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ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke


Erstellt am: 23.04.21 10:46

WilderSueden28.04.22 11:55
MPK2000 schrieb:

Zum Thema Erdgas/Gas. Es gibt keine Energiequelle, die höhere Vollkosten pro Kilowattstunde Strom hat als Erdgas...
Die reine Preisbetrachtung greift zu kurz, egal welchen Preis wir dann konkret ansetzen (die Diskussion will ich nicht hier lostreten). Bei Strom kommt es darauf an, die Erzeugung mit dem Bedarf in Einklang zu bringen. Deshalb gibt es ja Grundlastkraftwerke, Spitzenlast (plus Zwischenstufen) mit unterschiedlichen Kosten. Gas ist keine Grundlasttechnologie sondern eine für Spitzenlast. Aus der Atomenergie sind wir praktisch schon ausgestiegen, aus der Kohle soll es zeitnah rausgehen. Die entstehende Lücke zwischen den stark fluktuierenden und schwer regelbaren Wind- und solarenergie stopfen wir mit Gas. Die Lücke anderweitig zu stopfen wäre noch deutlich teurer.

Und ebenso ist es typisch deutsch naiv Gas nur auf Strom zu reduzieren. Die chemische Industrie braucht Gas und Öl als Ausgangsrohstoff. Fällt das aus, fallen auch alle weiteren Produkte in der Produktionskette aus. Und in vielen Prozessen wird Gas als Brennstoff direkt benötigt, hier gilt das gleiche. Klar ist das oft ersetzbar, aber das wäre halt viel teurer.
MPK2000 schrieb:

Die Frage ist, wo sich der Druck entlädt. In den Margen der Unternehmen innerhalb der Produktionsketten oder bei den Endverbrauchern.
Auch die Unterscheidung zwischen Unternehmen und Verbrauchern ist wieder typisch deutsch ("Paritätische Versicherung"). Letztendlich zahlt immer der Verbraucher. Ein Unternehmen ist eine Organisation deren Ziel und Existenzberechtigung darin besteht Geld zu verdienen. Bricht die Marge zusammen, wird früher oder später der Betrieb eingestellt.
MPK200028.04.22 12:05
WilderSueden schrieb:

Die reine Preisbetrachtung greift zu kurz, egal welchen Preis wir dann konkret ansetzen (die Diskussion will ich nicht hier lostreten). Bei Strom kommt es darauf an, die Erzeugung mit dem Bedarf in Einklang zu bringen. Deshalb gibt es ja Grundlastkraftwerke, Spitzenlast (plus Zwischenstufen) mit unterschiedlichen Kosten. Gas ist keine Grundlasttechnologie sondern eine für Spitzenlast. Aus der Atomenergie sind wir praktisch schon ausgestiegen, aus der Kohle soll es zeitnah rausgehen. Die entstehende Lücke zwischen den stark fluktuierenden und schwer regelbaren Wind- und Solarenergie stopfen wir mit Gas. Die Lücke anderweitig zu stopfen wäre noch deutlich teurer.

Und ebenso ist es typisch deutsch naiv Gas nur auf Strom zu reduzieren. Die chemische Industrie braucht Gas und Öl als Ausgangsrohstoff. Fällt das aus, fallen auch alle weiteren Produkte in der Produktionskette aus. Und in vielen Prozessen wird Gas als Brennstoff direkt benötigt, hier gilt das gleiche. Klar ist das oft ersetzbar, aber das wäre halt viel teurer.


Auch die Unterscheidung zwischen Unternehmen und Verbrauchern ist wieder typisch deutsch ("Paritätische Versicherung"). Letztendlich zahlt immer der Verbraucher. Ein Unternehmen ist eine Organisation deren Ziel und Existenzberechtigung darin besteht Geld zu verdienen. Bricht die Marge zusammen, wird früher oder später der Betrieb eingestellt.
Hier ging es ja erstmal "nur" um die Auswirkungen auf Zins/Inlation. Jetzt wird es umfassender. Ja, irgendein Stakeholder zahlt die Zeche am Ende. Aber für Zins/Inflation ist entscheidend wer sie zahlt. Werden Betriebe eingestellt, nimmt das c.p. auch Druck vom Zins.
WilderSueden28.04.22 13:00
Mit Vorhersagen will ich mich da auch ein bisschen zurückhalten, es ist schwer was zu prognostizieren. Zu viele Effekte die gleichzeitig passieren und teilweise gegenläufig sind. Aber der Zins ist ja historisch niedrig. Auch 3% für Bauzinsen wären nicht so besonders hoch und gerade wird ja fleißig daran gearbeitet, dass der Wert der Schulden weginflationiert wird. Insofern werden ein paar Unternehmenspleiten nicht automatisch wieder Bauzinsen zu 0,x% bedeuten, absolut nicht.
Oetzinger28.04.22 13:07
WilderSueden schrieb:

Letztendlich zahlt immer der Verbraucher. Ein Unternehmen ist eine Organisation deren Ziel und Existenzberechtigung darin besteht Geld zu verdienen. Bricht die Marge zusammen, wird früher oder später der Betrieb eingestellt.
In etlichen Branchen sind dank hoher Nachfrage Margen von 20% des Umsatzes durchaus längerfristig erzielbar gewesen in den letzten Jahren. Da kann durchaus mal bissl Luft raus ohne dass direkt der Betrieb eingestellt wird.
K a t j a28.04.22 16:09
Unser Garten-Landschaftsbauer war heute da, wegen Terrasse Fliesen. Haben uns kurz über Preise unterhalten. Der meinte, er gibt nur noch Schätzungen als Angebot raus und am liebsten ist es ihm mittlerweile, wenn die Kunden das Material selbst stellen.
Tolentino28.04.22 16:13
K a t j a schrieb:

und am liebsten ist es ihm mittlerweile, wenn die Kunden das Material selbst stellen.
Irgendwo weiter oben habe ich genau das als eine Möglichkeit vorausgesagt...
bauzinsengasstromspitzenlast