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ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke


Erstellt am: 23.04.21 10:46

WilderSueden14.12.22 10:26
motorradsilke schrieb:

Und was wäre dein Vorschlag, was wir JETZT machen könnten? Was wir verpasst haben können wir nicht mehr ändern.
Gießkannenhilfen einstampfen und das Geld in günstige Sanierungskredite stecken. Tilgungszuschüsse nicht nur davon abhängig wie saniert wird, sondern auch von Vermögen und Einkommen der Besitzer. Ernsthafte Sanierungspflichten bei Besitzerwechsel. Ausbildungsoffensive für handwerkliche Berufe. Aktuell subventionieren wir Energieverbrauch mit Schulden, wir sollten Energieeinsparung subventionieren. Wenn alle entlastet werden, ist keiner entlastet. Die Preise werden einfach weiter steigen bzw weniger weit von ihren Spitzen fallen.

Gleichzeitig die Scheuklappen bei der Energieversorgung ablegen. Ein Kohleausstieg 2030 ist keine wahrscheinliche Zukunft wenn wir gleichzeitig alles elektrifizieren. Atomkraftwerke auf absehbare Zeit weiter laufen lassen und mit der Schweiz ein gemeinsames Endlager. Ist ohnehin direkt unter der Grenze. Einspruchsrechte bei Infrastrukturprojekten auf Anwohner beschränken die tatsächlich konkret betroffen sind (z.B. im Umkreis von 5H um Windparks), sowie diese Anwohner von vorneherein dafür entschädigen dass sie die Infrastruktur anderer Leute vor die Nase bekommen. Die Bahn so ausbauen, dass tatsächlich Güterverkehr auf die Schiene kann und nicht nur auf die Straße. Ausbau der Radwege. Insbesondere auf dem Land ist das ein viel effektiverer Hebel als ein Bus
CC35BS3814.12.22 12:21
dertill schrieb:

Dämmmaßnahmen im Bestand sind ohne starke Förderung meist ein Zuschussgeschäft, dies verpflichtend Vorzuschreiben ist unsozial und auch ökologisch bedenklich
Meinst du ökonomisch? Ökologisch ist Dämmung absolut sinnvoll, sie spart das vielfache des eingesetzten Öls wieder ein. Habe was von 10-20 fach im Kopf, nagel mich aber nicht auf die genaue Zahl fest.
Buschreiter14.12.22 12:23
Die Pflicht, innerhalb von 2 Jahren nach Erwerb etwas energetisch zu sanieren gibt es übrigens schon längst…überwacht nur keiner…
Tolentino14.12.22 12:48
Einfach Energie komplett verstaatlichen, also Versorgung, Erzeugung, Verbrauch, aber eben auch Sanierungsmaßnahmen. Dann gibt's höchstens Streit um Kontingente (wer darf wieviel verbrauchen). Aber dann kann man ja entsprechend wählen.
Torti2022neu14.12.22 12:49
Buschreiter schrieb:

Die Pflicht, innerhalb von 2 Jahren nach Erwerb etwas energetisch zu sanieren gibt es übrigens schon längst
Wobei ich das nicht als "Sanieren", sondern als kosmetische Retusche bezeichnen würde. Was muss denn gemacht werden?
- ungedämmte Rohrleitungen in nicht beheizten Räumen dämmen
- Dach/OG-Decke dämmen, sofern der Mindestwärmeschutz nicht gegeben ist
- Heizung austauschen wenn zu alt - wobei das ausdrücklich nicht für Niedertemperatur- oder Brennwertgeräte gilt

Am Ende Pillepalle und tatsächlich nur seltenst komplett zu machen. Und eine Kontrolle habe ich tatsächlich auch noch nie gesehen - für die Kontrolle bekommt nämlich niemand (Schorni) Geld und somit ist auch niemand motiviert.
Buschreiter14.12.22 13:54
Genauso ist das! Es gab mal eine Anfrage bei den zuständigen Ministerien der Länder, wie oft das kontrolliert wurde. Die meisten haben nicht geantwortet, in BaWü waren es wohl 6(!) Eigentumsübergänge. Sprich: Gesetze und Verordnungen müssen gelebt werden, ansonsten sind sie nutzlos.
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