ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke
Erstellt am: 23.04.2021 10:46
Buchsbaum 06.11.2023 20:09
HausKaufBayern schrieb:
Übrigens sollte man sich auch beim privaten Fleischkonsum kritisch hinterfragen.Warum das? Der Homo Sapiens ist von Natur aus ein Fleischfresser.
Ich hänge mich da nicht an irgendwelche grünen Spinnereien. Da wird gar nichts hinterfragt.
WilderSueden 06.11.2023 20:10
HausKaufBayern schrieb:
Aso und nochwas:
Zu Umweltschutz gehört mehr als Co2 einsparen.
Bitte auch auf einen biodiversen Garten achten (Das bedeutet keine 100m2 Handtuchgarten mit akuratem Rasen ohne Blüten und eine zugepflasterte Einfahrt bis kein Grashalm mehr rausschaut) - In meiner Nachbarschaft unmittelbar der Fall bei nahezu allen „Neubauten“.Also wenn ich mir dein Bild so anschaue, ist da noch viel Potential zur Verbesserung. Ein naturnaher Garten hat nix mit Neu- oder Altbau zu tun.HausKaufBayern schrieb:
1) Reicht die Photovoltaikanlage in den kritischen Monaten nicht um die zu versorgen. Wenn jeder nun eine Wärmepumpe hätte, hätten wir ein Stromproblem!
2) Wird auch dein Strom zum Teil mit Gas oder Kohlekraftwerken erzeugtDas schöne ist, dass man Strom auf verschiedene Arten erzeugen kann. Je nach aktueller Verfügbarkeit aus Sonne, Wind oder Gas/Kohle. Dazu kann man über Sektorkopplung auch auf richtig tolle Wirkungsgrade kommen. Ein Kraftwerk mit 35-40% Wirkungsgrad betreibt Wärmepumpen mit Jahresarbeitszahl 3,5-4 und heizt über ein Wärmenetz noch angeschlossene Haushalte. Macht dann insgesamt irgendwas um die 150-200% Wirkungsgrad. Eine Gasheizung kann nur Gas mit ~90% verbrennen. Bei guter Planung und Umsetzung (zugegeben, daran hapert es etwas) wäre es also auch dann ein Gewinn, wenn der Strom komplett aus Gas erzeugt wird.HausKaufBayern schrieb:
3) Kann eine Gasheizung zukünftig auch mit synthetisch erzeugten Stoffen genutzt werden wie Wasserstoff oder Methan oder was auch immer - hoffentlich in Zukunft wirtschaftlichSeien wir mal realistisch. Erst braucht man Wasserstoff oder Wasserstoffverbindungen in der Schwerindustrie und dem Flugverkehr. Schifffahrt ebenfalls, außer Segelschiffe setzen sich wieder durch. Dann kommen eventuell LKW. Und dann erst private Gasheizungen. Und da haben wir noch gar nicht über die Wirtschaftlichkeit gesprochen. Die Kette Strom -> Wasserstoff -> Verbrennung kommt bei etwa 50-60% raus. 60-70% für die Elektrolyse, 90% bei der Verbrennung, dazu noch 15-25% Transportverluste. Strom zu Wärme über Wärmepumpe hat bereits heute auch im Winter einen COP=3 (üblicher Wert für A-7/W35) also 300%, Transportverluste für Strom liegen in Deutschland bei 5-6%. Elektrolyse wird vielleicht noch besser, den Faktor 6 wird sie aber sicherlich nichtmal annähernd aufholen. Abgesehen von Wundertechnologien wird hier höchstens der Import aus Ländern mit richtig billigem Strom was machen. Ist Desertec eigentlich noch am Leben? chand1986 06.11.2023 20:26
Buchsbaum schrieb:
Warum das? Der Homo Sapiens ist von Natur aus ein Fleischfresser.
Ich hänge mich da nicht an irgendwelche grünen Spinnereien. Da wird gar nichts hinterfragt.Ich finde dich ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie man nachweislich falsche Dinge immer wieder im Brustton absoluter Überzeugung wiedergeben kann und aus den aufgezeigten Fehlern auch genau nichts lernt - nicht mal beim zehnten Account. Der Homo Sapiens ist von Natur aus kein Carnivore ( Fleischfresser ) sondern Omnivore ( Allesfresser ). Sowohl Kiefer, Zähne als auch Verdauung sind entsprechend angelegt.
Als der Mensch noch Jäger und Sammler war, war Fleisch selten und schwierig zu beschaffen. Nach einem Jagderfolg wurde “gefressen“, kiloweise am Tag. Die regelmäßige Nahrung war rein pflanzlich, tierisches Eiweiß kam vor allem von Insekten. Man aß was da war, weil man es musste.
Heute kann man sich entscheiden. Es gibt keine Notwendigkeit mehr, tierische Produkte zu konsumieren. Es ist eine Frage des Wollens. Weil es schmeckt. Weil man sich dran gewöhnt hat. Aber es geht halt auch ohne. Für Menschen überhaupt kein Problem.
Ich esse noch Fleisch, Fisch und tierische Produkte. Seltener als früher. Weil ich Haltungs- und Schlachtbedingungen oft nicht gut finde. Außerdem macht mich die schiere Menge nachdenklich: Aktuell schlachtet die Menschheit ca. 88 Milliarden Nutztiere pro Jahr, die meisten davon Hühner. Zum Großteil ohne Notwendigkeit, sondern weil sie es will und kann.
Fast 90 Milliarden Lebewesen ohne Not industriell zu töten, gruselt mich sogar dann noch, wenn ich selber nicht fleischfrei lebe.
KingJulien 06.11.2023 20:27
Buchsbaum schrieb:
Warum das? Der Homo Sapiens ist von Natur aus ein Fleischfresser.Er ist ein Allesfresser. Flexitarier quasi.Buchsbaum schrieb:
Da wird gar nichts hinterfragt.Das kennt man von dir, ja. Ach ja: Und was hat das alles mit Baukosten zu tun!? :p
xMisterDx 06.11.2023 20:57
chand1986 schrieb:
(...)
Ich esse noch Fleisch, Fisch und tierische Produkte. Seltener als früher. Weil ich Haltungs- und Schlachtbedingungen oft nicht gut finde. Außerdem macht mich die schiere Menge nachdenklich: Aktuell schlachtet die Menschheit ca. 88 Milliarden Nutztiere pro Jahr, die meisten davon Hühner. Zum Großteil ohne Notwendigkeit, sondern weil sie es will und kann.
Fast 90 Milliarden Lebewesen ohne Not industriell zu töten, gruselt mich sogar dann noch, wenn ich selber nicht fleischfrei lebe.Ja furchtbar. Man mag sich gar nicht vorstellen, wie viele Billarden Krill so ein Blauwal in seinem Leben vertilgt. Das ist ja der totale Massenmörder, dieses Viech, gut dass wir ihn bald ausgerottet haben.
Allerdings ist es auch so, dass die 88 Milliarden Tiere gar nicht gelebt hätten, weder glücklich auf der Weide noch unglücklich im Stall, wenn der Bauer nicht von vornherein den Plan gehabt hätte, das Tier zu schlachten und das Fleisch zu verkaufen.
Was dem Beitrag allerdings die Krone aufsetzt: ich finds total furchtbar, aber ich esse Fleisch und Fisch... dann hör doch damit auf, wenns so problemlos möglich ist? Sorry, aber was ist denn das für eine merkwürdige Einstellung? Weinst du, wenn du dein Rumpsteak isst? Wie muss man sich das vorstellen? 😀
Ich hoffe es findet niemand irgendwann mal heraus, dass auch Bananen, Tomaten oder Sojabohnen Gefühle haben. Dann müssen die Bessermenschen verhungern.
Wir sorgen industriell übrigens für noch weit mehr Leid auf der Welt. Ob mans glaubt oder nicht, für die Lederausstattung des neuen Autos müssen auch Tiere dran glauben und für seltene Erden, wie man sie auch in Wärmepumpen findet, pflügt man in den Förderländern Landstriche um, so groß wie Bayern. Da lebt danach rein gar nix mehr 😉 kein einziger Rohstoff, den wir in Deutschland industriell verarbeiten, seien es Erze, fossile Energieträger, Kaffee, Kakao, wird in den Förderländern umweltschonend erzeugt. Kinderarbeit, massive Umweltschäden, Leckagen in Pipelines, Verödung von Landschaften...
Aber Hauptsache man verzichtet auf das Weiderind...
chand1986 06.11.2023 22:54
xMisterDx schrieb:
Ja furchtbar. Man mag sich gar nicht vorstellen, wie viele Billarden Krill so ein Blauwal in seinem Leben vertilgt. Das ist ja der totale Massenmörder, dieses Viech, gut dass wir ihn bald ausgerottet haben.
Allerdings ist es auch so, dass die 88 Milliarden Tiere gar nicht gelebt hätten, weder glücklich auf der Weide noch unglücklich im Stall, wenn der Bauer nicht von vornherein den Plan gehabt hätte, das Tier zu schlachten und das Fleisch zu verkaufen.
Was dem Beitrag allerdings die Krone aufsetzt: ich finds total furchtbar, aber ich esse Fleisch und Fisch... dann hör doch damit auf, wenns so problemlos möglich ist? Sorry, aber was ist denn das für eine merkwürdige Einstellung? Weinst du, wenn du dein Rumpsteak isst? Wie muss man sich das vorstellen? 😀
Ich hoffe es findet niemand irgendwann mal heraus, dass auch Bananen, Tomaten oder Sojabohnen Gefühle haben. Dann müssen die Bessermenschen verhungern.
Wir sorgen industriell übrigens für noch weit mehr Leid auf der Welt. Ob mans glaubt oder nicht, für die Lederausstattung des neuen Autos müssen auch Tiere dran glauben und für seltene Erden, wie man sie auch in Wärmepumpen findet, pflügt man in den Förderländern Landstriche um, so groß wie Bayern. Da lebt danach rein gar nix mehr 😉 kein einziger Rohstoff, den wir in Deutschland industriell verarbeiten, seien es Erze, fossile Energieträger, Kaffee, Kakao, wird in den Förderländern umweltschonend erzeugt. Kinderarbeit, massive Umweltschäden, Leckagen in Pipelines, Verödung von Landschaften...
Aber Hauptsache man verzichtet auf das Weiderind...Evtl. liest du meinen Beitrag nochmal. Diesmal zur Abwechslung sinnerfassend.1) Du unterstellst Dinge, die ich nicht geschrieben habe. Nicht mal zwischen den Zeilen.
2) Das Leid an einer Stelle rechtfertigt nie welches woanders.
3) Der Blauwal hat aber auch keine Wahl. Er ist das Analogon zum Jäger und Sammler. Er züchtet den Krill auch nicht.
4) Das Argument "Leben als Folge der Haltung" ist sachlogisch natürlich richtig. Aber erstens passiert hier wenig Fortpflanzung freiwillig und zweitens könnte man dasselbe Argument zu Ende dekliniert auch für Menschenkinder "in einseitigem Abhängigkeitsverhältnis" benutzen. Hat man in Amerika denn auch lange so gemacht.
5.) Zum Weinen beim Essen. Ich habe schon selbst aufgezogen und geschlachtet ( Geflügel ). Hätte ich es nicht gekonnt, würde ich heute wahrscheinlich vegetarisch leben. Ich konnte aber.
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