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ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke


Erstellt am: 23.04.21 10:46

SumsumBiene01.07.22 17:06
U3 heißt bei uns Krippe. Ü3 Kita.
Bei uns kostet der Platz von 7.30 bis 12.30 Uhr 145€ im Monat

Regionaler Preis 10 Eier 3€ Freiland,
Kartoffeln 2,5kg 3,50€ bis 5€ je nach Sorte
Öl gibt es hier nicht regional....

Mit dem Jammern gebe ich euch Recht. Das nervt mich auch. Vor allem wenn gejammert wird,dass man keine Kohle hat für schöne Dinge, sich aber gleichzeitig den Tabak und die Bierdosen in den Korb schmeißt.
BackSteinGotik01.07.22 20:11
bavariandream schrieb:

Hab jetzt zwar keine fünf Minuten gegoogelt, aber bisher zeigen mir sämtliche Statistiken, dass auch in den 90ern die Baukosten gestiegen sind (s. angehängte Grafik).

Also anders als glaube ich wie gesagt nicht daran, dass es für den durchschnittlichen Häuslebauer wieder billiger wird. Auch wenn die Materialpreise wieder sinken sollten, werden dadurch nicht die gestiegenen Energiepreise, Lohnkosten und Zinsen wettgemacht. Und der Blick in die Vergangenheit zeigt eben, dass die Baukosten noch nie signifikant gesunken sind.

Falls ihr andere Statistiken zu dem Thema findet, schaue ich mir die aber gerne an.

Das sind nicht die Baukosten, sondern die Baupreise. Darin ist eben auch + gerade die Marge des GU oder Bauträgers und aller Gewerke enthalten. US Daten aus den letzten 20 Jahren zeigen, dass es selbst bei diesen Durchschnittswerten auch schon Rückgänge gab. Und die letzten 10 Jahre in D waren ganz sicher keine typischen klassischen Bausparer-Jahre der Vergangenheit, sondern sehr angelsächsisch geprägt.

Ich nehme da meine Vergleichsobjekte eines großen Katalog-Anbieters und stelle fest, dass über die Jahre (auch schon vor Corona) die jährliche Preisanpassung weit über den statistischen Durchschnittswerten und erst recht, damals, über der Inflation lag. Ich bleibe dabei - diese teure Luft war die Boom-Marge, in die Baukindergeld, KfW, günstige Zinsen und viel, viel Nachfrage reingeflossen sind. In einem Markt, in dem entlang der Kette alle Anbieter gute Preise durchsetzen können, kann der Preis insgesamt ganz schön abheben. Aber da ist auch das Fett, wenn es ans Rationalisieren geht, wenn der Markt dreht. Warum sollten die Traumrenditen überall bleiben wie sie sind, wenn man die Preise am Markt nicht mehr durchsetzen kann?
BackSteinGotik01.07.22 20:13
driver55 schrieb:

Genau das bringt meine Glaskugel auch hervor. Wobei man dafür nichtmal eine braucht.

Erst wenn die Vertriebler der Hausbaufirmen wieder aktiv werden müssen und nicht die Kunden denen die Bude einrennen, könnte bei den Preisen etwas Bewegung reinkommen. Könnte.

Das sehe ich genau so. Inflation, hohe Zinsen und Rezession wären genau die Zutaten, die zu so etwas führen könnten. Bald wissen wir mehr..
Neubau202201.07.22 20:38
Eine Frage eines Unwissenden. Evtl. können mir die Naturwissenschaftler hier etwas auf die Sprünge helfen. Wir erleben derzeit fast Bundesweit ein Wassermangel. Dadurch werden demnächst auch die Preise steigen. Kann man denn nicht ein Anschluss mit dem Meer schaffen und unsere Seen auffüllen? Natürlich müsste das Wasser unterwegs aufgearbeitet werden. Ist das denn nicht möglich? Der Wasserspiegel steigt, das Grundwasser fällt jedoch...
aero201601.07.22 20:50
Neubau2022 schrieb:

Eine Frage eines Unwissenden. Evtl. können mir die Naturwissenschaftler hier etwas auf die Sprünge helfen. Wir erleben derzeit fast Bundesweit ein Wassermangel. Dadurch werden demnächst auch die Preise steigen. Kann man denn nicht ein Anschluss mit dem Meer schaffen und unsere Seen auffüllen? Natürlich müsste das Wasser unterwegs aufgearbeitet werden. Ist das denn nicht möglich? Der Wasserspiegel steigt, das Grundwasser fällt jedoch...
Wasser kann nicht über längere Strecken transportiert werden. „Aufarbeiten“ hilft da nicht.
Das ist das Problem für Gebiete mit großer Trockenheit. Man könnte sie selbst mit großen Leitungen nicht mit Wasser versorgen.
In Deutschland ist das aber in 99% kein Problem- wir haben genug (Regen-)Wasser. Und das ist auch nicht in Gefahr. Wo nimmst Du das her?
Neubau202201.07.22 20:53
aero2016 schrieb:

Wasser kann nicht über längere Strecken transportiert werden. „Aufarbeiten“ hilft da nicht.
Das ist das Problem für Gebiete mit großer Trockenheit. Man könnte sie selbst mit großen Leitungen nicht mit Wasser versorgen.
In Deutschland ist das aber in 99% kein Problem- wir haben genug (Regen-)Wasser. Und das ist auch nicht in Gefahr. Wo nimmst Du das her?

Bei uns in der Nähe von Potsdam gab es von der Wasserwirtschaft ein Flyer zum Wassersparen. Grundwasser nimmt immer ab, Seen trocken aus. Der Seediner See z.B. Der Strand ist hier von ca. 30m Breite auf 100 m angewachsen und das innerhalb von wenigen Jahren. Spaetenstens zum nächsten Sommer wird das Wässern des Garten mit Trinkwasser verboten sein.
zinsengrundwasser