ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke
Erstellt am: 23.04.2021 10:46
cryptoki 21.04.2022 11:58
free2abc schrieb:
Hier mal ein paar Thesen von mir
- Kein Material, keine Dienstleistung, keine Aufträge?!
- Zu hoher Preis (Lohnkosten und/oder Material), geringe Nachfrage!?
Wird es den ein oder anderen Handwerker sogar seine Existenz bedrohen? Was denkt ihr?Da wird dieses Jahr recht wenig passieren, gerade für Heizung und Solar. Die Bücher sind voll, die Leute haben Panik und wollen ihre eigene Photovoltaik oder von Gas auf alternative Energien umsteigen.Ich hoffe, dass die Handwerker langsam merken das nicht unendlich nach kommt und wieder faire Angebote mit guter Ausführung und Kundenorientierung machen. Hoffnung und so…
free2abc 21.04.2022 12:01
cryptoki schrieb:
Da wird dieses Jahr recht wenig passieren, gerade für Heizung und Solar. Die Bücher sind voll, die Leute haben Panik und wollen ihre eigene Photovoltaik oder von Gas auf alternative Energien umsteigen.
Ich hoffe, dass die Handwerker langsam merken das nicht unendlich nach kommt und wieder faire Angebote mit guter Ausführung und Kundenorientierung machen. Hoffnung und so…Ja, dieses Jahr 2022 ist durch, das ist klar. Die Auftragsbücher sind voll. Für 2023 und weiter steigender Inflation sehe ich aber eine Kehrtwende. Ende des Tages ist es ja "Luxus" auf den man verzichten kann.
hauskauf1987 21.04.2022 12:20
Georgian2019 schrieb:
Ich würde die Ratenhöhe immer vom Haushaltsnettoeinkommen abhängig machen und 30% als absolutes Maximum. Wobei mir persönlich das schon zu hoch wäre. Haus/Wohnung/Miete ist nicht alles im Leben.Du hast leicht reden. Wo wohnst du? mayglow 21.04.2022 12:41
free2abc schrieb:
Mich würde mal eure Meinung interessieren, wie sich die steigenden Baukosten auf die Handwerker und Unternehmen auswirken werden?
Hier mal ein paar Thesen von mir
- Kein Material, keine Dienstleistung, keine Aufträge?!
- Zu hoher Preis (Lohnkosten und/oder Material), geringe Nachfrage!?
Wird es den ein oder anderen Handwerker sogar seine Existenz bedrohen? Was denkt ihr?Ja, ist schon spannend. Meine Glaskugel ist weiterhin kaputt. Ich hab neulich irgendwo mal nen Artikel gelesen, wo über Kurzarbeit in der Baubranche gemutmaßt wurde. Wirkt für mich anhand der immer noch vorhandenen Nachfrage total surreal... aber nicht vorhandenes Material kann man halt schlecht verbauen. Hier wurde ja auch öfter mal berichtet, wie schwierig es ist, für kleinere Dinge nen Handwerker zu finden, weil es sich für die kaum lohnt dafür raus zu fahren. Das könnte sich dann ggf. wieder verschieben? (Kleinere Aufträge sind was den Materialaufwand angeht ja doch deutlich überschaubarer und ggf kurzfristiger planbar - wenn Großaufträge zT stocken, klingt das wieder attraktiver). Existenzbedrohung sehe ich da jetzt gerade nicht so richtig. Die, die gefühlt am meisten Probleme haben, sind die, die lange Vorlaufzeiten und Preisgarantien hatten und die jetzt bei den krassen Steigerungen bei den Materialkosten nicht wissen, wie sie die halten sollen. In meinem Kopf ist das jetzt nicht der lokale Handwerksbetrieb, aber wirklich wissen tu ich es nicht. Dafür bin ich zu weit weg von der Branche.
kati1337 21.04.2022 12:42
free2abc schrieb:
Ich hole mir gerade Angebote für eine Photovoltaikanlage ein. Entweder bekomme ich gar keine Antwort oder die Preise sind so teuer, jenseits von gut und böse. Dieses Spiel spiele ich so nicht mit. 🙄 Ich kann mir eine Photovoltaik bauen, muss sie aber nicht. Jeden Preis können die Handwerker auch nicht weitergeben. Da werden die Anfragen meiner Meinung nach sinken.
Mich würde mal eure Meinung interessieren, wie sich die steigenden Baukosten auf die Handwerker und Unternehmen auswirken werden?
Hier mal ein paar Thesen von mir
- Kein Material, keine Dienstleistung, keine Aufträge?!
- Zu hoher Preis (Lohnkosten und/oder Material), geringe Nachfrage!?
Wird es den ein oder anderen Handwerker sogar seine Existenz bedrohen? Was denkt ihr?Ich denke jegliche Prognose aktuell ist extrem schwer. Der Markt hasst Unsicherheit, die geopolitische Lage und die wirtschaftliche steht im Moment Kopf.
Es gibt im Moment für alle Entscheider bei Bauprojekten 2 Alternativen: Bleifuß oder Vollbremsung.
Ich denke in einem Jahr, hoffentlich dann nach Kriegsende, kann man wieder klarer sehen.
i_b_n_a_n 21.04.2022 13:41
free2abc schrieb:
Ich hole mir gerade Angebote für eine Photovoltaikanlage ein. Entweder bekomme ich gar keine Antwort oder die Preise sind so teuer, jenseits von gut und böse. Dieses Spiel spiele ich so nicht mit. 🙄 Ich kann mir eine Photovoltaik bauen, muss sie aber nicht. Jeden Preis können die Handwerker auch nicht weitergeben. Da werden die Anfragen meiner Meinung nach sinken.
Mich würde mal eure Meinung interessieren, wie sich die steigenden Baukosten auf die Handwerker und Unternehmen auswirken werden?
Hier mal ein paar Thesen von mir
- Kein Material, keine Dienstleistung, keine Aufträge?!
- Zu hoher Preis (Lohnkosten und/oder Material), geringe Nachfrage!?
Wird es den ein oder anderen Handwerker sogar seine Existenz bedrohen? Was denkt ihr?Das Problem hatte mein Bruder vor 5 Wochen auch (für eine zusätzliche Photovoltaik auf dem Carport mit gut 9KWp). Nachdem ich dann endlich nach 4 Wochen unseren Solarteur erreichr hatte, sprach der von 3-4 Monaten Vorlaufzeit für ein Angebot!, Aufträge abarbeiten natürlich noch längere Vorlaufzeiten.Dann hat mein Bruder einen bekannten Elektriker angerufen und "nur" Matarial bestellt, also Module WR und Wallbox. Da der Carport ein Trapezblechdach hatte war die Montage durch ihn + Helfer kein problem. Der Elektriker hat dann alles angeschlossen und die ganze Anlage hat nur gut 10K gekostet inkl. "teurer" SMA Wallbox (ca. 2K). Von der Entscheidung die Photovoltaik zu bauen bis zur Inbetriebnahme sind nur 3 Wochen vergangen 😉
Material wäre nun aber auch schwierig sagte der Elektriker, insbesondere WR kaum noch dieses Jahr, auch Module schwierig bzw. lange Lieferzeiten (ich glaube das liegt an den Chinesen, da die aktuell selber Photovoltaik bauen ohne Ende und das es deswegen Export Einschränkungen gibt?)
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