ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke
Erstellt am: 23.04.2021 10:46
Andre77 04.06.2022 22:57
TmMike_2 schrieb:
So richtig gestiegen sind die Zinsen ja erst seit 3 Monaten, da wird sich noch was tun.
War gestern bei meiner Bank bzgl einer Anfrage für Photovoltaik Finanzierung ca. 40kwp für unser letztes hallendach.
Jo, 3,28% bei 10J. Da spar ich dann lieber noch ein wenig und lege meinen Kontostand dort sinnvoll an.
Module haben wir bereits gekauft.
Dank Osterpaket und 12,4 Cent vergütung lohnt sich dann Photovoltaik wieder zum einspeisen.
Man muss aber unter 1000€/kwp bleiben, d.h. selbstmontage und 2 wochenenden arbeit.Schau dir mal den ÖkoKredit der EthikBank an. chand1986 04.06.2022 23:18
Ganz kurz zum Beitrag von
Der Wärmeverlust über Stoßlüften wird völlig überbewertet. Einfach, weil der Wärmeinhalt selbst der kompletten Raumluft nur ein kleiner Bruchteil des Wärmeinhalts von Decken und Wänden ist ( massenabhängige Wärmekapazität als Stichwort ).
Energetisch macht das Dämmen also tatsächlich Sinn - man sollte sich gerade deshalb auch mit Problemen des „Dämmwahns“ auseinandersetzen.
Der Wärmeverlust über Stoßlüften wird völlig überbewertet. Einfach, weil der Wärmeinhalt selbst der kompletten Raumluft nur ein kleiner Bruchteil des Wärmeinhalts von Decken und Wänden ist ( massenabhängige Wärmekapazität als Stichwort ).
Energetisch macht das Dämmen also tatsächlich Sinn - man sollte sich gerade deshalb auch mit Problemen des „Dämmwahns“ auseinandersetzen.
WilderSueden 04.06.2022 23:30
Wärmekapazität ist vollkommen irrelevant beim Verlust durch die Fenster. Fensterlüftung verliert eben 100% der in der Abluft enthaltenen Wärme. Eine Lüftung mit Wärmerückgewinnung eher so 10%. Die verlorene Energie muss anschließend wieder aufgewendet werden um die Luft von außen aufzuheizen. Egal ob das direkt am Heizkörper passiert oder weil die Wand Wärme abstrahlt.
chand1986 04.06.2022 23:44
Das ist nicht das Argument.
Falls deine Zahlen stimmen, sind 90% mehr Raumluft heizen einfach Peanuts im Vergleich zur Heizleistung, die Wände verbrauchen. HIER spart die Dämmung.
Ergo ist Lüften ein Randproblem, zumal gerade im Winter kürzere Lüftung ausreicht, weil die Außenluft trockener ist.
Bei älteren Bauten war der Wärmeverlust durch Luftaustausch größer, da oft undichte Fenster.
Die haben 24/7 gelüftet statt Stoß, überspitzt ausgedrückt.
Falls deine Zahlen stimmen, sind 90% mehr Raumluft heizen einfach Peanuts im Vergleich zur Heizleistung, die Wände verbrauchen. HIER spart die Dämmung.
Ergo ist Lüften ein Randproblem, zumal gerade im Winter kürzere Lüftung ausreicht, weil die Außenluft trockener ist.
Bei älteren Bauten war der Wärmeverlust durch Luftaustausch größer, da oft undichte Fenster.
Die haben 24/7 gelüftet statt Stoß, überspitzt ausgedrückt.
TmMike_2 05.06.2022 00:00
Tatsächlich sind die Ersparnisse von Energie durch Kontrollierte-Wohnraumlüftung mit WR auch meiner Meinung nach im der Berechnung vom Energieberater schöngerechnet.
z.B. lüftet niemandsein Haus alle 1-2h bei -15°.
1m3 Luft hat ca. 0,3 wh/K
Bei 500m3 und 10° Temperatur wären das 1,5kwh.
Nichts desto trotz ist die Kontrollierte-Wohnraumlüftung einfach Komfort und Luxus, genau wie automatische Gartenbewässerung und mähroboter.
Wenn man kosten senken will, muss man ja iwo anfangen.
ypg 05.06.2022 00:26
TmMike_2 schrieb:
z.B. lüftet niemandsein Haus alle 1-2h bei -15°.Nein. Stimmt. Tut keiner.Aber man sollte 2 x am Tag jeden Raum 10 Minuten lüften. Und das eben auch bei -15 Grad. Da geht Energie raus. Nicht umsonst hat man sich mit der Lüftung beschäftigt und rät zur kontrollierten Lüftung.
Und ob das einer nicht tut, steht nicht zur Debatte, weil es nämlich keiner tut, weil er dann friert. Das ist ja das Grundproblem: keiner macht es, weil es keinen Komfort bietet, im Gegenteil.
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