ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke
Erstellt am: 23.04.21 10:46
Oetti13.10.22 13:21
WilderSueden schrieb:
für den Mietwohnungsbau wird das weniger bringen. Für den Bestand fände ich es sinniger erst einmal die Maklergebühren zu reduzieren indem man nur denjenigen bezahlen lässt der sich den Makler tatsächlich ausgesucht hat. Abgesehen vom Interessenskonflikt den ein Makler hat, ist das Verhältnis von Bezahlung und Leistung aus Sicht der Käufer grottenschlecht. Aber da gilt halt friss oder stirbWieso soll das bei Mietobjekten weniger bringen? Wenn ich aus dem Bestand oder vom Bauträger eine ETW kaufe mit dem Ziel diese zu vermieten zahle ich in Bayern derzeit 3,5 % Grunderwerbsteuer. Das macht bei einem Investment von 250.000 Euro 8.750 Euro Steuer aus, die meine Rendite schonmal schmälert.
WilderSueden13.10.22 13:32
3,5% ist doch noch günstig im Bundesvergleich. Hier in BW sind es 5%. Ja, im beschriebenen Fall wo man eine einzelne ETW aus einem Bauproject kauft, würde das vielleicht helfen. Ich dachte aber eher an große Immobiliengesellschaften die Grundstücke kaufen und darauf selbst entwickeln. Wenn wir viele Wohnungen bauen wollen, ist das sicherlich der Weg der schneller zum Ziel führt. Eine Wohnung in einer WEG mit 50 anderen würde ich mir persönlich nicht antun, das sorgt nur mit der Zeit für Probleme.
Scout**13.10.22 14:09
se_na_23 schrieb:
Geh mal zu Mediamarkt/Saturn... die haben im Laden noch einigermaßen gute Preise...die EON/ ePrimo-Angebote sind mittlerweile Geschichte. Denn auch die können nicht zaubern.SaniererNRW123 schrieb:
Die kannst nur Du selbst beantworten. Wirst nicht drum herum kommen, einfach mal zu suchen statt hier zu fragen. Der Preis ist regional, ja sogar von Stadt zu Stadt sehr unterschiedlich.
Bei mir z.B. Check 24 für ein Jahr

oder der Grundversorger für ein Jahr

Abgeschlossen habe dann bei einem Grundversorger 75km entfernt für 300€ im MonatViele der interessanten Tarife findet man nur sehr schwer oder gar nicht in den Vergleichsportalen. Ich bin etwa über einen Siedlerverein Mitglied im Verband für Wohneigentum und kann so über letzteren (im Raum Mittelfranken/Oberfranken) einen Gruppentarif bei den Stadtwerken 15 km weiter über deren Rahmenvertrag einen Stromvertrag abschließen.
Dies ginge aktuell für 12 Monate fix ab rund 25 Cent/KWh.
Plus eben 40 Euro p.a. Mitgliedsbeitrag im Verein.
SaniererNRW12313.10.22 14:23
Scout** schrieb:
Viele der interessanten Tarife findet man nur sehr schwer oder gar nicht in den Vergleichsportalen.Die der Grundversorger eher gar nicht. Deshalb habe ich z.B. die Grundversorger im Umkreis abgeklappert (virtuell). Nicht jeder liefert auch in eine andere Stadt, aber der Aufwand sind 15-20 Minuten. Man muss halt einfach mal machenSaniererNRW12313.10.22 14:26
Oetti schrieb:
Wieso soll das bei Mietobjekten weniger bringen? Wenn ich aus dem Bestand oder vom Bauträger eine ETW kaufe mit dem Ziel diese zu vermieten zahle ich in Bayern derzeit 3,5 % Grunderwerbsteuer. Das macht bei einem Investment von 250.000 Euro 8.750 Euro Steuer aus, die meine Rendite schonmal schmälert.Und genau deshalb sollte man z.B. bei Investoren wie Dir gar nicht an die Grunderwerbsteuer gehen. Du bist auf Rendite aus und nicht auf bezahlbaren Wohnraum.Es geht um Institutionelle Unternehmen, Wohnungsgesellschaften und große private Bestandhalter. Wenn die direkt 19% günstiger bauen könnten, kann auch bezahlbarer Wohnraum - zur Vermietung, nicht für Kapitalanleger - geschaffen werden.
In München z.B. kannst Du privat gar keinen geförderten Wohnraum mehr selbst kaufen. Ein Einzelverkauf von neue erbauten Wohnungen ist dort verboten - es dürfen nur Bestandshalter direkt ganze Häuser(blöcke) kaufen, da diese auf Dauer vermieten.
Oetti13.10.22 19:19
SaniererNRW123 schrieb:
Und genau deshalb sollte man z.B. bei Investoren wie Dir gar nicht an die Grunderwerbsteuer gehen. Du bist auf Rendite aus und nicht auf bezahlbaren Wohnraum.Öhm, da ist aber jemand schnell gereizt. Ich kann dich aber beruhigen: wir vermieten nichts, wir haben rein unsere eigene Wohnung. Deine Wut auf private Investoren kann ich nicht nachvollziehen. Na klar will jeder Investor eine gewisse Rendite erwirtschaften. Und das ist im worst case Darlehenszinsen + 1 % Tilgung + Instandhaltungsrücklage.Und diese Mindestkalkulation hat auch jeder gewerbliche oder öffentliche Vermieter. Nur mit dem Unterschied: die Fixkosten sind hier auf Grund der zu zahlenden Löhne für Verwaltung deutlich höher.
Wie toll Großinvestoren sind sieht man ja an Deutsche Wohnen. Die zusätzlich zu der oben genannten Kalkulation auch noch eine Dividende für die Aktionäre erwirtschaften muss. Da weiß ich natürlich sofort, dass ein Aussetzen der Umsatzsteuer hier auf jeden Fall bei den Mietern ankommt oder sich in mehr bezahlbaren Wohnraum niederschlägt....
Nochmal zu meinem Argument mit der Grunderwerbsteuer: wenn diese entfällt wird es für bisherige Mieter leichter den Sprung keins Eigenheim zu wagen...
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