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ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke


Erstellt am: 23.04.21 10:46

TmMike_208.04.22 11:38
Hausbau war schon immer ein sehr hohes Klumpenrisiko.
Die Lage ist aber in den letzten 9-12 Monaten völlig eskaliert und zu einer Hochrisikoanleihe mutiert.
Und das bei DEM größten Investment für 95% der normalen Menschen in ihrem Leben.

Ich bin auch immer turbooptimist, aber Leute:
seid vorsichtig und spielt die Risiken nicht herunter die zur Zeit eine ernsthaftes Risiko darstellen.
Ein Haus sollte auch mit einem Gehalt noch abbezahlt werden können!!!
Georgian201908.04.22 11:51
Ich habe heute eine 100% Finanzierung (105% Beleihungswert) mit 30 Jahre Sollzinsbindung zu 3,92% ausgereicht. Die 10-jährigen Sollzinsbindungen liegen bei 2,35% im 80% Beleihungsauslauf. Ab jetzt wird die Hausfinanzierung mit den aktuellen Zinskonditionen und Immobilien/Baupreisen für Einige nicht mehr darstellbar.
guckuck208.04.22 12:13
Warum finanziert man zu solchen Konditionen auf 30 Jahre ... da wär in Zeiten höherer Zinsniveaus nie einer drauf gekommen, ggf. noch über Bausparer aber doch nicht so. Der Drang nach Sicherheit in unsicheren Zeiten ist einfach sehr, sehr teuer.


Deinen Ausführungen nach wäre damit der Bau per GU am Ende, weils seine Vorteile verliert.
Wer die Risiken für Gewerkekosten und Fertigstellungszeitpunkt bereit ist selbst zu tragen, läuft mit Architekt/Einzelgewerken schon immer besser (selbst so gemacht).
Georgian201908.04.22 12:17
montessalet schrieb:

Die Zinsen werden steigen. Sogar die momentanen Zinssätze sind immer noch historisch tief. Der Markt wurde in den vergangenen Jahren mit Geld regelrecht geflutet. Das war (und ist) ein Grund für die immer noch immense Nachfrage nach Wohneigentum. Schulden kosten zu wenig Geld.
Die nun relativ hohe Teuerung wird auch zu höheren Zinsen führen: Es werden sich weniger Leute Wohneigentum leisten können - also wird die Nachfrage sinken. Theoretisch. Es gibt aber zig weitere Faktoren: Angebot, Preisentwicklung im Baubereich, Bevölkerungsentwicklung, Leitzinsentwicklung, Alternative Geldanlagen (resp. Rendite dieser Anlagen) usw. usf.
Es wird sicher nicht leichter werden...
Ich glaube nicht dass die Nachfrage nach Immobilien sinken wird. Die Nachfrage nach Bestandsimmobilien und Neubauten wird sich auf etwas kleinere Flächen verlagern. Es werden nicht mehr 150qm und größer gebaut oder gekauft, sondern eher kleiner, um die gestiegenen und steigenden Zinsen und Baukosten zu kompensieren. Große Immobilien werden relativ im Preis zu jetzt sinken, kleinere Häuser/Wohnungen werden eher noch steigen, da die Nachfrage nach kleineren Größen steigen wird. Vereinfacht gesagt werden 2000 € Darlehensrate für 100-130qm aufgewendet statt für 150-200qm wie bisher bei niedrigen Zinsen und moderaten Baukosten.
Eigentümer von „kleineren“ Häusern/Wohnungen können sich entspannt zurücklehnen. Wer allerdings in den letzten 1-2 Jahren groß und teuer gebaut hat, könnte durchaus fallende Verkehrswerte erleben.
Myrna_Loy08.04.22 12:21
guckuck2 schrieb:


Deinen Ausführungen nach wäre damit der Bau per GU am Ende, weils seine Vorteile verliert.
Wer die Risiken für Gewerkekosten und Fertigstellungszeitpunkt bereit ist selbst zu tragen, läuft mit Architekt/Einzelgewerken schon immer besser (selbst so gemacht).
Man sollte aber besser Erfahrung mit Projektmanagement haben. Ich würde eine Einzelvergabe und die Arbeit mit Architekten nie jemandem empfehlen, der mit einem Thermomix kocht und Pauschalreisen bucht. Ich mache Projektmanagement im Immobilien/ Baubereich nicht seit gestern, merke aber trotz Team und viel Erfahrung, dass gerade die Koordination und Planung von Schnittstellen zwischen den Gewerken viel Fehlerpotential enthält. Die meisten unserer Baustopps und die wenigen Prozesse, die wir ausfechten mussten drehten sich um die Fragen, wer hätte es planen und merken müssen und wer hats verbockt.
Georgian201908.04.22 12:22
guckuck2 schrieb:

Warum finanziert man zu solchen Konditionen auf 30 Jahre ... da wär in Zeiten höherer Zinsniveaus nie einer drauf gekommen, ggf. noch über Bausparer aber doch nicht so. Der Drang nach Sicherheit in unsicheren Zeiten ist einfach sehr, sehr teuer.


Deinen Ausführungen nach wäre damit der Bau per GU am Ende, weils seine Vorteile verliert.
Wer die Risiken für Gewerkekosten und Fertigstellungszeitpunkt bereit ist selbst zu tragen, läuft mit Architekt/Einzelgewerken schon immer besser (selbst so gemacht).
Weil die Zinsen eher noch steigen werden und weil der Sollzins immer noch unterhalb der Inflation ist.
10-jährige Zinsbindung liegt auch bei 2,84% bei 105% BLW.
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