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ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke


Erstellt am: 23.04.21 10:46

guckuck210.05.22 11:22
Alexius schrieb:

Wieso denn das? Um die Inflation von 7% auszugleichen müssten die Bruttolöhne streng genommen auch nur um 7% rauf. (Steuerklasse und Progression jetzt mal außer acht gelassen)

Darauf regiere ich mal mit einem Zitat von destatis
Der Verbraucherpreisindex misst monatlich die durchschnittliche Preisentwicklung aller Waren und Dienstleistungen, die private Haushalte in Deutschland für Konsumzwecke kaufen. Die Veränderung des Verbraucherpreisindex zum Vorjahresmonat bzw. zum Vorjahr wird als Teuerungsrate oder als Inflationsrate bezeichnet.
Beim Berechnen des Verbraucherpreisindex bzw. der Inflationsrate verwenden wir einen "Warenkorb", der 650 Güterarten umfasst und sämtliche von privaten Haushalten in Deutschland gekauften Waren und Dienstleistungen repräsentiert.

Haushalte konsumieren aus Nettolohn, nicht Bruttolohn.

Die Relation 14% zu 7% aus meinem Bespiel wird bei jedem etwas anders aussehen, schon richtig. Aber 7% Inflation kompensiert man keinesfalls mit 7% höheren Bruttolöhnen.

Den Effekt gibts auf Seiten der Inflationsrate aber ebenso. Unser Haushalt spürt die Inflation nur beim LEbensmitteleinkauf. Energiekosten interessieren uns nicht sonderlich, da wir kaum etwas verbrauchen. Benzin höchstens eine Tankfüllung im Monat und Strom ist durch laufende Lieferverträge abgesichert (bis Spätherbst diesen Jahres).
Unsere Wohnkosten sind dank Eigenheim auch fixiert, Mietsteigerungen gibts hier nicht.
cryptoki10.05.22 11:23
face26 schrieb:

Gerade nochmal die Zahlen im Online Rechner verdoppelt.

Also 10k brutto vs. 10,7k brutto. Bei gesetzl. KV. und Steuerkl. I kommt man auf Netto 6,7%. (Vermutlich wg. max. Beitragsbemessungsgrenzen denke ich).

Also der Effekt Netto/Brutto ist nicht so groß.
Kann man bei einem Jahresbrutto von 10.000 Euro ein Einfamilienhaus bauen? Wie Weltfremd ist denn diese Rechnung?
face2610.05.22 11:25
Gerade nochmal die Zahlen im Online Rechner verdoppelt.

Also 10k brutto vs. 10,7k brutto. Bei gesetzl. KV. und Steuerkl. I kommt man auf Netto 6,7%. (Vermutlich wg. max. Beitragsbemessungsgrenzen denke ich).

Also der Effekt Netto/Br
cryptoki schrieb:

Kann man bei einem Jahresbrutto von 10.000 Euro ein Einfamilienhaus bauen? Wie Weltfremd ist denn diese Rechnung?


Ist das jetzt Dein Ernst?? Wo steht denn Jahresbrutto??
cryptoki10.05.22 11:26
face26 schrieb:

Gerade nochmal die Zahlen im Online Rechner verdoppelt.

Also 10k brutto vs. 10,7k brutto. Bei gesetzl. KV. und Steuerkl. I kommt man auf Netto 6,7%. (Vermutlich wg. max. Beitragsbemessungsgrenzen denke ich).

Also der Effekt Netto/Br



Ist das jetzt Dein Ernst?? Wo steht denn Jahresbrutto??

Bei einem Monatsbrutto wäre die Netto Steigerung keine 6,7% bei Brutto Steigerung von 7%.

Vielleicht noch einmal hinsetzen und rechnen?
face2610.05.22 11:32
cryptoki schrieb:

Bei einem Monatsbrutto wäre die Netto Steigerung keine 6,7% bei Brutto Steigerung von 7%.

Vielleicht noch einmal hinsetzen und rechnen?


Dann hat der Online-Rechner einen Fehler.

Daten:

10k Brutto Stkl.1 keine Freibeträge, gesetzl. KV. BW. Kirchensteuer Ja Netto 5.429,90
10,7k Brutto Stkl. 1 keine Freibeträge gesetzl.. KV BW Kirchensteuer Ja Netto 5.796,21

Differenz 366,31 = 6,75% von 5.429,9

Wie gesagt vielleicht wg. Beitragsbemessungsgrenzen. Keine Ahnung bin kein Lohnbuchhalter.
haydee10.05.22 11:33
diese Lohnsteigerungen heizen die Inflation weiter an. Die Lohnkosten werden auf die Produkte, Dienstleistungen umgelegt.
jahresbruttofreibeträgekirchensteuer