ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke
Erstellt am: 23.04.21 10:46
Buchsbaum20.07.23 07:27
Was bedeutet eigentlich Bauzwang genau? Das ist ja zum einem Auslegungssache und je nach Gemeinde auch unterschiedlich gehandhabt.
Muss wie hier bspw. zum Ende der 5 Jahresfrist eine Fertigstellungsanzeige erfolgen, der Einzug ins neu Haus erfolgt sein, reicht ein Bauantrag oder ein Baubeginn.
Das ist entscheidend. Würde ein Baubeginn ausreichen, dann könnte man das Bauvorhaben prinzipiell unendlich weit schieben.
Muss man allerdings nach 5 Jahren fertig sein, dann wird es schwieriger den Bauzwang zu umgehen.
Muss wie hier bspw. zum Ende der 5 Jahresfrist eine Fertigstellungsanzeige erfolgen, der Einzug ins neu Haus erfolgt sein, reicht ein Bauantrag oder ein Baubeginn.
Das ist entscheidend. Würde ein Baubeginn ausreichen, dann könnte man das Bauvorhaben prinzipiell unendlich weit schieben.
Muss man allerdings nach 5 Jahren fertig sein, dann wird es schwieriger den Bauzwang zu umgehen.
Buchsbaum20.07.23 08:14
Ich hatte gestern irgendwo in einem Forum mal einen Finanzierungsvorschlag für ein Einfamilienhaus gesehen und die banktechnische Bewertung dazu.
Mittlerweile gehen die Banken von 920 Euro Nebenkosten für ein Normales Einfamilienhaus aus. Darin sind die Energiekosten allerdings schon enthalten.
Aber auch hier eine deutliche Kostenexplosion. Sicher kann und wird es im Einzelfall schwanken und man kann auch einigies optimieren. Allerdings ist ein nicht mehr zu unterschätzender Kostenblock.
Wie hier schon mehrfach geäußert wird es immer schwieriger gerade im Alter ein Haus zu halten. Von daher sollte man heute schon beim Bau so planen, dass man möglichst autark und in Bezug auf die Nebenkosten sparsam agiert, da die Kosten auch weiterhin exponentiell steigen werden.
Der Unterhalt einer Stadtvilla mit 250 qm Wohnfläche wird dann in 20 Jahren für viele zur Herausforderung. Und große Häuser gibt es mehr als kleine. Leider oft viel zu groß und unflexibel (Einliegerwohnung usw)
Mittlerweile gehen die Banken von 920 Euro Nebenkosten für ein Normales Einfamilienhaus aus. Darin sind die Energiekosten allerdings schon enthalten.
Aber auch hier eine deutliche Kostenexplosion. Sicher kann und wird es im Einzelfall schwanken und man kann auch einigies optimieren. Allerdings ist ein nicht mehr zu unterschätzender Kostenblock.
Wie hier schon mehrfach geäußert wird es immer schwieriger gerade im Alter ein Haus zu halten. Von daher sollte man heute schon beim Bau so planen, dass man möglichst autark und in Bezug auf die Nebenkosten sparsam agiert, da die Kosten auch weiterhin exponentiell steigen werden.
Der Unterhalt einer Stadtvilla mit 250 qm Wohnfläche wird dann in 20 Jahren für viele zur Herausforderung. Und große Häuser gibt es mehr als kleine. Leider oft viel zu groß und unflexibel (Einliegerwohnung usw)
Yosan20.07.23 08:19
Buchsbaum schrieb:
Was bedeutet eigentlich Bauzwang genau? Das ist ja zum einem Auslegungssache und je nach Gemeinde auch unterschiedlich gehandhabt.
Muss wie hier bspw. zum Ende der 5 Jahresfrist eine Fertigstellungsanzeige erfolgen, der Einzug ins neu Haus erfolgt sein, reicht ein Bauantrag oder ein Baubeginn.
Das ist entscheidend. Würde ein Baubeginn ausreichen, dann könnte man das Bauvorhaben prinzipiell unendlich weit schieben.
Muss man allerdings nach 5 Jahren fertig sein, dann wird es schwieriger den Bauzwang zu umgehen.Das kommt ganz auf die Gemeinde an. In sehr beliebten Gegenden werden die tendenziell weniger entgegenkommend sein, als irgendwo auf dem Land, wo junge Leute gern gesehen sind. Da kann man auch durchaus eine Weile vor Ablauf mal freundlich anfragen, ob man eine Verlängerung bekommt und hat damit gute Chancen.Pitiglianio20.07.23 08:29
Buchsbaum schrieb:
Was bedeutet eigentlich Bauzwang genau? Das ist ja zum einem Auslegungssache und je nach Gemeinde auch unterschiedlich gehandhabt.
Muss wie hier bspw. zum Ende der 5 Jahresfrist eine Fertigstellungsanzeige erfolgen, der Einzug ins neu Haus erfolgt sein, reicht ein Bauantrag oder ein Baubeginn.
Das ist entscheidend. Würde ein Baubeginn ausreichen, dann könnte man das Bauvorhaben prinzipiell unendlich weit schieben.
Muss man allerdings nach 5 Jahren fertig sein, dann wird es schwieriger den Bauzwang zu umgehen.Es gibt hier Grundstücke in ehemaligen Neubaugebieten mit Bauzwang, auf denen wurde seinerzeit eine Garage gebaut und steht seitdem der Bau still. Soviel zum Bauzwang...WilderSueden20.07.23 08:45
Also bei uns war der Bauzwang als fertiggestellter Rohbau eines Wohngebäudes definiert. Kann aber woanders auch der Einzug oder die Bezugsfertigkeit sein.
Bierwächter schrieb:300kfürs Haus solltest du schon anpeilen. Mit sehr viel Eigenleistung geht sicherlich auch drunter, aber man muss die Zeit dazu haben, die Helfer und das Werkzeug.
Wieviel muss man den mittlerweile so für ein 100qm Haus (Bungalow) hinlegen ohne große Sonderwünsche?
Bierwächter schrieb:Wie viel Eigenkapital habt ihr denn? Solange ihr bei vernünftiger Laufzeit auf eine Rate unter 2000€ kommt, würde ich das auf jeden Fall machen.
Wenn Haus, Nebenkosten, Garten etc. dann 350k€ oder mehr sind wirds schonwieder sehr eng vermute ich bei knapp 5k€ Netto.
KarstenausNRW20.07.23 09:52
Buchsbaum schrieb:
Mittlerweile gehen die Banken von 920 Euro Nebenkosten für ein Normales Einfamilienhaus aus. Darin sind die Energiekosten allerdings schon enthalten."Die" Banken machen i.d.R. keine Vorgaben für die Nebenkosten eines Einfamilienhaus. Gerechnet wird bei den meisten Banken mit einer Pauschale für die Lebenshaltungskosten (inkl. Nebenkosten fürs Haus). Diese ist dann abhängig von der Einkommenshöhe und Anzahl der Personen/Kinder. Machen wir auch so.Pitiglianio schrieb:
Es gibt hier Grundstücke in ehemaligen Neubaugebieten mit Bauzwang, auf denen wurde seinerzeit eine Garage gebaut und steht seitdem der Bau still. Soviel zum Bauzwang...Dann der derjenige auch nicht weiterbauen. Die Baugenehmigung erlischt auch irgendwann - meistens, wenn das Bauvorhaben ein Jahr unterbrochen wird. Im Übrigen auch dann, wenn nach drei Jahren nicht begonnen wurde. Feinheiten je nach Bundesland.Ähnliche Themen