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ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke


Erstellt am: 23.04.2021 10:46

chand1986 28.06.2022 08:45
WilderSueden schrieb:

Das Problem an Spiralen ist, dass sie schwer aufzuhalten sind wenn sie einmal an Schwung gewonnen haben.
In Europa braucht es zur Durchsetzung von Lohnforderungen a) Gewerkschaften und b) Flächentarifverträge. Beides unendlich viel(!) schwächer als in den 70ern. Ich weiß gar nicht ob es überhaupt noch irgendwo einen einzigen Flächentarifvertrag gibt. Die waren mal Standard. Eine solche Spirale in Gang zu setzen ist viel schwieriger als in den 70ern. In den USA hat man mit dedm hypermobilen Arbeitsmarkt ein ganz anderes System, kann man nicht vergleichen, was man aktuell wieder sieht. Die stehen schon nahe der Vollbeschäftigung und einer heißen Wirtschaft. Aber hier? Nichts!
WilderSueden schrieb:

Das sich Zinsen ausspreizen ist der Normalzustand, schließlich regelt das der Markt nach wahrgenommenem Risiko. Der abnormale Zustand ist, dass die Zentralbank die Zinsen für einzelne Länder festlegt.
Es ist in einer Währungsunion eben NICHT der Normalzustand. Solches gilt nur für verschiedene Währungen. Wenn man das als Normalzustand will, darf man keine Währungsunion machen.
WilderSueden schrieb:

Wenn einzelne Teile einer Union unterschiedliche Wirtschaftskraft haben und sich unterschiedlich entwickeln, dann gehört das politisch gelöst.
Die politische Lösung war das gemeinsame Inflationsziel von 2%. Mit dem Ergebnis, dass sich eigentlich nur Frankreich dran gehalten hat. Einer der größten Abweichler war Deutschland. Was daran liegt, dass man fest GLAUBT, es sei die Zentralbank, die die Inflation „steuert“ und dass man selbst nichts tun müsse. Das ist einfach ein Fehler, begründet in einer falschen ökonomischen Theorie.
Wenn man nicht fiskalpolitisch die Inflation um diese 2% herum steuern will oder kann, kann man auch keine Währungsunion stabil halten. Q. e. d.
WilderSueden schrieb:

Das Problem dabei ist weniger das Ende der Kaufprogramme sondern mehr dass man vorher den Markt verzerrt hat.
Dieses “Verzerren“ war eins der erklärten Ziele der Währungsunion: So groß werden, dass Carry-Trades, also Währungsspekulationen großer Anleger, an der ZB zerschellen. Weil diese Trades zwar per Definition „der Markt“ sind, aber immer wieder zu unsinnig bewerteten Währungen führen.
Es gilt wie oben: Wenn man das nicht will, kann man keine Währungsunion machen.

Summ Summarum bietest du Argumente, die bei eigener Währung gültig sind und ferner gewisser Prämissen bedürfen, die wichtigste davon ist ein irgendwie geartetes „Gleichgewicht“ von Preisen und Nachfrage und Zinsen.

Ich biete dagegen, dass wir de facto nun mal keine eigene Währung haben (anderer Mechanismus) und dieses „Gleichgewicht“ eine von Ökonomen erdachte Krücke ist, um ihre Theoriegebäude zu bauen. Weder ist ein Gleichgewicht von irgendwas erforderlich, um Wirtschaft zu beschreiben, noch hat man es empirisch jemals irgendwo gefunden. Es ist eine Erforderniss bestimmter Denkschulen der Ökonomie, kein Faktum und empirisch auch niemals beobachtet.

Aber mal was Positives: Sollte der Laden durch die Spreads auseinanderfliegen, kriegen wir eine eigene Währung zurück, die über Nacht dermaßen aufwertet, dass unser Exportmodell kaputt ist. Dann kann sich zwar kaum einer mehr Bauen leisten, für die, die es noch können, wird es dann aber wieder richtig billig ;-) .

WilderSueden 28.06.2022 08:55
Du gehst davon aus, dass die einzige Alternative das Auseinanderbrechen ist. Dem ist aber nicht so. Vor dem Euro war Deutschland eine Währungsunion von 16 unterschiedlichen Bundesländern. Die USA sind eine Union sehr unterschiedlicher Bundesstaaten. Der entscheidende Unterschied ist die entsprechende politische Union die der Eurozone fehlt. Aufgrund der mutmaßlichen Folgen die eine auseinanderbrechende Eurozone hätte, wird sich die Politik im Zweifelsfall eher in Richtung der Vereinigten Staaten von Europa entwickeln

chand1986 28.06.2022 09:05
WilderSueden schrieb:

Vor dem Euro war Deutschland eine Währungsunion von 16 unterschiedlichen Bundesländern.
Und bei der Integration der neuen Bundesländer hat man es hart ver*****. Mit Nachwirkungen bis heute. Und nix draus gelernt für Europa, das macht mich skeptisch, ob die von dir vorhergesagte politische Union wirklich kommen wird.

1x Le Pen in F oder ihr Pendant in IT und das Ding dreht in eine andere Richtung.

i_b_n_a_n 28.06.2022 09:30
chand1986 schrieb:

...
1x Le Pen in F oder ihr Pendant in IT und das Ding dreht in eine andere Richtung.
da sind wir oft schon haarscharf dran vorbeigeschippert, bisher Glück gehabt. Aber du hast Recht, das kann demnächst auch anders ausgehen. Wollen wir mal beten (und ich glaube nicht an Gott) das das nicht passiert.

Und bitte den Troll nicht wieder füttern ...

SumsumBiene 28.06.2022 09:32
Baufuchs2000 schrieb:

Also wenn die Bauanträge bei einem Einfamilienhaus bei einem realen Zinssatz in Deutschland schon bei 3,5 Prozent um vielleicht 40 Prozent einbrechen, dann hat das sehr wohl Auswirkungen auf die Preisentwicklung.

Schauen wir doch einfach bei Erdbeeren und Spargel. Die Verbraucher haben aus Geldmangel weniger gekauft. Schon sinken die Preise für diese Produkte. 7 Euro für einheimischen Qualitätsspargel das Kilo gab es lange nicht. Also steigende Zinsen bedeuten auch sinkende Preise.

Es kann also durchaus passieren, dass die Baupreise einbrechen werden wenn die Zinsen weiter steigen.
Natürlich wird sich einiges verschieben. Wenn ich für Spareinlagen 5 Prozent Zinsen bekomme, dann habe ich einfach mehr Geld zur Verfügung.
Bei 200.000 Euro auf dem Sparbuch sind das 10.000 Euro p.a. abzüglich Steuer.

Ein Renditeobjekt von mir ist sagen wir mal 700.000 Euro wert. Ich verkaufe für 500.000 Euro. die lege ich zu 5 Prozent an. Macht 25.000 Euro Rendite mit Zinseinnahmen. Dafür spare ich mir den ganzen Vermieterärger.

Vergessen wir nicht den Betrug und die kalte Enteignung der Sparer. Absenkung des Rentenniveaus, Verluste mit Kapital LV, keine Möglichkeit mehr mit Zinseinnahmen zu kalkulieren. Vor noch 10 oder 15 Jahren hatten sich viele ihren Lebensabend anders vorgestellt.

Es gibt doch immer noch die Möglichkeit eine Finanzierung zu günstigen Zinssatz für 30 Jahre abzuschließen.


Also ich habe von Finanzen echt keine Ahnung, aber wenn die Erdbeeren günstiger werden, dann ist das nur eine kurze Spanne. Nächstes Jahr werden dann einfach weniger angebaut und die wenigen werden dann eben teurer.
Ob man das nun übertragen will, bleibt einem selbst überlassen...

DeepRed 28.06.2022 10:01
Mit Erdbeeren oder Spargel kann aber keiner ein Haus bauen, höchsten die Helfer am Samstag Mittag verköstigen.
Ich hab mal was zum Thema:
Elektronische Bauteile (FI Schalter, Leitungsschutzschalter) sind grad schwer lieferbar. Zumindest lt. Aussage meines Großhändlers.
Baustahl scheint ein wenig nachzugeben. Holz (KV) hält sich noch, soll aber lt. meinem ortsansässigen Holzhandels nun zum Jahresende hin auch ein wenig nachgeben. Die Nachfrage scheint da wohl gerade "einzubrechen".
Handwerk sieht auch grad mies aus. Einen im Bereich Sanitär und Heizung zu bekommen (und das nicht erst in einem halben Jahr) gleicht einer Lotterie. Elektrofirma ist noch schlimmer, die machen erstmal die städtischen Projekte fertig, bevor die privaten dran sind. Außer man legt bissl Handgeld aufn Tisch.
Soviel erstmal dazu. Bleibt positiv gestimmt und lasst den Forumstroll einfach links liegen... 🙂 😎