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ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke


Erstellt am: 23.04.21 10:46

nordanney22.07.21 08:58
Durran1234 schrieb:

Ich bin da vielleicht etwas anders und habe da eigene Vorstellungen. Aber ich fahre eben auch mal nach Polen um Baumaterial zu holen. Deutlich billiger und besser.
Für Dich privat oder für die gewerbliche Tätigkeit?

Wenn privat, dann wohnst Du neben der Grenze oder hast unendlich Zeit (kein richtigter Job?). Jeder normale Angestellte kann das nicht.

Wenn gewerblich, dann hast Du auch keinen richtigen Job, wenn Du Zeit und Muße hast, extra nach Polen zu fahren. Jeder normale Handwerker lässt sich das Zeug schicken und durch den Kunden bezahlen.

Das Baumaterial ist übrigens nicht "besser". Die Polen kochen auch nur mit Wasser.

Du bist schon ein seltsamer Typ 😉 🙄
Musketier22.07.21 09:23
Das klingt für mich eher nach Zittauer Ecke. Da ist man vermutlich sowieso schneller im polnischen und tschechichschen Baumarkt, als im Deutschen.
Acof197822.07.21 09:25
Tolentino schrieb:

Hat du Tipps für Polen, Fliesen und Laminat?
Evtl auch Möbel?

Wie holen unsere Bäder, Fliesen, Innen- und Außentüren bei Labradoor in Stettin.
Myrna_Loy22.07.21 10:01
Wir kaufen und beauftragen bewusst vor Ort, auch wenn das nicht zum Rumänien Preis zu haben ist. Schlicht, weil wir das Handwerk und den Mittelstand in unserer Region unterstützen wollen. Das sind unsere Nachbarn, Mitbürger. Wenn es denen gut geht, dann geht es auch der Region gut. Und unsere Loyalität bei Problemen kooperative Art hat mit Sicherheit auch dazu geführt, dass wir weder Lieferprobleme haben, noch wurden an uns die Preissteigerungen bei Baumaterialien in mehr als normalen Maß weitergereicht. Da kostet eine spontane Umplanung der Bauherrin, die eine komplette Neuplanung im Bereich der Installation auch nur eine Kiste Wein extra. Und ja, wir haben auch schon mal Sonntags noch Fensterstürze beim Baustoffhof abholen können. Und das geht nicht nur auf dem Land, das geht auch in der Stadt, wie ich bei der Arbeit immer wieder feststelle.
Durran123422.07.21 10:08
Es gibt ein paar meisterpflichtige Gewerke, wie Elektro, Heizung usw. da verdienst du natürlich sehr gut als Meister u d da wird natürlich gesucht.
2004 wurde unter rot Grün der Meisterzwang für viele Gewerke aufgehoben. Da war der Meistertitel dann fast wertlos. Ich bin Meister eines nicht meisterpflichtigen Gewerkes, eher aus dem Umfeld der Textilverarbeitung. Da sind die Löhne sowieso nicht so toll. Da gibt es auch keine kreditfinanzierte Blase wie bei den Dachdeckern oder Heizungsbauern.

Wie soll denn bspw. ein selbstständiger Schuster- oder Schneidermeister 100€ die Stunde verlangen? Das funktioniert doch nicht. Nein die Leute rennen in den C&A, kaufen sich eine Hose die nicht passt für 10€ und kommen dann zum Schneider der sie für 3 Euro passend machen soll. Der brauch dafür aber auch 1 Stunde und kann am Tag jedoch nur 10 Hosen ändern.
Ja, so siehts aus. Und da auch keine Meisterpflicht mehr für den Schuster oder Schneider da ist, gibts auch keine Lehrlinge mehr. Die Meisterabschlüsse in den Nicht Meisterpflichtigen Gewerken sind um 90 Prozent eingebrochen. Da aber nur Meister ausbilden dürfen kann man sich ausrechnen, dass die Lehrabschlüsse auch zwischen 80 und 90 Prozent eingebrochen sind.

Als man diese Korrelation in der Politik nun erkannt hatte, hat man 2020 wieder einen Teil der Gewerke Meisterpflichtig gemacht. Fliesenleger, Raumausstatter zum Beispiel, nachdem man kaum noch Raumausstatter ausgebildet hat. Aber da müssen ja erst mal Meister wieder her. Dauert wohl Jahre, wenn überhaupt.

Bislang alles kein Problem, die Ware kommt ja aus China. Es gibt keine deutsche Textilindustrie mehr.
Nun haben wir aber derzeit das Problem dass so ein Container aus China entweder nicht mehr richtig kommt oder aber sehr teuer ist. Kann man dann plötzlich wieder in Deutschland produzieren? Nein. Weil es weder Technologie noch entsprechende Fachkräfte gibt. Strompreise etc. tun ihr übriges.

Direkt hinter der Grenze im polnischen Teil der Stadt Görlitz gibt es riesige Einkaufscenter. Carefour, Merlin Leroy, Castorama, und vieles mehr an Baumärkten, Supermärkten usw.
Im Umland gibts Baustoffhändler. Man sieht dort viele mit einem kleinen LKW aus München, Stuttgart oder Nürnberg die dort einkaufen. sind ja fast nur Deutsche dort.

Riesige Auswahl, insbesondere im Baumarkt. Deutlich mehr als hier zu Lande. Türen, Fenster, Fliesen, Zäune, Tore, Holz, Dämmung usw. Ich war jetzt vielleicht vor 2 Jahren das letzte mal drüben, da war es preislich noch sehr attraktiv.
Tolentino22.07.21 10:13
Myrna_Loy schrieb:

Wir kaufen und beauftragen bewusst vor Ort, auch wenn das nicht zum Rumänien Preis zu haben ist. Schlicht, weil wir das Handwerk und den Mittelstand in unserer Region unterstützen wollen. Das sind unsere Nachbarn, Mitbürger. Wenn es denen gut geht, dann geht es auch der Region gut. Und unsere Loyalität bei Problemen kooperative Art hat mit Sicherheit auch dazu geführt, dass wir weder Lieferprobleme haben, noch wurden an uns die Preissteigerungen bei Baumaterialien in mehr als normalen Maß weitergereicht. Da kostet eine spontane Umplanung der Bauherrin, die eine komplette Neuplanung im Bereich der Installation auch nur eine Kiste Wein extra. Und ja, wir haben auch schon mal Sonntags noch Fensterstürze beim Baustoffhof abholen können. Und das geht nicht nur auf dem Land, das geht auch in der Stadt, wie ich bei der Arbeit immer wieder feststelle.
Genau so müsste es nach meiner Meinung laufen.
Aber wenn die regionalen abreißen, was sie nicht abreißen sollen, dafür aber stehen lassen was sie abreißen sollten, Ihr Handwerk nicht beherrschen und mir und meinem Sachverständigen dann aber erklären warum ein Fehler nicht anders geht., schief und zu klein oder zu groß mauern, Bestellungen vergessen und fast nicht erreichbar sind, weil sie sich vor Aufträgen nicht retten können. Tja dann stößt halt meine Motivation zum "act local" an ihre Grenzen.
Die Frage ist ja auch, was ist denn regional? Wenn mein Treppenbauer fast in Spandau sitzt, während ich an der östlichen Grenze Berlins bin, ist Polen auch nicht soviel weiter (vor allem zeitmäßig).
Landesgrenzen sind für mich auch nur auf der Landkarte und nicht in meinem Kopf.
Wenn es jetzt direkt in der Nachbarschaft alles gäbe, wäre mir das auch sympathischer. Mein HSL ist quasi 500m von mir. Bis jetzt zeigt der sich auch einigermaßen fähig, hoffe nur, dass das bei den Monteuren dann auch so ist.

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