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ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke


Erstellt am: 23.04.21 10:46

WilderSueden11.10.22 22:52
Ich sehe, da hat jemand die DPA-Meldung über serielles Bauen gelesen die gerade in allen Medien ausgespielt wird. Die Frage war nicht ob man effizienter bauen kann (das kann man) sondern ob die reine Umstellung auf Mehrfamilienhaus einen nennenswerten Effizienzgewinn bringt. Und da ist meine Meinung definitiv nein. Die Sau mit dem seriellen Bauen wird gefühlt jedes Jahr durchs Dorf getrieben, lustigerweise scheint der Kostenvorteil nicht so groß zu sein, dass sich das bisher etabliert hat. Ist halt in der Praxis vermutlich nicht so einfach, genau wie der Fertighausbauer in der Praxis weder schneller noch günstiger als ein Massivbau im gleichen Standard ist.

Und was Verkehrsprobleme anbelangt...da taucht das Einfamilienhaus ganz weit hinten in der Liste der eigentlichen Probleme auf. Viel wichtiger wären zum Beispiel:
- Unternehmen nicht zu konzentrieren sondern übers Land zu verteilen
- Bauland dort auszuweisen wo Leute leben und arbeiten um Pendelstrecken zu verringern
- Entsprechende Infrastruktur für Radverkehr, geräumte Radwege im Winter
- Entsprechende Netzabdeckung und Taktung im ÖV wo Wege nicht ausreichend fußläufig oder radelnd zurückgelegt werden können
- Flaschenhälse im Autoverkehr beseitigen wo nötig (und nein, wenn man ausreichend gute Alternativen schafft, erzeugt das nicht automatisch mehr Verkehr)

Auch auf dem Land und in Einfamilienhaus-Gebieten könnte man mehr Wege ohne Auto zurücklegen, wenn man nicht nach ein paar hundert Metern mitten auf der Landstraße radelt
In der Ruine12.10.22 08:03
WilderSueden schrieb:

Ich sehe, da hat jemand die DPA-Meldung über serielles Bauen gelesen die gerade in allen Medien ausgespielt wird.
Genau. Henry Ford der Dilettant hatte ja keine Ahnung.
WilderSueden12.10.22 08:36
Ich glaube es ist ein Unterschied ob man ein Auto oder ein Haus baut. Und so ganz nebenbei...das Gegenstück zu Ford ist der Plattenbau. Dutzende exakt gleicher Häuser auf einem Fleck, bei Ford war es "any color as long as its black". Das will heute wohl keiner mehr, weder die Leute die drin wohnen noch die Leute die sich den Einheitsbrei ansehen müssen. Heute wird eher das gewünscht was man auch in der Autoindustrie sieht: ein Modell mit hunderten von Optionen. Das führt dann zu einer Kombinatorik die einen größeren Teil der Vorteile wieder wegnimmt:
Die Wolfsburger haben mal nachgerechnet: Im vergangenen Jahr hatte VW in Deutschland fast 84.000 Golf verkauft. Davon hatten mehr als 58.000 unterschiedliche Konfigurationen. „Gerade mal 400 Golf waren identisch, von den unterschiedlichen Farben mal abgesehen“ [..] „Das heißt: Wir bauen Unikate.“

Der Aufwand dafür ist groß. Schließlich müssen für die unterschiedlichen Ausstattungen unterschiedliche Teile an die Bänder gebracht werden, an jedem Fahrzeug sind andere Montageschritte nötig.


Und das entspricht dann doch eher dem was man heute bereits bei jedem Fertighausbauer bekommt.
In der Ruine12.10.22 08:47
WilderSueden schrieb:

Das heißt: Wir bauen Unikate.“
Schöner Marketinggag. Unikat fühlt sich halt besser für den Käufer an als Fließbandware.
Es sind trotzdem Autos von der Stange. Du glaubst doch nicht wirklich das wegen Sonderausstattung das
Auto vom Band genommen wird und die Zubehörelfen bei Mondenschein mit dem golden Schraubenschlüssel
die Sitzheizung in den Stuhl zaubern.
Serienfertig bei Häusern heißt doch nicht automatisch DDR Plattenbau nach Schema F und Standardisierung
bedeutet nicht, dass alle eine schwarze Kloschüssel haben.
kati133712.10.22 08:57
Neulich kam hier glaub ich die Frage auf nach den Änderungen bei Photovoltaik Anlagen. Da ist ein 2seitiger Artikel drüber in der aktuellen Finanztest. 🙂
WilderSueden12.10.22 09:01
Natürlich hast du kein echtes Unikat. Aber was sind denn die Vorteile der Serienproduktion mit wenig Modellen und Varianten? Vereinfachte Planung, vereinfachte Arbeitsabläufe, durch Routine weniger Fehler, einfache Logistik, Mengenrabatte im Einkauf. Das ist super wenn man drei Tage lang rote Autos mit Radio und Anhängerkupplung produziert und dann 2 Tage lang schwarze Autos mit Navi ohne AHK.
Wenn ich aber in einer Konsole mal ein Navi habe und mal ein Radio, mal einen Sitz mal mit manueller Verstellung und mal mit elektrischer, wenn ich mal einen Parkpiepser hinten verbauen muss und mal nicht und mal eine Kamera...dann habe ich viele Unterschiede die sich auch auf vorherige Schritte auswirken. Das erfordert, dass man in der Planung alle Möglichkeiten berücksichtigt und Platz für Dinge schafft die vielleicht nicht eingebaut werden. Das erfordert, dass an jeder Station genau aufgepasst wird was jetzt verbaut werden soll anstatt 15 genau gleiche Exemplare hintereinander. Das macht die Logistik deutlich komplexer, denn ich kann nicht irgendeinen Kabelbaum nehmen sondern muss genau den Richtigen haben. Dann habe ich wieder eine komplexere Planung, komplexere Arbeitsabläufe, komplexere Logistik.
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