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ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke


Erstellt am: 23.04.21 10:46

dertill15.12.22 07:44
CC35BS38 schrieb:

Meinst du ökonomisch? Ökologisch ist Dämmung absolut sinnvoll, sie spart das vielfache des eingesetzten Öls wieder ein. Habe was von 10-20 fach im Kopf, nagel mich aber nicht auf die genaue Zahl fest.

Die energetische Amortisationszeit hängt vom Material ab und liegt wohl irgendwo zwischen 0,5 und 3 Jahren, je nach Material und Anwendungsfall. Ich habe selber gerade die Fassade unseres Hauses gedämmt und heiße auch nicht Konrad Fischer.

Ein Sanierungszwang würde die Bereitschaft zur Gebäudesanierung in vielen Fällen nicht gerade erhöhen, sondern im Gegenteil den Skeptikern Aufwind verleihen und diejenigen bestrafen, die keine Rücklagen hierfür oder nicht das Einkommen haben.
Denn trotz energetischer Amortisation ist die monetäre Amortisationszeit in Jahren meist zweistellig, wenn überhaupt real zu erreichen.

Wie sind denn die Baukosten aktuell im Bereich WDVS Montage (im Bestand)? Ich habe noch 150€ /m² brutto im Kopf - 2020.
WilderSueden15.12.22 08:53
Letztlich ist die monetäre Betrachtungsweise doch irrelevant. Die Bevölkerung hat Parteien gewählt, die (von einer Ausnahme abgesehen) bestimmte Einsparziele beim CO2 versprochen haben. Insofern kann man von einem allgemeinen Konsens zur CO2-Reduktion ausgehen. Das gibt es aber weder umsonst noch zum Selbstkostenpreis. Wenn die ganzen hochfliegenden Ziele wie Netto-Null in 20-30 Jahren auch nur annähernd erreicht werden sollen, dann muss eine scharfe Sanierungspflicht im Bestand kommen. Egal ob das finanziell lohnend ist oder nicht. Die Thematik ist seit mindestens einem Jahrzehnt bekannt und entsprechend hält sich mein Verständnis in Grenzen wenn jetzt die Käufer von alten Häusern nach dem Staat rufen anstatt die Sanierungskosten von vorneherein in ihren Kauf einzukalkulieren.
Bei Leuten die das Haus schon seit 40 Jahren besitzen, habe ich mehr Verständnis. Aber auch hier muss was passieren. Wir haben einen Bestand von etwa 40 Mio Wohneinheiten. Wenn davon die Hälfte unsanierte Altbauten sind und wir in den 2040ern damit fertig sein wollen, muss mindestens eine Million Einheiten pro Jahr saniert werden. Das ist eine Menge Arbeit.
Buschreiter15.12.22 08:58
Hoch gestecktes Ziel…und wer soll die Arbeit verrichten? Fachkräftemangel ist auch seit Jahren bekannt und nicht nur ein momentanes Phänomen. Ich sehe eigentlich keine Partei, die ein schlüssiges Gesamtkonzept parat hat. DAS finde ich wirklich enttäuschend!
matter2215.12.22 09:03
dertill schrieb:

...

Wie sind denn die Baukosten aktuell im Bereich WDVS Montage (im Bestand)? Ich habe noch 150€ /m² brutto im Kopf - 2020.

- 20cm EPS 032 - 160€/m² brutto
- 22cm Mineralwolle 035 - 180/m² brutto

Komplett/ohne Eigenleistung. Also inkl. Gerüst, kleben und dübeln, 2x Putz und 2x Anstrich. Ländliches Bayern.
andimann15.12.22 09:28
Moin,
Tolentino schrieb:

Heißt übersetzt: Bis man damit nutzbare Energie erzeugen kann dauert es noch sehr lang. Wahrscheinlich werden wir den flächendeckenden Einsatz solcher Reaktoren nicht mehr erleben.

Kernfusion klingt super toll, ist aber so etwas wie der heilige Gral... da suchen schon sehr lange, sehr viele, sehr kluge Menschen nach Lösungen und so richtig voran geht es nicht. Wenn ich das so richtig überblicke wird da eigentlich seit den 70igern die Botschaft verkündet, dass man doch in 20-30 Jahren fertige Kraftwerke hätte. Wäre schön, das scheint aber doch etwas komplizierter zu sein.

Viele Grüße,

Andreas
Stefan00115.12.22 10:55
andimann schrieb:

Kernfusion klingt super toll, ist aber so etwas wie der heilige Gral... da suchen schon sehr lange, sehr viele, sehr kluge Menschen nach Lösungen und so richtig voran geht es nicht. Wenn ich das so richtig überblicke wird da eigentlich seit den 70igern die Botschaft verkündet, dass man doch in 20-30 Jahren fertige Kraftwerke hätte. Wäre schön, das scheint aber doch etwas komplizierter zu sein.

Ich würde mir den Weg zur Kernfusion wie das balancieren eines Stiftes auf dem Finger vorstellen. Es gibt unendlich viele Positionen in denen der Stift wieder umkippt und genau einen in der er stehen bleibt.
Viele Methoden und Experimente waren nötig um den Stift überhaupt erst einmal aufzurichten, jetzt kommen unendlich viele kleine Schritte dazu um ihn ins Gleichgewicht zu bekommen. Aber bis er im Gleichgewicht ist, sieht es jedes mal wie ein komplettes Scheitern aus...zu bewerten wie dicht man am Gleichgewicht ist, ist sehr schwer.
Die Anlagen die dazu nötig sind, sind so aufwendig und gewaltig, dass alleine dafür extrem viel Zeit vergeht. Der "echte" Wissenschaftsbetrieb/Fortschritt wird dann in relativ kurzer Zeit erzielt. Und dann darf man auf die nächste Generation der Anlagen warten.
amortisationszeit