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ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke


Erstellt am: 23.04.2021 10:46

Maschi33 16.06.2022 14:13
Oetzinger schrieb:

Auf zwei Jahre, sprich real ist es ein Drittel der aktuellen Inflationsrate von 9% pro Jahr. Und dann schlägt auch noch die kalte Progression zu und der Einkommensteuersatz erhöht sich.
Bitte in andere Branchen schauen und damit vergleichen. Die IG Metallgehälter sind schon auf einem sehr hohen Niveau, das darf man auch nicht vergessen. Abgesehen davon sind es 18 Monate Laufzeit und die 6,5% sind quasi sofort dauerhaft tabellenwirksam. Von so einem Abschluss kann die Chemieindustrie jedenfalls nur träumen.

Fuchsbau35 16.06.2022 14:20
driver55 schrieb:

Wie sieht das Konstrukt genau aus?
Ihr habt 525 k€ finanziert, Restschuld nach 10 Jahren 336 k€. Wie geht’s dann weiter? Ihr zahlt doch sicherlich 300...500€ im Monat in den Bausparer…

Kredit beläuft sich auf 515.000€, 100.000€ davon KfW-gleichwertig für 0,98%, der Rest für 0,9%. Der Bausparer bekommt jetzt das, was wir in die Sondertilgung stecken wollten (ca. 10.000€ p.a.) bzw. was aus weiteren Sparrücklagen, die in den nächsten Jahren frei werden. Was durch den Bausparer nicht abgedeckt wird ist der Rest aus dem KfW-Kredit und ein Teilbetrag aus dem Annuitätendarlehen. Die Summe ist aber bis dahin anderweitig bezahlbar bzw. soweit minimierbar, dass nur ein kleiner Rest noch zusätzlich finanziert werden muss. Unser Problem bei Finanzierungsbeginn war, dass unser Vermögen teilweise so gebunden ist/war, dass wir es nicht als Eigenkapital nutzen konnten. Und da letztes Jahr der Zins noch so günstig war, haben wir eine höhere Finanzierung gewählt. Obwohl ich es mit Schulden ja nicht so habe. Da fühle ich mich einfach unwohl. Ich hatte bislang in meinem Leben nur einen einzigen Kredit: für ein neues Auto.

driver55 16.06.2022 14:24
Oetzinger schrieb:

Auf zwei Jahre, sprich real ist es ein Drittel der aktuellen Inflationsrate von 9% pro Jahr. Und dann schlägt auch noch die kalte Progression zu und der Einkommensteuersatz erhöht sich.
Sollen wir jetzt (mit)weinen? Viele schauen doch in die Röhre. Wenigstens ein paar bekommen ein paar Euro mehr. Das sind aber i.d.R. die, die auf hohem Niveau jammern.

driver55 16.06.2022 14:29
Fuchsbau35 schrieb:

Kredit beläuft sich auf 515.000€, 100.000€ davon KfW-gleichwertig für 0,98%, der Rest für 0,91%. Der Bausparer bekommt jetzt das, was wir in die Sondertilgung stecken wollten (ca. 10.000€ p.a.) bzw. was aus weiteren Sparrücklagen, die in den nächsten Jahren frei werden. Was durch den Bausparer nicht abgedeckt wird ist der Rest aus dem KfW-Kredit und ein Teilbetrag aus dem Annuitätendarlehen. Die Summe ist aber bis dahin anderweitig bezahlbar bzw. soweit minimierbar, dass nur ein kleiner Rest noch zusätzlich finanziert werden muss. Unser Problem bei Finanzierungsbeginn war, dass unser Vermögen teilweise so gebunden ist/war, dass wir es nicht als Eigenkapital nutzen konnten. Und da letztes Jahr der Zins noch so günstig war, haben wir eine höhere Finanzierung gewählt. Obwohl ich es mit Schulden ja nicht so habe. Da fühle ich mich einfach unwohl. Ich hatte bislang in meinem Leben nur einen einzigen Kredit: für ein neues Auto.
Ok, über 800€ im Monat landen noch im Bausparer… 🙄
Wie geht’s nach den 10 Jahren weiter? (Ich will‘s verstehen). Wie sieht die Anschlussfinanzierung aus? Das muss doch jetzt schon feststehen, sonst ergibt das keinen Sinn (für mich).
Wie sieht die Sicherheit für die Restsumme aus?

cryptoki 16.06.2022 14:41
Bausparer wird eine Bausparsumme haben, 70:30, 60:40 oder 50:50 (Darlehen : Guthaben) und dann müsste die mtl. Belastung beim Rest Darlehen über den Bausparer sinken. Das Einzahlen zur Zuteilungsreife kann man gut steuern. Bausparer muss man mögen, sind aber eine Option.

wo gibt es aktuell noch den besten Bausparer?

Fuchsbau35 16.06.2022 14:59
driver55 schrieb:

Ok, über 800€ im Monat landen noch im Bausparer… 🙄
Wie geht’s nach den 10 Jahren weiter? (Ich will‘s verstehen). Wie sieht die Anschlussfinanzierung aus? Das muss doch jetzt schon feststehen, sonst ergibt das keinen Sinn (für mich).
Wie sieht die Sicherheit für die Restsumme aus?

Okay verstehe, ich versuche es nochmal. Die Anschlussfinanzierung setzt sich aus dem Bausparer (280.000€) und einem weiteren Kredit für den "Rest" zusammen. Der Bausparer hat einen Zins von 1,25%, die andere Finanzierung kennen wir natürlich noch nicht, weil die ja erst in 9 Jahren eintritt. Tatsächlich werden bis dahin bei uns weitere festangelegte Geldanlagen frei, die wir nutzen können, um die nicht vom Bauparer abgedeckte Restschuld auf einen "kleinen Betrag" (>50.000€) zu minimieren. Die Tilgungsrate des Bausparers liegt dann bei ca. 1550€ (genaue Zahl habe ich gerade nicht im Kopf und zur Hand).
Der Bausparer kostet uns durchschnittlich im Jahr 14400€, die wir über eine Sparrate und Sondertilgung zahlen (das können wir ja variabel einzahlen). Diese Summe war eigentlich für die Tilgung des Immobiliendarlehens geplant, was aber bei den niedrigen Zinsen wohl gar nicht soviel bringt. Und dann hätten wir ja wieder das Problem mit wahrscheinlich deutlich höheren Zinsen bei der Anschlussfinanzierung für ca. 345000€ (die werden sicher über 1,25% liegen). Ich hab da zuerst auch geschluckt, bei der zusätzlichen monatlichen Belastung durch den Bausparer aber vor dem Hintergrund der derzeitigen Entwicklungen und da wir es uns leisten können (Haushaltsnetto derzeit rund 6500€, verbeamtet + ÖD), ergibt es m.E. für uns schon Sinn. Und mit dem Bausparer ist das Haus sogar noch 6 Jahre früher abbezahlt. Wir werden sehen, ob die Rechnung in 10 Jahten aufgeht. Und wenn das mit dem Bausparer nicht hinhaut, dann geht die Welt auch nicht unter. Das eingezahlte Geld können wir ja trotzdem nutzen.
Ich hoffe, das war jetzt klarer erläutert.

Edit: Nicht Haushaltsnetto, sondern Einkommensnetto! Derzeit ist das verfügbare monatliche Haushaltseinkommen durch Kindergeld und Unterhaltszahlungen sogar noch deutlich höher, aber das zähle ich nicht mit.
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