ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke
Erstellt am: 23.04.21 10:46
Neubau202210.05.22 09:10
K a t j a schrieb:
Erdwärme. Allerdings machen uns die restlichen Stromkosten mehr Sorgen. Dazu Spritkosten und allgemein gestiegene Preise. Da werden wir jetzt vorsichtig.Mit Photovoltaik? Evtl. lohnt sich jetzt eine Anschaffung. Die Energiekosten werden sich nur in eine Richtung bewegen 😎
alterego13410.05.22 09:12
SoL schrieb:
Einfaches Beispiel: Wenn ich 1000k€ aufnehme für 3% Zinsen bei 5% Inflation und nach einem Jahr verkaufe, dann musste ich 1030k€ zahlen und kann für 1050k€ verkaufen, mache also 20k€ Vermögensgewinn.
Beispiel ist stark vereinfacht, aber das Prinzip wird denke ich klar.Rechnerisch mag das vielleicht stimmen. Aber das impliziert ja, dass jeder einfach unbeschränkt Kredit aufnehmen kann. Das sehen Banken naturgemäß anders.
Außerdem: mit dieser Denke gehen regelmäßig Firmen und Private in die Insolvenz. Vermögen haben ist das eine, aber der Cashflow muss dazu passen. Frag mal im Moment Haushalte im unteren Einkommensniveau, ob sie froh sind, dass die Inflation stärker steigt als die Bauzinsen für das Bauprojekt das sie gerade abgeblasen haben. Glaube eher nicht...
Scout**10.05.22 09:13
SoL schrieb:
Einfaches Beispiel: Wenn ich 1000k€ aufnehme für 3% Zinsen bei 5% Inflation und nach einem Jahr verkaufe, dann musste ich 1030k€ zahlen und kann für 1050k€ verkaufen, mache also 20k€ Vermögensgewinn.Ja, aber beim Wohneigentum gehe ich hier i.A. von Eigennutzern aus.Und wenn ich jetzt (vereinfachte Zahlen)
5000 Euro Einkommen habe und davon
2000 Euro tilge habe ich
3000 Euro für den Lebensunterhalt plus Unterhalt und Nebenkosten.
Haben wir jetzt 8% Inflation und mein Lohn steigert sich brutto meinetwegen um 5% und netto dann um 4% (Progression) so ändert sich meine Rate zwar nicht aber mein neues verfügbares Netto liegt dann bei 5200-2000 =3200 Euro. Von der Kaufkraft her habe ich jetzt aber nur noch 2960 Euro für Lebensunterhalt plus Unterhalt und Nebenkosten. also 1% weniger Kaufkraft. Usw. usf. Das steigert sich dann mit den Jahren. Noch böser sind nur die Mieter dran denn bei denen sind diese nur selten über Jahrzehnte (je nach Kreditlaufzeit) so fixiert wie die Bankenrate beim Eigentümer.
Und ob die Assetpreise bei steigender Inflation diese mitmachen ist in einem solchen Umfeld halt auch fraglich, man schaue sich nur die 1990er bis frühen 2000 an, da waren praktisch nur 10% oder so drinnen gewesen.
1990 bis 2005 Allgemeine Preissteigerung (= Wertverfall) in 15 Jahren: 38.6%. D.h. Immobilien wurden tendenziell über mehr als ein Jahrzehnt lang entwertet.
Die Eigentümer hatten de fakto also einen Vermögensverlust (wenn nicht selbst genutzt, dann käme der geldwerte Vorteil der Nutzung in den 15 Jahren oben drauf)
SoL10.05.22 09:14
Vielleicht hätte ich "stark vereinfacht" in Großbuchstaben schreiben sollen, damit es wirklich jeder sieht...
Klar gibt es weitere Kriterien, die man berücksichtigen muss (siehe Eure Beiträge)...
Klar gibt es weitere Kriterien, die man berücksichtigen muss (siehe Eure Beiträge)...
K a t j a10.05.22 09:16
Neubau2022 schrieb:
Mit Photovoltaik? Noch nicht. Aber das Geld für die Photovoltaik muss ja auch erstmal her.Oetti10.05.22 09:21
TmMike_2 schrieb:
Und vielleicht werden in Zukunft regional erzeugte Nahrungsmittel in der breiten Masse mal wieder einen höheren Stellenwert haben.
Da sie allerdings teurer sind als beim Discounter - eher nicht.In meinem direkten Umfeld erlebe ich seit Jahren, dass regional erzeugte Nahrungsmittel einen höheren Stellenwert erhalten und mehr gekauft werden. Die Preise für folgende regional produzierte Produkte sind preislich auf gleichem Niveau wie im Supermarkt, z.T. sogar günstiger:
Eier, Mehl, Milch, Kartoffeln, Spargel, Bio-Rindfleisch, Fruchtsäfte, Honig, Marmelade, Butter.
Diese Produkte kaufen wir inzwischen nur noch aus regionaler Erzeugung, z.T. direkt beim Erzeuger. Und wenn da mal das Ei 3 Cent mehr kostet als im Supermarkt ist es mir auch egal. Ich weiß, dass die Produkte aus der Region kommen, absolut frisch sind, nicht durch halb Europa gekarrt werden und häufig auch intensiver/natürlicher schmecken. Unabhängig davon mag ich das Einkaufserlebnis auf Wochenmärkten und Hofläden.
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