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ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke


Erstellt am: 23.04.21 10:46

guckuck209.04.22 13:01
Naja genau das, was du dir sparen möchtest. Konsumquatsch, Prollerei usw.

Man hat mir hier mal in einer Auto-Diskussion gesagt, bevor man sich ein Haus leisten solle, müssen erst zwei anständige PKW vorhanden sein.
Georgian201909.04.22 13:03
askforafriend schrieb:

105% Beleihungsauslauf? Ist das die ganze Möchtegern-werde-schnell-mit-immobilien-reich youtuber-szene? Das sind wahrscheinlich Vermietungen, oder?



Für U40 auf jedenfall nicht mehr einfach darstellbar ohne Erbe. Aber es gibt genügend, die eine Finanzspritze aus der Familie bekommen. Das geht schon noch einige Zeit so weiter - vielleicht sieht man dann aber keine Kamine, Hebeschiebetür, große Fensterflächen, Raffstores, elektrische Rollos, Doppelgarage usw. mehr so häufig. und die Wohnfläche reduziert sich halt etwas. Müssen die Leute halt mal wieder ein wenig runterfahren mit den Ansprüchen. Wir hätten auch locker 150k weniger ausgeben können, wollten wir aber nicht 😉
Nein, ganz normale Kunden die soviel Eigenkapital hatten, dass Kaufnebenkosten gedeckt sind und ein kleiner Puffer. Ansonsten halt Vollfinanzierung mit 20-30% Finanzierungskosten vom Hsushaltsnettoeinkommen, um sich den „Traum“ vom Einfamilienhaus zu erfüllen.
Georgian201909.04.22 13:10
askforafriend schrieb:

Also dass jeder Mensch mit vielleicht 1500 Euro netto sich ein Einfamilienhaus hinstellen konnte, auch wenn er 0,8% Zinsen bekommen hätte - wage ich doch stark zu bezweifeln 🙂
Hatte ich hier durchaus. Es gab und gibt mit Glück hier im Osten bewohnbare kleine Bestandsimmobilien für 70-150.000 € (teilweise inkl. Modernisierung in Eigenleistung). Da war die monatliche Rate geringer als die alte Nettokaltmiete. Aber grundsätzlich schon übel dass sich hier eine Sachbearbeiterin mit 1.200-1.400 € Netto sich ein Häuschen leisten konnte und in den alten Bundesländern zwei gute Einkommen nicht ausreichen
TmMike_209.04.22 13:15
Georgian2019 schrieb:

Hatte ich hier durchaus. Es gab und gibt mit Glück hier im Osten bewohnbare kleine Bestandsimmobilien für 70-150.000 € (teilweise inkl. Modernisierung in Eigenleistung). Da war die monatliche Rate geringer als die alte Nettokaltmiete. Aber grundsätzlich schon übel dass sich hier eine Sachbearbeiterin mit 1.200-1.400 € Netto sich ein Häuschen leisten konnte und in den alten Bundesländern zwei gute Einkommen nicht ausreichen
Doch bei uns niedersachsen.
Einfamilienhaus neubau 125m2 viel EL, 140K, mit Grundstück und Garten 190k.
650€/Monat.
BJ2020, Fertigstellung 2021
Und das sogar mir klinker, tonziegel und Rollläden, was teilweise ja schon als Luxus abgestempelt wird
askforafriend09.04.22 13:24
Guess what - wenn du auch noch die Ziegel in EL brennst und dir Ton auch selbst aus der Erde buddelst, dann schaffst du’s mit 0 Euro. Das ist doch keine Maßgabe. Maßgabe ist immer komplett vergeben, dann weißt was es kostet.
i_b_n_a_n09.04.22 13:33
Georgian2019 schrieb:

Hatte ich hier durchaus. Es gab und gibt mit Glück hier im Osten bewohnbare kleine Bestandsimmobilien für 70-150.000 € (teilweise inkl. Modernisierung in Eigenleistung). Da war die monatliche Rate geringer als die alte Nettokaltmiete. Aber grundsätzlich schon übel dass sich hier eine Sachbearbeiterin mit 1.200-1.400 € Netto sich ein Häuschen leisten konnte und in den alten Bundesländern zwei gute Einkommen nicht ausreichen
aber trotzdem auch übel das man in Vollzeit mit 1200-1400€ "abgespeist" wird - oder? Denn die anderen Lebenshaltungskosten sind ja dort nicht wesentlich niedriger...
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