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ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke


Erstellt am: 23.04.2021 10:46

Jean-Marc 11.05.2021 11:43
Wenn all die Elternhäuser derjenigen auf den Markt kommen, die jetzt gerade selber bauen oder aber die Region verlassen und woanders Wurzeln geschlagen haben, dann wird sich der Markt (je nach Region) spürbar drehen. Das wird aber nicht von heute auf morgen geschehen, der Prozess wird ein schleichender sein und sich auch nochmal über mehrere Jahre hinziehen, bis man wirklich von einer Entspannung reden kann. Wer heute für sich und seine Familie was sucht, braucht sich mit solchen Szenarien aber nicht mehr groß befassen, er wird davon nichts mehr haben. Die Hände reiben darf sich schätzungsweise alles ab Jahrgang 2000/Generation Z.

hampshire 11.05.2021 11:46
face26 schrieb:

Und man darf bei alle dem eins immer noch nicht vergessen, da draußen ist sehr viel Geld unterwegs.
Und es wird seit Jahren sehr viel Geld auf den Markt geworfen. Seit Corona auch sehr viel Schuldengeld. Wie will sich eine Volkswirtschaft einer überlastenden Schuldenlast friedfertig entledigen, wenn nicht durch Inflation? Ich denke (laienhaft), dass wir erst an einem Anfang stehen, den wir als Preissteigerung merken.
Da die Berechnung der Inflation auch immer den Qualitätsgewinn einrechnet (hedonische Preisbereinigung), bleiben diese Zahlen geringer als man das als Person spürt. Die Qualität von Häusern ist z.B. aufgrund erheblich verbesserter Energieeffizienz deutlich gewachsen. Neubauten sind viel teurer geworden, aber auch hochwertiger - über die "hedonische Preisbereinigung" wird der Preisanstieg relativiert. Dass man ein Haus mit in der Qualität aus den 80ern faktisch nicht mehr kaufen kann spielt bei dieser Berechnung keine Rolle. Ebenso verhält sich das mit Elektronik, Automobilen...

Myrna_Loy 11.05.2021 11:48
hampshire schrieb:

Und es wird seit Jahren sehr viel Geld auf den Markt geworfen. Seit Corona auch sehr viel Schuldengeld. Wie will sich eine Volkswirtschaft einer überlastenden Schuldenlast friedfertig entledigen, wenn nicht durch Inflation? Ich denke (laienhaft), dass wir erst an einem Anfang stehen, den wir als Preissteigerung merken.
Da die Berechnung der Inflation auch immer den Qualitätsgewinn einrechnet (hedonische Preisbereinigung), bleiben diese Zahlen geringer als man das als Person spürt. Die Qualität von Häusern ist z.B. aufgrund erheblich verbesserter Energieeffizienz deutlich gewachsen. Neubauten sind viel teurer geworden, aber auch hochwertiger - über die "hedonische Preisbereinigung" wird der Preisanstieg relativiert. Dass man ein Haus mit in der Qualität aus den 80ern faktisch nicht mehr kaufen kann spielt bei dieser Berechnung keine Rolle. Ebenso verhält sich das mit Elektronik, Automobilen...
Jein. Die aktuell gebauten Häuser sind aufgrund der verbauten Dämmmaterialien fast nicht reparierbar. Und altern tun die nicht so gut. Eine gedämmte Fassade zu erneuern ist ein ziemlicher Aufwand aufgrund der hohen Entsorgungskosten. Da wird sehr viel billigst gebaut mit teurem Preisschild.

hampshire 11.05.2021 12:12
Myrna_Loy schrieb:

Die aktuell gebauten Häuser sind aufgrund der verbauten Dämmmaterialien fast nicht reparierbar. Und altern tun die nicht so gut. Eine gedämmte Fassade zu erneuern ist ein ziemlicher Aufwand aufgrund der hohen Entsorgungskosten.
Das interessiert jemanden der die Inflation berechnet nicht, eine Qualitätssteigerung nach der hedonischen Funktion wird eingerechnet. Verschlechterungen werden übrigens nicht erfasst (kürzere Lebensdauer oder höhere Wartungskosten).
Denkt man einen Schritt weiter und berücksichtigt, dass der vom statistischen Bundesamt ermittelte Inflationswert in die Berechnung der Anpassung von Sozialleistungen einfließt, kann man erkennen, welch enorm großer Hebel hier für die Finanzpolitik drin steckt.
Rechenbeispiel den Hauspreisen: Wenn angenommen wird, dass ein Haus vergleichbarer Größe und Ausstattung, welches den gesetzlichen Mindestansprüchen genügt vor 10 Jahren 150.000€ gekostet hat und heute 300.000€ kostet und gleichzeitig die Qualitätssteigerung mit 100% bewertet wird, bleiben die Baukosten nach hedonischer Formel berechnet auf gleichbleibendem Niveau - trotz erheblicher faktischer Preissteigerung p.a. für das Erzielen der jeweils gültigen Mindestanforderung.

Myrna_Loy 11.05.2021 12:23
naja, aber das gleiche wird dann in 10 Jahren bei der Bewertung der jetzigen Neubauten passieren. Wir sind ja nicht am Ende eines technischen Fortschritts.

hampshire 11.05.2021 12:35
Myrna_Loy schrieb:

naja, aber das gleiche wird dann in 10 Jahren bei der Bewertung der jetzigen Neubauten passieren. Wir sind ja nicht am Ende eines technischen Fortschritts.
Das Problem ist ja nicht der technische Fortschritt, sondern die Art und Weise, wie dieser in Preisindizes einberechnet wird. Die Berechnungsmechanik ist für finanzschwache Menschen in der Gesellschaft ausgesprochen problematisch und erreicht auch die so genannte "Mittelschicht". Die ermittelte Inflation vertuscht eine nachlassende Teilhabemöglichkeit an der Gesellschaft sowie Einzelmärkten wie beispielsweise dem Immobilienmarkt.
Platt überspitzt: Die Baukosten gehen "durch die Decke" und der Preisindex sagt "nö".
preissteigerungneubautenbaukosten