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Erstellt am: 23.04.2021 10:46

WingVII 29.04.2021 08:22
i_b_n_a_n schrieb:

nur leider ist es mit auch nicht mehr so weit her, vergleiche einfach mal die Anzahl der Patentanmeldungen international ...
Deutschland war laut Bloomberg im Jahr 2020 Inovationsweltmeister. Bei dem Ranking werden u.a. Kriterien wie F&E oder Fertigungsmöglichkeiten berücksichtigt. Da haben Länder wie USA oder Japan deutlich schlechter Abgeschnitten.

Die reine Anzahl an Patenten sagt nicht wirklich was aus. Denn die müssen Qualität haben und umsetzbar sein.

hampshire 29.04.2021 09:35
chand1986 schrieb:

Man kann Klimaschutz nicht individuell oder national betreiben. CO2 hat keine Flagge. Man schafft es oder nicht - geschafft wird aber im Verein aller Großen. Oder dann halt nicht. “Jedem Seins” ist gleichbedeutend mit “dann halt nicht”. Einen Tod muss man sterben.
Joedreck schrieb:

Ja dann halt nicht. Solange nicht wirklich die Big Player mitmachen, brauchen wir nämlich nicht voranpreschen. Vor allem nicht wenn es die internationale Wettbewerbsfähigkeit verschlechtert.
Und die Idee des Vorreiters funktioniert auch nicht.
chand1986 schrieb:

So. Das Like ich deshalb, weil es eine logisch solide Position ist.

Das ist logisch völlig unsolide, denn ohne anderen Lösungsvorschlag bedeutet das: Nichts tun oder einfach weiter machen. Dieses ist nur logisch für Menschen, die einen Zusammenhang unseres Handelns mit klimatischen Veränderungen negieren.

Für mich klingt das alles so wie eine Szenerie, in der ein Mensch zusammengeschlagen wird, eine Gruppe drum herumsteht, nichts tut und darüber diskutiert, dass der Einzelne gegen die Schläger ja keine Chance hat. Hinterher wissen alle, dass die gewählte Alternative nichts zu tun dazu geführt hat, dass der zusammengeschlagene Mensch vor den Augen der Gruppe gestorben ist.

Völlig logisch dagegen ist der Weg, einen Wirtschaftszweig aufzubauen, der Klimatechnologie immer attraktiver macht. Der Aufbau eines solchen Wirtschaftszweiges bedarf Investition. Diese kann direkt erfolgen und indirekt - z.B. durch eine Gesetzgebung, die Klimaziele beinhaltet. Das hat Chancen zunächst für einen ausreichend großen lokalen Markt zu funktionieren und Nachahmer zu finden.

chand1986 29.04.2021 10:03
hampshire schrieb:

Das ist logisch völlig unsolide,
Ich fühle mich missverstanden, sehe aber auch, dass ich mich nicht klar ausgedrückt habe.

Anderer Versuch. Was ich meinte: Ich finde es „ehrlich“ („logisch“ hier kein guter Ausdruck), wenn man zwischen den zwei Alternativen, die ich gezeigt habe, die eine wählt, weil man sagt: Das andere macht andere Probleme, die ich nicht bereit bin zu tragen. Ich trage lieber andere Konsequenzen.
Das heißt natürlich, dass man den Klimawandel anerkennt und die Probleme, die er verursacht. An die science-denialism Szene war mein Beitrag gar nicht gerichtet... zumindest so nicht gemeint. Eigentlich wollte ich andeuten, dass man Farbe bekennen muss, welcher Tod hier gestorben werden soll.

Deine Analogie mit der Schlägerei trägt, allerdings auf moralischer Ebene. Die Alternative, nicht verletzt zu werden zu dem Preis, nicht geholfen zu haben, werden de facto viele Menschen wählen. Weltweit. Was sagt uns das über die Wahrscheinlichkeit, dass die Menschheit als Ganzes die Herausforderung der Klimaziele schaffen könnte, ohne Erziehung „von oben“? Und das scheint vielen zu dämmern, wie der Erfolg der Grünen zeigt.

Das eine solche Bewegung international so koordiniert werden könnte, die Ziele wirklich zu erreichen: Ich sehe das nicht. Nicht mal am Horizont. Uns (als gesamte Menschheit) fehlen dafür essentielle Formen der Organisation. Und die liberale Form der Organisation, die wir vor allem im Markt wiederfinden, die kann es definitiv nicht.

Tolentino 29.04.2021 10:05
Wobei ich glaube, dass genau den Satz sarkastisch bzw zynisch gemeint hat.
Er ist ja für eine supranationale Lösung.

In deiner Metapher gibt es ja mehrere Möglichkeiten zu helfen.
- Ein einzelner greift eben doch ein obwohl er augenscheinlich unterlegen ist und wird auch verprügelt, aber rettet evtl. damit den am Boden liegenden
-> (DE oder EU setzen Umweltmaßnahmen durch, haben einen wirtschaftlichen Nachteil und werden von den anderen Nationen untergebuttert, aber die Erde hat noch ein paar Jahre mehr gewonnen in denen die anderen Gesellschaften auch zu Erkenntnis gelangen das eine lebenswerte Umwelt zu schützen ist)

- evtl. fühlen sich weitere aus der Gruppe durch das mutige Einschreiten motiviert zu helfen und gemeinsam gelingt es den Schläger im Schach zu halten.
-> (demokratisch geführte USA machen mit und gemeinsam gelingt es durch entsprechende Maßnahmen auch CN und Russland dazu zu bringen mehr Umwetschutzmaßnahmen durchzusetzen)

- wenigstens einer ruft die Polizei, die rechtzeitig eintrifft und den Schläger festnimmt
-> (Supranationale Organisation mit entsprechender Durchsetzungsmacht - gibbet leider nich)

- Der am Boden liegende wird zu Hulk und tötet einfach alle
-> (Gaia Theorie)

T_im_Norden 29.04.2021 11:22
Wobei man auch mal die Relation beachten sollte, selbst wenn die gesamte EU ab sofort CO2 neutral wäre würde das an der Erwärmung nichts ändern.

Der wirklich wichtige Faktor wird selten thematisiert, die Überbevölkerung.

Jemand der heute Kinder in die Welt setzt ist im Endeffekt klimaschädlicher als der Autofahrer mit seinem alten Diesel.

In den Medien wird immer so getan als wenn die Menschheit aufgrund des Klimawandels ausstirbt und die Erde unbewohnbar würde.

Das ist natürlich Quatsch.

Die Deutschen haben leider immer diese hochmoralische schulmeisterliche Art und Weise an sich, das macht es schwerer sich vernünftig mit Problemen auseinanderzusetzen.

hampshire 29.04.2021 11:38
chand1986 schrieb:

wenn man zwischen den zwei Alternativen, die ich gezeigt habe, die eine wählt, weil man sagt: Das andere macht andere Probleme, die ich nicht bereit bin zu tragen. Ich trage lieber andere Konsequenzen.
Ich bin vollständig damit einverstanden, dass man für die Konsequenzen von Entscheidungen einsteht und befürworte das ausdrücklich.

Der Dreh in der Klimafrage ist ja derjenige, dass ein Unternehmen oder eine Privatperson wie ich eben keine direkten Konsequenzen aus unserem Handeln oder Unterlassen zu tragen haben. Die Konsequenzen tragen andere. Da fällt es leichter sich zu entscheiden.
Dass sich die Konsequenzen überhaupt auf andere verlagern lassen hat mehrere mögliche Gründe:
  • Persönlicher Grund: Viele Entscheider sind in einem Alter, dass sie erwarten, die prognostizierten Folgen ihres Handelns selbst nicht mehr zu erleben. (Nach mir die Sintflut)
  • Betriebswirtschaftlicher Grund: Wenn klimafeindliches Handeln betriebswirtschaftlich günstiger ist, wird ein im Wettbewerb stehendes Unternehmen diesen Weg gehen - es sei denn, dass durch die Entscheidung für einen teureren Weg ein Qualitativer oder Marken Mehrwert entsteht.
  • Rechtlicher Aspekt: Ein Entscheider in einem Unternehmen, der für Dinge Geld ausgibt, die de Fakto nichts kosten - wie z.B. CO2, muss sich gegenüber den Inhabern dafür verantworten. Das kann einen Veruntreuungsvorwurf einbringen.
Solange die Volkswirtschaft die Kosten zeitversetzt tragen muss, ist die Entscheidung dafür, die Kosten nicht zu übernehmen einfach. Der Boomerank kommt zurück und erwischt im Zweifel die Anderen.
T_im_Norden schrieb:

Wobei man auch mal die Relation beachten sollte, selbst wenn die gesamte EU ab sofort CO2 neutral wäre würde das an der Erwärmung nichts ändern.
Dazu gibt es unterschiedliche Untersuchungen. Diese These unterstütze ich nicht, ohne eine andere selbst validieren zu können. Wir bleiben hier auf dem Gebiet der "Meinung".
T_im_Norden schrieb:

Der wirklich wichtige Faktor wird selten thematisiert, die Überbevölkerung.
Das ist ein absolut wichtiger Faktor. NEBEN anderen Faktoren und nicht an Stelle von.
T_im_Norden schrieb:

Jemand der heute Kinder in die Welt setzt ist im Endeffekt klimaschädlicher als der Autofahrer mit seinem alten Diesel.
Jemand, der ein Vollbad nimmt ist im Endeffekt klimaschädlicher als jemand, der einen Vollbart trägt. Solche Vergleiche wären lustig, wenn manche das nicht ernst nehmen würden.

Der Kabarettist Josef Hader hat Deinen Vergleich wunderbar aufgegriffen (führender Videokanal - Josef Hader: Scheidung ab Minute 2:10) - "Wir haben uns überlegt, Kind oder Auto, haben uns dann für das Auto entschieden, denn mit einem Kind kommt man nicht so schnell irgendwo hin..."