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ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke


Erstellt am: 23.04.21 10:46

Tolentino17.01.23 21:43
Smarti99 schrieb:

Oh man, dass man nicht einfach mal Ontopic bleiben kann für 5 Beiträge am stück...
Das Problem ist, dass das Topic so schnell wechselt (scnr)

Ok wieder mal Baukosten:
Habe vor kurzem nen Gartenlandschaftsbauer (aus England?!) hier gehabt, der hat mir ein Sofortangebot gemacht, die Einfahrt mit Rasengitter zu pflastern (20mx3m). wollte 10 TEUR. Da habe ich versucht nicht zu lachen und gesagt, er soll mir mal nen Flyer da lassen.
Kann das wirklich sein?! Oder hat er erwartet, dass ich verhandle?
Mein Nachbar will die Einfahrt jetzt auch anfragen. Eigentlich wollten wir die in EL machen, aber wir kommen einfach nicht dazu.
i_b_n_a_n17.01.23 21:46
xMisterDx schrieb:

.. Für die IT magst du ja Recht haben, um die 9 to 5 Jobs im Büro prpgeln sich alle
tja, auch wir haben keine Überbesetzung, fangen aber früh an mit Praktika die wir anbieten und über Ausbildung usw.
Steuerberater haben wohl mit Abstand die massivsten Probleme Mitarbeiter zu finden, schlimmer als im Handwerk (Quelle: Hörensagen unsers Steuerberaters)
xMisterDx schrieb:

... Aber im Bereich weltweiter Sonderanlagenbau? Düster, ganz düster was den Nachwuchs angeht.
Nur damit verdienen wir in Deutschland einen großen Teil des Geldes. Anlagen kauft man hier nur, wenn wir die auch beim Kunden aufbauen. Wenn das keiner mehr macht... dann kauft mans bei dem, der es tut.
Meine Schwester arbeitet bei einer FA die Sonderanlagenbau macht (Verpackungsmaschinen). Die haben in dieser Hinsicht (zumindest aktuell) keine größeren Probleme, eher Managementpobleme (aus ihrer Sicht ;-) Man muss halt richtig gut sein um sich zu behaupten, das ist halt so im "Raubtierkapitalismus"
Und bei Betrachtung des "TCO" bei hinzugezogenen osteuropäischen Mitarbeitern sieht die 1/3 Entlohnung schon lange nicht mehr so gut aus. Vor allem bei halber Arbeitsgeschwindigkeit (nix gegen Osteuropäer, ich habe die These nicht aufgestellt ;-)
WilderSueden18.01.23 09:28
Tolentino schrieb:

Ok wieder mal Baukosten:
Habe vor kurzem nen Gartenlandschaftsbauer (aus England?!) hier gehabt, der hat mir ein Sofortangebot gemacht, die Einfahrt mit Rasengitter zu pflastern (20mx3m). wollte 10 TEUR. Da habe ich versucht nicht zu lachen und gesagt, er soll mir mal nen Flyer da lassen.
Kann das wirklich sein?! Oder hat er erwartet, dass ich verhandle?
Mein Nachbar will die Einfahrt jetzt auch anfragen. Eigentlich wollten wir die in EL machen, aber wir kommen einfach nicht dazu.
Geschottert habt ihr schon?
Material für Beton, ~50m Randsteine und 60qm Rasengitter dürfte nicht teurer als 1500€ sein, der Rest wäre dann Arbeit. Ich würde dir das für 9990€ anbieten 😉
Tolentino18.01.23 09:34
WilderSueden schrieb:

Bei den 2-3 Fahrten von Fußballspiel/Konzert/Silvesterparty/... kannst du ein Einzelticket oder Tagesticket lösen. Du zahlst vermutlich weniger als die Parkgebühr am Veranstaltungsort und kannst davon profitieren, dass die Infrastruktur vorhanden ist. Wer es regelmäßig nutzt, bekommt Mengenrabatt. Wie so häufig im Leben.
Mir geht's gar nicht um den Vergleich zum Auto und mir geht es nicht wirklich um mich persönlich Klar bringen mich die 16 Fahrten im Monat nicht um. Das "ich" was ich geschrieben habe, war stellvertretend gemeint.
Was ist mit der alleinerziehenden Callcenter Agentin, die es mit ach und Krach geschafft hat, im SPeckrand eine einigermaßen bezahlbare Wohnung für sich und ihre zwei Kinder zu finden und für Ihren 25h Job zweimal in der Woche ins Büro muss (den Rest darf Sie HO machen). Für die lohnt sich die Monatskarte nicht und die 100 EUR merkt sie richtig krass am Monatsende. Wenn dann aber Kinderarzt oder Gynäkologe oder sonstwas ansteht (Untersuchungstermin + Nachbesprechung) ist sie gleich nochmal 15 -20 EUR Extra los. Sowas meine ich.
Massenrabatt kann es bei Stückgut geben, bei individuellen Privattransporten sehe ich es schon wirtschaftlich ein wenig differenzierter und sozial gesehen sehe ich das gar nicht.
Aber genug von dem Thema.

Ich habe noch zwei Fragen:
1. Hat einer von euch hier im Forum auch seit kurzem das Problem, dass eine bestimmte Werbung (O2) komplett vom Forum wegführt? Ist bei mir nur auf dem Handy so und ich weiß nicht ob es wirklich am Forum liegt oder an meinem Handy (Malware?).
2. Baukosten: Hat jemand von euch aktuelle Pflastererpreise pro m² inkl. Material und Unterbau)?
WilderSueden schrieb:

Geschottert habt ihr schon?
Material für Beton, ~50m Randsteine und 60qm Rasengitter dürfte nicht teurer als 1500€ sein, der Rest wäre dann Arbeit. Ich würde dir das für 9990€ anbieten
Jein, es liegt Recycling, aber Splitt fehlt noch und das REcycling muss wahrscheinlich nochmal begradigt werden.
Ja, wegen der Kosten habe ich ja auch mein Lachen unterdrücken müssen.
Den Zuschlag kriegste trotzdem nicht. :P
Oetti18.01.23 09:35
xMisterDx schrieb:

Was sehe ich denn schwarz? Ich prophezeie keinen Weltuntergang.
Aber ich halte es für eine Illusion, dass das Versprechen "die Kinder sollen es besser haben als die Eltern" weiterhin gelten wird.

Ich weiß nicht woher du deinen Optimismus nimmst, aber was wir an jungem Nachwuchs kriegen... wenn wir was "Brauchbares" kriegen, stimmt mich sehr traurig. Kein Biss, kein "Brennen für den Job"...

Für die IT magst du ja Recht haben, um die 9 to 5 Jobs im Büro prpgeln sich alle Aber im Bereich weltweiter Sonderanlagenbau? Düster, ganz düster was den Nachwuchs angeht.
Nur damit verdienen wir in Deutschland einen großen Teil des Geldes. Anlagen kauft man hier nur, wenn wir die auch beim Kunden aufbauen. Wenn das keiner mehr macht... dann kauft mans bei dem, der es tut.

Liegt das wirklich an den Bewerbern oder an vielleicht doch an euch? Hatte da vor kurzem ein Gespräch mit einem Mittelständler, der darüber klagt, dass sich bei ihm nur die Resterampe bewirbt und dann zu dumm ist einfachste Bürotätigkeiten auszuführen.

Bei der Frage nach der Bezahlung kam: "Die sollen froh sein, dass sie Mindestlohn kriegen!"
Auf die Frage nach dem Monatslohn kam: "Jeden Monat anders, ich zahl nach tatsächlichen Stunden. Im Februar z.B. arbeiten die ja auch weniger Tage als im Juli!"
Auf die Frage nach der Einarbeitung: "Was soll ich denn da groß einarbeiten? Ich habs doch einmal erklärt. Dann kann ich doch erwarten, dass der neue das kann. Wird ja schließlich dafür bezahlt."

Er kann sich bis heute nicht erklären, weshalb er keine guten neuen Mitarbeiter findet und die Fluktuation im Unternehmen so hoch ist...

Was will ich damit sagen? Es liegt nicht immer nur an den Bewerbern. Oftmals liegt es auch am Unternehmen und wie dieses sein Recruiting und Onboarding gestalltet. Wenn schon das Recruiting Mist ist, wieso soll ich mich da dann bewerben?

Habe neulich in einer Doku den Inhaber einer Zimmerei gesehen, der adressatengerecht über verschiedene Social Media Kanäle nach Mitarbeitern sucht. Über Xing nach Bauingenieuren und über TikTok nach Azubis. Gleichzeitig bietet er seinen Mitarbeitern Benefits wie ordentliche BAV, Weiterbildungsmöglichkeiten und "Azubi-Taxi" zur Firma und abends wieder nach Hause an. Er erhält viele und auch gute Bewerbungen.

Viele Unternehmen haben noch nicht verstanden, dass sich der Arbeitsmarkt in den letzten Jahrzehnten geändert hat. Die "hire-and-fire"-Politik in Kombination mit "ich stelle erstmal auf ein Jahr sachgrundlos befristet ein und verlängere dann um ein weiteres Jahr, um dann zu schauen, ob ich den Mitarbeiter dann auf Dauer übernehme" hat eben Spuren hinterlassen und die Bewerber schauen nun genauer hin wo sie sich bewerben. Das fängt beim Betriebsklima an, geht weiter über die Arbeitsbedingungen und endet nicht bei der Wertschätzung, die sich u.a. in vernünftiger Bezahlung ausdrückt.
hauskauf198718.01.23 09:38
Oetti schrieb:

Liegt das wirklich an den Bewerbern oder an vielleicht doch an euch? Hatte da vor kurzem ein Gespräch mit einem Mittelständler, der darüber klagt, dass sich bei ihm nur die Resterampe bewirbt und dann zu dumm ist einfachste Bürotätigkeiten auszuführen.

Bei der Frage nach der Bezahlung kam: "Die sollen froh sein, dass sie Mindestlohn kriegen!"
Auf die Frage nach dem Monatslohn kam: "Jeden Monat anders, ich zahl nach tatsächlichen Stunden. Im Februar z.B. arbeiten die ja auch weniger Tage als im Juli!"
Auf die Frage nach der Einarbeitung: "Was soll ich denn da groß einarbeiten? Ich habs doch einmal erklärt. Dann kann ich doch erwarten, dass der neue das kann. Wird ja schließlich dafür bezahlt."

Er kann sich bis heute nicht erklären, weshalb er keine guten neuen Mitarbeiter findet und die Fluktuation im Unternehmen so hoch ist...

Was will ich damit sagen? Es liegt nicht immer nur an den Bewerbern. Oftmals liegt es auch am Unternehmen und wie dieses sein Recruiting und Onboarding gestalltet. Wenn schon das Recruiting Mist ist, wieso soll ich mich da dann bewerben?

Habe neulich in einer Doku den Inhaber einer Zimmerei gesehen, der adressatengerecht über verschiedene Social Media Kanäle nach Mitarbeitern sucht. Über Xing nach Bauingenieuren und über TikTok nach Azubis. Gleichzeitig bietet er seinen Mitarbeitern Benefits wie ordentliche BAV, Weiterbildungsmöglichkeiten und "Azubi-Taxi" zur Firma und abends wieder nach Hause an. Er erhält viele und auch gute Bewerbungen.

Viele Unternehmen haben noch nicht verstanden, dass sich der Arbeitsmarkt in den letzten Jahrzehnten geändert hat. Die "hire-and-fire"-Politik in Kombination mit "ich stelle erstmal auf ein Jahr sachgrundlos befristet ein und verlängere dann um ein weiteres Jahr, um dann zu schauen, ob ich den Mitarbeiter dann auf Dauer übernehme" hat eben Spuren hinterlassen und die Bewerber schauen nun genauer hin wo sie sich bewerben. Das fängt beim Betriebsklima an, geht weiter über die Arbeitsbedingungen und endet nicht bei der Wertschätzung, die sich u.a. in vernünftiger Bezahlung ausdrückt.

Respekt, super Beitrag. Sehe das genau so!
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