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ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke


Erstellt am: 23.04.2021 10:46

cryptoki 28.06.2022 14:06
Tolentino schrieb:

Berliner Speckgürtel meint dann schon Brandenburg oder sogar die Berliner Randbezirke?
Berliner Randbezirke. Es ist noch Berlin 🙂

Tolentino 28.06.2022 14:09
Hui, davon krieg ich nichts mit, bislang. Ich suche aber auch nicht aktiv, sondern habe nur meine Autosuche auf diversen Portalen nicht abgeschaltet.
Tangiert mich auch nur noch indirekt, da ich ja schon fündig geworden bin (Grundstück & Neubau). Aber falls was passiert oder ich in 15 Jahren die Annuität nicht mehr tragen kann, kann es auch für mich relevant werden.
Außerdem habe ich mit dem Gedanken gespielt in 10 Jahren alles zu verkaufen und noch weiter draußen ein größeres Grundstück mit mehr Platz zu erwerben. Daraus wird wohl eher nichts mehr...

cryptoki 28.06.2022 14:14
Tolentino schrieb:

Hui, davon krieg ich nichts mit, bislang. Ich suche aber auch nicht aktiv, sondern habe nur meine Autosuche auf diversen Portalen nicht abgeschaltet.
Tangiert mich auch nur noch indirekt, da ich ja schon fündig geworden bin (Grundstück & Neubau). Aber falls was passiert oder ich in 15 Jahren die Annuität nicht mehr tragen kann, kann es auch für mich relevant werden.
Außerdem habe ich mit dem Gedanken gespielt in 10 Jahren alles zu verkaufen und noch weiter draußen ein größeres Grundstück mit mehr Platz zu erwerben. Daraus wird wohl eher nichts mehr...
Abwarten und Kaffee trinken. Was in 10 Jahren ist kann Dir niemand sagen. Die Angebote aus den letzten 2 Jahren waren bei den gängigen Portalen maßlos überzogen. Grundstücke wurden pauschal mal mit 200 bis 300 Euro Aufpreis zum Bodenrichtwert angeboten. Schrott Häuser wurden teuer mit verkauft, weil Lage Lage Lage.

Der Bodenpreis hier wird jetzt *GLASKUGEL* nicht so sonderlich fallen, aber die Angebote werden sich mehr am Bodenrichtpreis orientieren. Ein Haus wird nicht mehr um jeden Preis gekauft. Jedoch wird ein gutes Haus mit guter Substanz weiterhin den Wert behalten. Die Baupreise steigen und somit sehe ich keinerlei Panik das gute Bestandshäuser sonst wo hinfallen. Die vielen alten (Schrott)Immobilien hier werden aber wieder realistischer gehandelt.

chand1986 28.06.2022 14:15


Naja, „Angebot und Nachfrage regeln den Preis“ stimmt nur für volltransparente Gütermärkte.
Der Arbeitsmarkt funktioniert anders, weil sein allgemeines Produkt Nachfrage nach Arbeit ist. Dafür gibt es kein Modell.

Und der Konnex zwischen Geldmenge und Inflation ist empirisch dermaßen gründlich widerlegt…
Es geht schon damit los, dass das, was eine Zentralbank elektronisch schaffen kann, kein Geld ist, dass jemals in die Taschen der Bürger gelangt. Sie müsste dafür schon Bargeld physisch drucken und verteilen.

Das Problem ist, dass DU anerkennst, Wissenslücken zu haben, die Profis aber oft mit ähnlich großem Verständnis operieren. Sie können es bloß fachsprachlich so kompliziert ausdrücken, dass es keiner merkt. Überspitzt gesagt.


Meine Glaskugel weiß NIX über 2027. Nada.
Die Welt ist in einer Art und Weise in Bewegung, die keine seriöse Vorschau über solche Zeiträume erlaubt.

Dass Bauen billiger wird, glaube ich kaum, da Baugrund weiter teurer werden wird. Evtl. sinkt Bestand im Preis.

But that’s just guesswork!

WilderSueden 28.06.2022 14:38
chand1986 schrieb:

Es geht schon damit los, dass das, was eine Zentralbank elektronisch schaffen kann, kein Geld ist, dass jemals in die Taschen der Bürger gelangt. Sie müsste dafür schon Bargeld physisch drucken und verteilen.
Das zeigt wiederum deine Wissenslücken. Am Stammtisch kannst du damit punkten, aber in der Realität braucht es kein physisches Bargeld. Die Zentralbanken sind auch tatsächlich gar nicht diejenigen die das Geld tatsächlich schöpfen, das passiert in den Geschäftsbanken (Sparkassen, Volksbanken, Privatbanken...) indem Kredite vergeben werden denen nur ein partielles Guthaben der Bank entgegensteht (faktisch so wenig, dass man es überschlagsweise mit "nichts" ansetzen kann). Die Geldmenge im Umlauf wird somit sehr stark über die Zinssätze gesteuert. Bei niedrigen Zinssätzen werden viele Kredite vergeben und somit sehr viel Geld geschöpft. Eine Zinserhöhung hat genau den gegenteiligen Effekt.
chand1986 schrieb:

Und der Konnex zwischen Geldmenge und Inflation ist empirisch dermaßen gründlich widerlegt…
Widerlegt ist da gar nix, nur in der Praxis nicht vernünftig nachweisbar. Der Zusammenhang ist aber so offensichtlich, dass er einen wahren Kern haben muss.
Zum einen haben wir verschiedene Geldmengendefinitionen die sich unterschiedlich auswirken. Und zum anderen hast du das Problem, dass a) die Effekte oft zeitverzögert eintreten und b) Marktteilnehmer eben auch nicht mit perfekten Informationen arbeiten und diese Informationen sich weder sofort noch gleichmäßig verbreiten. Informationen verbreiten sich in Wellen (Robert Shiller nutzt gerne das Wort "Epidemic"...die Arbeiten zu "Narrative Economics" hatte er 2019 schon abgeschlossen...). Diese Wellen können dann auch ihre eigenen Schocks erzeugen, aber auch Spiralen. Schaust du dann in der Vergangenheitsperspektive mit vollständig rationaler Brille drauf, dann kommt natürlich kein direkter Zusammenhang zur Geldmenge mehr raus.

WilhelmRo 28.06.2022 15:40
WilderSueden schrieb:

Bei niedrigen Zinssätzen werden viele Kredite vergeben und somit sehr viel Geld geschöpft. Eine Zinserhöhung hat genau den gegenteiligen Effekt.

Stimmt das?
Ob ich jetzt 100 Kredite mit 10€ Zinsen habe oder nur 10 Kredite mit 100€ ... komme ich doch auf das selbe?
fail
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