicht besaß oder es besorgen konnte und immer jemand, der angepackt hat. Das ist nicht nur ressourcenschonend, sondern auch gemeinschaftsfördernd (sofern man der Typ für so etwas ist).In Städten oder anonymeren Umfeldern ist das natürlich schwieriger. Inzwischen gibt es aber immer mehr sogenannte „Bibliotheken der Dinge“, wo man eben genau solche Sachen ausleihen kann. Hatte das neulich im Radio gehört und spaßeshalber mal recherchiert. Das scheint jetzt mehr und mehr zu kommen, steckt aber natürlich noch in den Anfängen, was Auswahl der Gegenstände betrifft und ist in den von mir recherchierten Fällen an Öffnungszeit der örtlichen Bibliothek gebunden. Generell finde ich so was aber auch sehr sinnvoll.
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