ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke
Erstellt am: 23.04.21 10:46
Tolentino09.01.23 16:11
Das Forum ist ganz bestimmt nicht repräsentativ. Ich würde behaupten das hier überdurchschnittlich viele überdurchschnittlich verdienende (auch im Verhältnis zu Hausbauern allgemein) sind. Wenn also hier schon Geld das Thema ist, wie soll das erst in der Grundgesamtheit sein (jaja, das sind jeweils die Elternhäuser, aber das korelliert ja)?
Und wenn es nur 30% wären. Es wäre trotzdem ein wichtiger Schritt und es wäre so einfach das umzusetzen.
Ein Hammer passt nicht für jede Arbeit, aber das ist kein Grund nicht schon mal die Nägel reinzuhauen!
: Mein Beileid!
Und wenn es nur 30% wären. Es wäre trotzdem ein wichtiger Schritt und es wäre so einfach das umzusetzen.
Ein Hammer passt nicht für jede Arbeit, aber das ist kein Grund nicht schon mal die Nägel reinzuhauen!
: Mein Beileid!
motorradsilke09.01.23 16:14
Tolentino schrieb:
- Anreize setzen, damit diese Berufe attraktiver werden.
- Bildungsprogramme fördern
- Quereinstiege fördern
- Ursachen für typische Berufskrankheiten mindern
- Mehr mit den Dachverbänden der Handwerker zusammenarbeiten
- Anerkennung von ausländischen Berufsabschlüssen vereinfachen
- Weil die Finanzierung von Bauvorhaben viel schwieriger geworden ist.Ja, schwieriger, aber nicht unmöglich. Viele bauen doch trotzdem noch, schränken sich dann eben ein, bauen kleiner, machen mehr selbst. Unser GU meinte letztens, es läuft weiter.
Und es wird eben viel saniert.
Wie soll denn der Staat Anreize setzen, um Berufe attraktiv zu machen? Dann kommen wir weg von der Marktwirtschaft.
Quereinstiege und Bildungsprogramme könnte ich mir noch vorstellen. Aber auch dazu muss es Leute geben, die Lust dazu haben. Und wenn in den letzten Jahren schon viele Ausbildungsplätze unbesetzt blieben, gibt es die anscheinend nicht.
Tolentino09.01.23 16:17
Z.B. Berufsbilder besser vermarkten. Praxistage spezifisch für bestimmte Berufe (angelehnt an Girls/Boys-Day), branchenspezifische (höhere) Mindestlöhne, bessere Bafög-Bedingungen
Ysop***09.01.23 17:20
Winniefred schrieb:
Wir sind 34 und 36 und selbst für uns ist die Aussicht auf 2-3 Monate im Baudreck im Wohnbereich wirklich eine Herausforderung. Also mal abgesehen davon, dass wir trotz intensiver Suche keine Handwerk finden 😎. Für meine Oma war es schon ein nervlicher Balanceakt, wenn sie wusste, dass der Maler kommt. Da war sie schon 2 Wochen Vorher nervös.Man gewöhnt sich irgendwann an den Dreck ;-) 2-3 Monate sind doch fast nichts :-) Ich drücke die Daumen bei der Handwerkersuche! Bei uns ging dann das meiste über den Architekten... sonst wären wir vermutlich noch immer am Suchen. 🙄Winniefred09.01.23 17:21
Ysop*** schrieb:
Man gewöhnt sich irgendwann an den Dreck ;-) 2-3 Monate sind doch fast nichts 🙂 Ich drücke die Daumen bei der Handwerkersuche! Bei uns ging dann das meiste über den Architekten... sonst wären wir vermutlich noch immer am Suchen. 🙄Wir bauen seit 5 Jahren. Wir reden hier aber davon, dass gesamte EG aufzureißen von Boden bis Decke. Estrich neu usw. Ein riesiges Projekt im bewohnten Zustand mit Kindern und Tieren. Das ist sicher nichts, woran man sich gewöhnt^^.
Ysop***09.01.23 17:28
Winniefred schrieb:
Wir bauen seit 5 Jahren. Wir reden hier aber davon, dass gesamte EG aufzureißen von Boden bis Decke. Estrich neu usw. Ein riesiges Projekt im bewohnten Zustand mit Kindern und Tieren. Das ist sicher nichts, woran man sich gewöhnt^^.So haben wir es gerade ;-) zugegebenermaßen ohne Kinder und Tiere. Aber kaum ein Zimmer steht noch. Abgesehen vom Architekten oder GU: wir haben versucht, die Gewerke möglichst zusammenzufassen, dass wir für das einzelne Unternehmen attraktiver werden. Also Dach war gleich Anbau mit Holzständerbauweise. Heizi macht alles inkl. Photovoltaik. Bei letzerem haben wir aber auch ewig telefoniert, der lief nicht über den Architekten.
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