ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke
Erstellt am: 23.04.2021 10:46
danielohondo 06.07.2022 23:27
se_na_23 schrieb:
Ein befreundetes Pärchen hat einen Brief von ihrem Wunsch-GU erhalten. Er zeichnet aktuell keine neuen Verträge bis das Wartungsfenster von Nordst....1 vorbei ist und klar ob weiter geliefert wird oder nicht...Oh man, das macht mir echt Angst.Wir werden erst im August mit unserem GU sprechen, ob der Rohbau im Oktober beginnen kann.
Bierwächter 07.07.2022 01:35
Hätten gern einige der Probleme hier. :p
N Grundstück haben wär schon mal n netter Anfang um überhaupt mal irgendwie an eine Planung denken zu können.
Bei ~2% Zinsen könnten wir vielleicht noch was bauen... 🙄
N Grundstück haben wär schon mal n netter Anfang um überhaupt mal irgendwie an eine Planung denken zu können.
Bei ~2% Zinsen könnten wir vielleicht noch was bauen... 🙄
Neubau2022 07.07.2022 07:47
guckuck2 schrieb:
Wenn mit WDVS gebaut, ist die Diskussion lächerlich. Es geht im Kern um 2cm mehr oder weniger Dämmung an der Wand.
Dem monolithischen Bau dreht eine solche Verschärfung aber langsam den Hahn zu. KFW 55 geht noch, aber nach der Verschärfung ist vor der Verschärfung und bei KFW 40 wird die Luft dünn für Poroton und Porenbeton. Dicke Wandaufbauten sind die Folge und deutlich teurer wirds auch, im Vergleich zum WDVS.Man kann sehr gut KfW 40 und KfW40+ monolithisch bauen. Das macht auch unsere Firma KB Brandis. Auf KfW 40 ist der Sprung nicht so hoch. In unserem Fall müsste die Außenwand nur etwas dicker werden (42 cm statt 36,5 cm) und paar wenige Sachen müssten noch angepasst werden. Fenster sind bereits Passivhaustauglich, Kontrollierte-Wohnraumlüftung, Photovoltaik und Erdwärmepumpe haben wir auch bereits. Denke die kosten würden sich bei uns auf ca. 10.000 - 15.000 € belaufen. Ob KfW 40+ bei einem Bungalow monolithisch möglich wäre, da bin ich mir nicht ganz sicher.
se_na_23 07.07.2022 07:58
Neubau2022 schrieb:
Denke die kosten würden sich bei uns auf ca. 10.000 - 15.000 € belaufen.Das kommt ziemlich gut hin wenn nur der Stein dicker sein muss...
Ohne Förderung müsstest du aber wohl 450 Jahre alt werden damit es sich rechnet...
Myrna_Loy 07.07.2022 08:02
se_na_23 schrieb:
Das kommt ziemlich gut hin wenn nur der Stein dicker sein muss...
Ohne Förderung müsstest du aber wohl 450 Jahre alt werden damit es sich rechnet...Mich wundert, dass das Argument immer nur bei der Dämmung kommt. Was kostet heute eine Küche und wie lange wird sie genutzt? Wie oft könnte man Essen gehen? Wie lange könnte man Miete zahlen, bis sich ein Haus armortisiert? Wie oft könnte man Taxi fahren, bis sich in der Stadt ein eigenes Auto rechnet?Monolithisch wäre in Hinblick auf die Nachhaltigkeit der Bsustoffe und deren Lebensdauer sinnvoller, als die ganzen Verbundstoffe.
Neubau2022 07.07.2022 08:36
se_na_23 schrieb:
Das kommt ziemlich gut hin wenn nur der Stein dicker sein muss...
Ohne Förderung müsstest du aber wohl 450 Jahre alt werden damit es sich rechnet...Ja, das stimmt. Aber bei einem Investitionsvolumen von derzeit (nach jetzigen Preisen) ca. 650.000 - 750.000 € ist das kein Wert der einen Schwierigkeiten bereiten sollte.
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