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ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke


Erstellt am: 23.04.21 10:46

Franzbrot30.03.23 17:29
Bei uns sind es BG 200-700: 626.942,00 für BGF 195 m2
wobei 54.956 € allein der Abriss von einem 70m2 Haus + Garage + Schuppen sein soll.
d.h. wenn das bei markusla wegfällt, dann wären wir bei
200-700: 571.986
alles brutto.
aber eben ohne elektrischen Rollläden/Raffstores, ohne Photovoltaik, ohne Wärmepumpe usw.

Ich finds jetzt nicht so billig.

Die Viebrockhaus-Häuser bewegen sich alle um den Bereich herum bei der Größe (+/- 30.000€ und plus 30.000 für Bodenbeläge/Maler)
markusla30.03.23 19:27
Spricht ja dafür, dass die Schätzung einigermaßen realistisch ist.
sind übrigens nördliches nrw
Scout**31.03.23 14:51
Laut der Finanzierungsvermittler Dr. Klein und Interhyp


Demnach haben 2013 und 2014 jeweils mehr als zwölf Prozent der Immobilienkäufer zehnjährige Festzinskredite mit einer anfänglichen Tilgungsrate von nur einem Prozent abgeschlossen. Sie haben somit bisher nur einen sehr kleinen Teil der Kreditsumme getilgt.

„Angesichts der seither deutlich gestiegenen Zinsen werden viele dieser Eigentümer nicht in der Lage sein, die Anschlussfinanzierung zu stemmen“, sagt Günter Vornholz, Gründer des Instituts für Immobilienökonomie in Lüdinghausen. „Wir werden in diesem und insbesondere im kommenden Jahr eine Reihe von Notverkäufen bei Eigenheimen und Eigentumswohnungen sehen, die die zuletzt bereits gefallenen Immobilienpreise weiter unter Druck bringen dürften“, bestätigt Thomas Beyerle, Chefresearcher der Immobilieninvestmentgesellschaft Catella...

Die durchschnittlichen Zinsen für Hypothekendarlehen mit zehnjähriger Laufzeit waren von 2,5 Prozent in 2013 auf 1,7 Prozent im Folgejahr gesunken.


Die durchschnittliche Hypothek lag 2014 bei 209.00, bei einer anfänglichen Tilgungsrate von nur einem Prozent und einer durchschnittlichen Zinssatzes von damals nur 1,7 Prozent zahlten die Neu-Eigentümer so nur 470,25 Euro für Zins und Tilgung. Wenn nun aber im kommenden Jahr refinanziert werden muss, beträgt ihre Restschuld immer noch 186.236 Euro. Sollte der Durchschnittszinssatz immer noch bei aktuell 3,65 Prozent liegen, müssten diese– bei einer erneuten Anfangstilgungsrate von nur einem Prozent (wo die Bank aber auch mitspielen muss!)– jeden Monat 721,66 Euro abbezahlen. Also die Schwellenhaushalte, die damals schon gerade noch 1% Tilgung zahlen konnten müssen dann mind. 50% mehr abbezahlen. Sind wir bei 5% Zinsen und die Bank verlangt 2% Tilgung reden wir von 1086 Euro und somit 130% mehr bzw. gut 600 Euro im Monat plus die seither gestiegenen Kosten für Lebensunterhalt und Energie...
Tolentino31.03.23 14:57
Hmm krass. Habe die Zinsen von 2014 nicht so niedrig im Kopf gehabt. ich dachte da waren wir noch im knapp unter 3% Bereich. Ich hatte ja 2015 abgeschlossen und war bei deutlich über 2%. Aber vielleicht war ich auch nicht solvent genug für Bestzinsen.
thesit2731.03.23 15:14
Tolentino schrieb:

Hmm krass. Habe die Zinsen von 2014 nicht so niedrig im Kopf gehabt. ich dachte da waren wir noch im knapp unter 3% Bereich. Ich hatte ja 2015 abgeschlossen und war bei deutlich über 2%. Aber vielleicht war ich auch nicht solvent genug für Bestzinsen.
Da ist auch deine Vermutung richtig. Laut Interhyp Zinschart waren auch die Zinsen 2,5-3% im Jahre (2013-2014).
Ab 2015 ging es steil runter...
Ich glaube eher, dass viele Häuser ab 2025,2026 auf den Markt kommen, bei jetzigen oder noch steigenden Zinsen... Aber bis dahin kann auch wieder viel passieren. Eine Glaskugel wäre super 😉
Tolentino31.03.23 15:39
Also kennen die Leute von Interhyp ihre eigenen Statistiken nicht oder wie?
Oder verfolgen irgendein verstecktes Ziel mit solchen Aussagen...
interhypdr. kleinzinsentilgungsrateabbezahlen