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ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke


Erstellt am: 23.04.2021 10:46

DaSch17 18.05.2021 15:54
KnappeKiste schrieb:

Also zu meinen Mietzeiten habe ich dafür keine Rechnung bekommen, die Posten waren mit der Kaltmiete zu großen Teilen abgegolten, da ja die Kaltmiete entsprechende Vorauszahlungen enthält.

Ich denke, Du wirfst da etwas durcheinander.

Du hast eine Gesamtmiete an Deinen ehemaligen Vermieter gezahlt. Diese beinhaltet die Kaltmiete (=Grundmiete) und die umlegbaren Nebenkosten (=Betriebs- und Nebenkosten). Zu letzteren leistet man eine Vorauszahlung an den Vermieter. Hinzu kommen dann noch Strom, Internet/TV und manchmal Gas. Diese Posten zählen ebenfalls zu den Nebenkosten, auch wenn der Vermieter nix damit zu tun hat. All das ist dann die berühmte und sehr schwammige (da oftmals unterschiedlich definiert) „Warmmiete“.

KnappeKiste 18.05.2021 16:06
Ja sorry, du hast natürlich recht, wollte auch noch zur Warmmiete ändern, hab aber überzogen. 🙂
Trotzdem sind die Chancen wohl hoch, dass beim Anlegen des Eigenkapital und der Kaufnebenkosten über 32 Jahre gerade das Beispiel Fichtenwalde mit den genannten Zahlen pro Miete läuft.
Aber der meist höhere Wohnkomfort und das damit verbundene Lebensgefühl darf ja auch was kosten.
Wie gesagt, insgesamt schwer vergleichbar. Beim mir im Kollegium haben fast alle im Umland gebaut, verglichen wird dann oft mit Berliner Preisen. Am meisten wird dann übrigens über den Arbeitsweg nach Berlin Mitte gejammert (Bahn ist Assi, Auto so teuer) und bei den politischen Aussichten wird gerade das Problem noch größer.

Joedreck 18.05.2021 16:12
Acof1978 schrieb:

Ich kann gerne 1% ige Steigerung p.a. bei der Miete rechnen. Dann fällt die Rechnung aber noch deutlicher in Richtung Eigenheim aus.
Bezweifel ich. Vergiss bitte nicht die Möglichkeit und Berücksichtigung der Anlage vom Eigenkapital und der Instandhaltungsrücklage. Da kommst du bei 100k Eigenkapital, 140€/ Monat Spareinlagen (fiktive Instandhaltungsrücklage) und 3% jährlichen Ertrag auf gut über 320k.
Dazu kommen idR geringere Nebenkosten bei einem gemieteten Objekt, wo die Differenz entsprechend angelegt werden kann. Es ist eben nicht SO eindeutig besser zu kaufen.
Nicht zu vergessen die vielen Kleckerbeträge die ständig ins Haus und Garten fließen, ohne berücksichtigt zu werden.

Acof1978 18.05.2021 16:47
Joedreck schrieb:

Bezweifel ich. Vergiss bitte nicht die Möglichkeit und Berücksichtigung der Anlage vom Eigenkapital und der Instandhaltungsrücklage. Da kommst du bei 100k Eigenkapital, 140€/ Monat Spareinlagen (fiktive Instandhaltungsrücklage) und 3% jährlichen Ertrag auf gut über 320k.
Dazu kommen idR geringere Nebenkosten bei einem gemieteten Objekt, wo die Differenz entsprechend angelegt werden kann. Es ist eben nicht SO eindeutig besser zu kaufen.
Nicht zu vergessen die vielen Kleckerbeträge die ständig ins Haus und Garten fließen, ohne berücksichtigt zu werden.

Ich würde eher sagen das die Nebenkosten beim gemieteten Haus höher sind als die Nebenkosten beim Eigenkapital. Stichwort: Verwaltungsumlage, Instandhaltungsrücklage, etc.

Smialbuddler 18.05.2021 17:59
Ist das für euch echt nur eine Frage des Geldes?

Was macht mannim gemieteten Haus bei ...
- Gestaltungswünschen im Bad (Fliesen anders)
- Änderungswünschen im Grundriss (doch lieber geschlossene Küche nach 10 Jahren)
- Wunsch nach einem Wintergarten
- Wunsch nach einem Schwimmteich im Garten
- ... und Eigenbedarfskündigung, nachdem endlich alles schön ist?

Die Freiheiten und die Planungssicherheit, die man als Eigentümer hat, müsste man in die Rechnung doch eindeutig einbeziehen... bzw kann man sie für viele (wie mich) mit Geld nicht aufwiegen.

Joedreck 18.05.2021 18:09
Smialbuddler schrieb:

Ist das für euch echt nur eine Frage des Geldes?

Was macht mannim gemieteten Haus bei ...
- Gestaltungswünschen im Bad (Fliesen anders)
- Änderungswünschen im Grundriss (doch lieber geschlossene Küche nach 10 Jahren)
- Wunsch nach einem Wintergarten
- Wunsch nach einem Schwimmteich im Garten
- ... und Eigenbedarfskündigung, nachdem endlich alles schön ist?

Die Freiheiten und die Planungssicherheit, die man als Eigentümer hat, müsste man in die Rechnung doch eindeutig einbeziehen... bzw kann man sie für viele (wie mich) mit Geld nicht aufwiegen.
Nein ist es nicht. Sonst hätte ich ja kein Eigentum.
Ich möchte nur der Denkweise entgegentreten, dass sich selbstbewohntes Eigentum ökonomisch so super rechnet.

Ich schätze mein Haus und Grundstück total. Aber es ist eben ein Luxus so etwas teures zu besitzen und auch zu gestalten.
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